Leasing statt Kauf

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Flexibel und liquide bleiben: Leasing statt Kauf

Wer eine preislich hohe Anschaffung oder Investition für sein Unternehmen plant, der steht erstmal vor großen Summen, die das Betriebskapital schrumpfen lassen und die Liquidität runterdrosseln. Ist die Anschaffung nun aber auch noch ganz besonders notwendig, gibt es kein Zurück: Das Geld muss sofort ausgegeben werden. Aber warum eigentlich? Eine deutlich betriebs- und kapitalschonendere Möglichkeit der Finanzierung ist hierbei vielleicht eher das zeitgemäße Leasing statt der typische Kauf. Oder bietet Leasing etwa doch Nachteile?

Erst einmal stellt sich die Frage: Was ist Leasing überhaupt? Mit Leasing ist immer die uneingeschränkte Nutzung bzw. zeitlich begrenzte Miete einer Sache gemeint, ohne dass man diese Sache erwirbt. Die monatliche Rate, die man hierfür als Leasingnehmer (Kunde, der das Objekt mietet) an den Leasinggeber (Eigentümer) bezahlt, ist also demzufolge eine Nutzungsgebühr. Für das gesamte Leasing-Verfahren wird darüber ein Laufzeitvertrag zwischen den beiden Parteien geschlossen.

Gastronomie-Barista-Siebträger
Gastronomie und Co.: Leasing bietet viele Vorteile

Leasing: Vorteile und Nachteile

Gewerbetreibende können im Leasing von einigen Vorteilen profitieren, unter anderem in puncto Steuern. Die monatlichen Leasingraten sowie deren Betriebskosten können komplett als Betriebsausgaben abgesetzt werden und mindern so den Gewinnanteil. In der GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) können die Raten somit als Aufwand geltend gemacht werden. Um als Vorsteuer geltend gemacht zu werden, muss die Umsatzsteuer dabei auf die einzelnen Raten berechnet werden. Beachtet werden sollte: Um die Leasingkosten des Objekts voll steuerlich abzusetzen, müssen die jeweiligen Raten, neben der Mehrwertsteuer, auch alle anderen Zahlungen, Anzahlungen und Nebenkosten erfassen und aufführen.

Unsichtbar dank Leasing

Alle Anschaffungen, die geleast werden, sind in der Bilanz des Unternehmens bzw. des Leasingnehmers quasi unsichtbar. Da im Leasingvertrag laut Definition der Leasinggeber als Eigentümer aufgeführt ist, muss dieser die Investition aktivieren bzw. die steuerliche Abschreibung ausweisen.

Was zudem entscheidend für das Leasing und gegen den Kauf spricht: Viele Investitionsgüter können nicht nur qualitativ, sondern auch preislich sehr hochwertig sein. Diese hohen Kosten sprengen nicht selten Budget und Liquidität eines Unternehmens enorm. Mit der Nutzung einer Leasingoption stellt jedoch selbst die Anschaffung eines äußerst hochpreisigen Neugeräts für Gewerbebetriebe keine außergewöhnliche Belastung für die eigene Liquidität dar.

Zudem geht es im gewerblichen Bereich - anders etwa als im Privatbereich - meist nicht darum die Anschaffung zu besitzen, sondern sie zu nutzen. Anders gesagt: Vielen Gewerbetreibenden geht es bei der Anschaffung eines Gebrauchsgegenstandes, wie zum Beispiel einer Industriespülmaschine, lediglich um den notwendigen Gebrauch. Der Besitz eines solchen Gebrauchsgegenstands erfordert nämlich erstmal Kapital und lässt zudem völlig offen, ob sich u.a. ein Weiterverkauf am Ende überhaupt noch lohnt.

Jedoch sei gesagt: Ein Nachteil des Leasing sind mitunter die Zusatzkosten (Nutzung, Zinsen, Verwaltung/Bearbeitung), welche dazu führen können, dass Leasingraten im Vergleich zu klassischen Finanzierungsraten etwas teurer sind. Deshalb sollte man idealerweise mehrere Finanzierungsmodelle miteinander vergleichen und auf dieser Basis entscheiden, welche Vor- und Nachteile überwiegen bzw. welche Variante für die betriebliche Planung letztendlich geeigneter scheint.

Voraussetzungen für einen Gewerbeleasingvertrag

Leasingvertrag unterzeichnen
Leasing: Mindestanforderungen müssen erfüllt sein

Sie sind Gewerbetreibender, besitzen idealerweise seit mehr als 6 Monaten ein Unternehmen und möchten einen Leasingvertrag abschließen? Sehr gut, diese Voraussetzungen sind für die Akzeptanz Ihrer Leasinganfrage bei den meisten Leasinganbietern das Minimum. Denn, meist ist erst ab diesem Zeitpunkt die Einschätzung der Leasingbank zu der Kreditwürdigkeit bzw. Bonität eines Betriebes möglich.

Jedoch gibt es auch hierbei Ausnahmen. So ist zum einen für die Zusage einer Finanzierung durch Leasing auch ein durchaus kürzerer Gründungszeitraum möglich oder aber diese Anforderung kann bei bestimmten Investitionsgütern und Branchen sogar ganz wegfallen. Dies ist also ideal für Neugründer und Start-ups, die eine Anschaffung bzw. Ausstattung direkt mit dem Betriebsstart benötigen.

Zum anderen fordern manche Leasing- oder Finanzierungsinstitute aber auch deutlich längere Zeiträume. So kann eine Voraussetzung sein, dass das Unternehmen bereits seit 3 oder mehr Jahren erfolgreich am Markt besteht. Übrigens: Wer ein Kleingewerbe oder ein Nebengewerbe betreibt, hat es ebenfalls nicht ganz leicht einen Gewerbeleasingvertrag abzuschließen, da er meist - etwa durch einen Steuerberater - nachweisen sollte, dass die Selbstständigkeit auch die Haupteinnahmequelle ist.

Abhängig von der Zustimmung bzw. Akzeptanz einer Leasinganfrage kann auch der Wert der Anschaffung sein. So werden Summen von bis zu 5.000 Euro meist relativ unproblematisch freigegeben. Bei höherwertigen Anschaffungen jedoch, etwa über 50.000 oder sogar 150.000 Euro, können auch die Anforderungen der Leasinggesellschaft an den Leasingnehmer steigen.

Ablauf Leasing


Auswahl

Sie entscheiden sich für eine Anschaffung bzw. ein Investitionsobjekt und verhandeln dazu direkt mit dem Hersteller oder Händler.


Angebot

Sie wenden sich an eine Leasinggesellschaft oder ein Finanzinstitut Ihrer Wahl und erhalten eine Beratung sowie - bei ausreichender Bonität - ein Angebot über einen Leasingvertrag zu individuell abgestimmten Konditionen, um Ihre Anschaffung zu finanzieren. Alternativ: Der Hersteller oder Händler stellt den Kontakt zu einer kooperierenden Leasinggesellschaft her, die Ihnen ein Leasingangebot zu Ihrer gewünschten Anschaffung macht.


Laufzeit

Vor Ablauf der Vertragslaufzeit können Sie sich dann für verschiedene Möglichkeiten entscheiden, etwa zur Folgenutzung des Vertrages, zur Zurückgabe der Anschaffung an den Leasinggeber oder zum endgültigen Kauf der Anschaffung.

Leasingkosten

Beachtet werden sollte auch, dass sich die monatlichen Leasingkosten - neben der eigentlichen Rate - auch noch aus weiteren Kosten zusammensetzen: Aus den Kosten für die Nutzung, für Zinsen und eventuell für die Verwaltung oder eine notwendige Versicherung (etwa im Falle einer Unternehmensinsolvenz oder dergleichen). Diese individuellen Vertragskonditionen werden, auch nach Ihren jeweiligen Bedürfnissen, vor Abschluss des Leasings vereinbart. Leasinggesellschaften gewähren zudem für gewerbliche Anschaffungen häufig auch Sonderkonditionen bzw. Abschläge auf die tagesaktuellen Standardkonditionen.

Die monatliche Leasingrate wird ebenfalls durch die Dauer der Laufzeit des Leasingvertrages sowie die Vereinbarung einer Schlussrate bzw. deren Höhe beeinflusst. Achten Sie in jedem Fall auf das allseits bekannte “Kleingedruckte”. So wissen Sie bereits von Anfang an, welche Kosten am Ende tatsächlich auf Sie zukommen.

Rechte und Pflichten im Leasing

Der Leasingnehmer hat das Recht den Anschaffungsgegenstand frei zu gebrauchen, weitestgehend so, wie er es selbst bestimmt. Handelt es sich bei dem Leasingobjekt beispielsweise um einen PKW, so kann er ihn etwa auch an seine Mitarbeiter, zur zeitlich begrenzten Nutzung, weitergeben.

Allerdings muss er auch gewissermaßen für die Sicherheit bzw. den Zustand des Leasingobjekts sorgen, etwa anhand eines ausreichenden Versicherungsschutzes. Ziel ist hier, dass der Wert des Gegenstandes nicht beeinträchtigt wird. Veränderungen an dem Leasinggegenstand müssen immer mit dem Leasinggeber abgesprochen werden. Der Leasinggeber ist rechtlich der Eigentümer des Anschaffungsgegenstands, im vorliegenden Beispiel also: des PKW. Ein üblicher Verschleiß an der Sache ist im Rahmen der regulären Nutzung jedoch völlig normal.

Haben die Leasingpartner im Vertrag eine Kaufoption vereinbart, so hat der Leasingnehmer nach Ablauf des Vertrages zudem auch immer ein Vorkaufsrecht auf den Gegenstand.

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