Flurförder­zeuge im Vergleich

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Das passende Flurförderzeug finden: Infos, Preise & Co

Kommissionierer, Gabelstapler, Schubmaststapler & Co. - Flurfördermittel sind aus (Waren-)Lager und Produktion nicht wegzudenken. tradingtwins informiert, welche Arten von Flurförderzeugen sich für welchen Betrieb eignen, mit welchen Kosten Sie rechnen können und was beim Kauf von Gebrauchtgeräten zu beachten ist.

Für Eilige

Flurförderzeuge auf einen Blick

  • Mit Gabelstapler, Hubwagen, Schlepper & Co. gibt es eine Reihe von verschiedenen Flurförderzeug-Arten. Welches Gerät das richtige ist, hängt von Ihrem Lager bzw. Ihren Anforderungen ab. Unsere kompakte Checkliste hilft bei der Entscheidung für das richtige Modell.
  • Verbrenner vs. Elektro: Flurförder­fahrzeuge gibt es mit Gas-, Diesel- und Elektroantrieb.
  • Viele Anbieter von Flurförderzeugen bieten auch Gebrauchtgeräte an. Wir informieren, worauf Sie beim Kauf eines gebrauchten Gerätes achten sollten.
  • Steuerung: In puncto Handhabung lassen sich Mitgänger­flurförderzeuge und Flurfördermittel mit Mitfahrbetrieb (Sitz oder Stand) unterscheiden.
  • Für die Bedienung der meisten Flurfördermittel wird ein Flurförder­mittelschein benötigt, eventuell ist ebenfalls eine Zusatz­qualifikation erforderlich.
  • Flurförderzeuge im Vergleich: Unser tradingtwins-Angebotsvergleich bietet kostenlose und unverbindliche Angebote für Flurfördermittel. So finden Sie garantiert das beste Angebot für Ihren Betrieb.

Was sind Flurförderzeuge?

Um einen reibungslosen Ablauf von Material­transporten zu ermöglichen, sind Flurförderzeuge in den meisten logistischen Betrieben unverzichtbar. Ohne Probleme können die Multitalente schwere Lasten bewegen, heben und je nach Modell sogar stapeln. Mit Hubwagen, Gabelstaplern & Co. gibt es verschiedene Arten.

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Welche Arten von Flurförderzeugen gibt es?

Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Arten von Flurförderzeugen unterscheiden:

Hebende Flurförderzeuge

Ein- und Auslagerung von Waren, vertikale Bewegungen sind möglich (bspw. das Stapeln von Paletten).

Nicht-hebende Flurförderzeuge

Auch Mitgänger­flurförderzeuge genannt. Manuelle oder elektrische Flurfördermittel, vertikale Bewegungen sind i.d.R. nicht möglich.

Kommissionier­stapler

Auch Order Picker oder Kommissionierer genannt). Effizienter Warenumschlag und vereinfachtes Bestel­lmanagement durch offene Seiten, vertikale Bewegung je nach Modell möglich.

Mit unserer Tabelle können Sie die verschiedenen Flurförderzeug-Arten hinsichtlich ihrer wichtigsten Merkmale vergleichen. Weiter unten stellen wir Ihnen alle Arten detaillierter vor.

Gabelstapler Hochregalstapler Kommissionierer Schlepper Hubwagen Teleskopstapler Containerstapler &
Reachstaker
Fahrerlose
Transportsysteme
Shuttle-Systeme
Betriebsart Mitfahrbetrieb Mitfahrbetrieb Mitgänger- oder
Mitfahrbetrieb
Mitgänger- oder
Mitfahrbetrieb
Mitgänger- oder
Mitfahrbetrieb
Mitfahrbetrieb Mitfahrbetrieb Autonom,
ggf. manuell
Automatisch
Hubfähigkeit Modellabhängig Modellabhängig Modellabhängig -
Führerschein Modellabhängig - -
Kosten ab ca. 15.000
bis 100.000 Euro
ab ca. 10.000
bis 70.000 Euro
ab ca. 5.000 Euro ab ca. 5.000 Euro ab ca. 300
bis 8.000 Euro
ab circa 40.000 Euro ab ca. 80.000 Euro ab ca. 15.000 Euro
bis 300.000 Euro
Auf Anfrage
Einsatzorte Logistik,
Lagerhallen /
Warenumschlagslager
Warenlager mit wenig
Platz, Lager mit hohen
Palettensystemen
Warenlager,
Logistik
Warenlager,
Logistikhallen,
Außengelände
Warenlager, Logistik Logistik,
Landwirtschaft,
Bauwesen
Container­umschlagplätze,
Häfen
Logistik,
Warenlager
Logistik,
große Warenlager
Antriebsart Diesel, Gas, Elektro Elektro Elektro Elektro, Diesel Manuell, Elektro
(semi- oder voll­elektrisch)
Diesel, Elektro Diesel i.d.R. Elektro Elektrisch
Varianten Quersitz- und Seiten­stapler,
Gelände­stapler
Man-up- und
Man-down-Geräte
Horizontale & vertikale
Kommissionierer
- Manuelle &
elektrische Hubwagen
- - Viele Flurförder­mittel
lassen sich auf einen
autonomen Betrieb anpassen
Ebenen-gebundene &
Mehrebenen-Shuttle-System
Details Mehr Infos Mehr Infos Mehr Infos Mehr Infos Mehr Infos Mehr Infos Mehr Infos Mehr Infos Mehr Infos
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Bild: Diesel-Gabelstapler C-D Serie von Crown.

Gabelstapler

Der Klassiker unter den Flurförderzeugen. Auch unter dem Namen Hubmaststapler oder Gegengewichts­stapler bekannt, sorgen Gabelstapler für einen effizienten intralogistischen Warenfluss.

  • Varianten:
    • Frontstapler (Hubvorrichtung ist an der Vorderseite des Staplers angebracht, Fahrersitz ist in Fahrtrichtung ausgerichtet)
    • Quersitz- und Seitenstapler (Hubgabel befindet sich seitlich neben dem Fahrer, nicht vor ihm, ideal für lange Transport­gegenstände wie Rohre oder Stahlträger)
    • Geländestapler (ideal für unebenes Gelände, oft eingesetzt im Bergbau oder in der Forstindustrie)
  • Beispielhafte Modelle: Dieselstapler der C-D Serie von Crown, Elektrostapler E-X35 von Linde, Dieselstapler DFG 435s von Jungheinrich
  • Antriebsart: Diesel-, Gas- oder Elektroantrieb (semi- oder vollelektrisch)
  • Betriebsart: Mitfahrbetrieb
  • Hubfähigkeit: Ja
  • Führerschein: Flurförder­schein Stufe 1 (innerbetrieblich), Führerschein Klasse L (außerbetrieblich)
  • Kosten: ab 15.000 bis 100.000 Euro (abhängig von Antriebsart und Ausstattung)
  • Einsatzorte: Logistik, Lagerhallen / Warenumschlagslager
Hochregalstapler Crown
Bild: Hochregalstapler TSP Serie von Crown.

Hochregalstapler / Schmalgangstapler

Hochregalstapler (Schmalgangstapler genannt) sind Spezialisten für luftige Höhen und enge Gänge: Mit den schmalen Geräten können Waren je nach Modell bis zu 18 Meter emporgehoben werden.

  • Varianten:
    • Man-up-Geräte (bringen Arbeiter auf die Höhe der Ware)
    • Man-down-Geräte (Nur Hubmast nebst Gabel bewegt sich in die Höhe, Fahrerkabine bleibt statisch)
    • Zweiseiten­stapler (Lasten können rechts und links aufgenommen werden, Fahrzeug bleibt statisch)
    • Dreiseiten­stapler (Lasten können nach rechts, links und vorne aufgenommen werden, Fahrzeug bleibt statisch)
    • Vierwege-Stapler (Räder lassen sich um 90 Grad drehen, was die Navigation in schmalen Gängen begünstigt)
  • Beispielhafte Modelle: BT Vector von Toyota (Man-up-Gerät), EFX 411/414 von Jungheinrich
  • Antriebsart: Je nach Modell, i.d.R. elektrisch
  • Betriebsart: Mitfahrbetrieb
  • Hubfähigkeit: Ja
  • Führerschein: Flurförder­mittelschein Stufe 2, Zusatzausbildung nötig
  • Kosten: ca. 20.000 und 50.000 Euro (je nach Modell)
  • Einsatzorte: Warenlager mit begrenztem Platz sowie Lager, in denen die Waren in großen Höhen gelagert sind
Schubmaststapler
Bild: Schubmaststapler ESR Serie von Crown.

Schubmaststapler

Schubmaststapler zählen ebenfalls zu den Experten für schmale Gänge. Der Unterschied zu den Schmalgangstapler liegt in der Form der Lastenaufnahme: Um eine Last aufzunehmen, wird der Mast des Flurförderzeugs nach vorne geschoben und ist frei vom Stapler. Nach der Lastenaufnahme erfolgt der Rückschub, sodass die Last nun sicher auf den Radarmen ruht. Im Vergleich zum Schmalgangstapler sind die Geräte jedoch etwas langsamer.

  • Varianten:
    • Zweiwege-Schubmaststapler (Lasten können rechts und links aufgenommen werden, Fahrzeug bleibt statisch)
    • Dreiwege-Schubmaststapler (Lasten können nach rechts, links und vorne aufgenommen werden, Fahrzeug bleibt statisch)
    • Vierwege-Schubmaststapler (Räder lassen sich um 90 Grad drehen, was die Navigation in schmalen Gängen begünstigt)
  • Beispielhafte Modelle: Mehrwege-Schubmaststapler NexX von Hubtex, Schubmaststapler FM-X von Still
  • Antriebsart: Je nach Modell, i.d.R. elektrisch
  • Betriebsart: Mitfahrbetrieb
  • Hubfähigkeit: Ja
  • Führerschein: Flurförder­mittelschein Stufe 1
  • Kosten: ab ca. 27.000 Euro
  • Einsatzorte: Warenlager mit begrenztem Platz sowie Lager, in denen die Waren in großen Höhen gelagert sind
Kommissionierer
Bild: Niederhub-Kommissionierer GPC Serie von Crown.

Kommissionierer

Kommissionierer (auch Kommissionier­stapler oder Order Picker genannt) sind darauf ausgelegt, die Zusammen­stellung verschiedener Waren aus dem Lager sowie deren Transport optimal zu unterstützen. Je nach Anforderungen und Aufbau des Lagers gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Modellen, die sich oftmals zusätzlich an Ihre individuellen Anforderungen anpassen lassen.

  • Varianten:
    • Horizontale Kommissionierer (i.d.R. hohe Pickleistung, geeignet für das Kommissionieren von Waren auf Bodenhöhe sowie auf niedrigen bis mittleren Regalebenen, oftmals ausgestattet mit extralangen Gabeln für das Platzieren von Paletten oder Paketen)
    • Vertikale Kommissionierer (für Kommissionieren in luftigen Höhen von bis zu 14 Metern, je nach Modell)
  • Beispielhafte Modelle: GPC Kommissionierer mit Gabelhub von Crown, Kommissionierer N20 C L von Linde
  • Antriebsart: Elektro
  • Betriebsart: Mitgänger bzw. Mitfahrbetrieb
  • Hubfähigkeit: Je nach Modell
  • Führerschein: Flurförder­schein Stufe 1
  • Kosten: ab ca. 5.000 Euro
  • Einsatzorte: Warenlager, Logistik
Handhubwagen Crown
Bild: Elektro-Hubwagen WP Serie von Crown.

Hubwagen

Auch unter den Namen Handhubwagen, Mitgänger oder Ameise bekannt, sind Handhubwagen altbewährte Klassiker in der Logistik. Die Geräte ermöglichen den Transport von Boxen oder Paletten. Je nach Modell lassen sich Niedrig- und Hochhubwagen unterscheiden.

  • Varianten:
    • Manuelle Hubwagen (Ziehen, Steuern und Anheben der Ware wird über einen Hebelgriff ermöglicht, hoher Kraftaufwand nötig, kein Fahrerstand vorhanden, i.d.R. Niedrighubwagen)
    • Elektrische Hubwagen (ermöglichen Transport von höheren Lasten mit geringerem Kraftaufwand, je nach Modell mit Fahrerstand, Niedrig- oder Hochhubwagen)
  • Beispielhafte Modelle: Elektrostapler HE1200/3 von SolidHub, Handhubwagen AM 30 von Jungheinrich
  • Antriebsart: Manuell, Elektro (semi- oder vollelektrisch)
  • Betriebsart: Mitgängerbetrieb bzw. Mitfahrbetrieb
  • Hubfähigkeit: Bei elektrischen Hubwagen je nach Modell vorhanden
  • Führerschein: Ausführliche Einweisung erforderlich, für Modelle mit einer Geschwindigkeit unter 6 km/h ist jedoch kein Staplerschein erforderlich. Übersteigt die Geschwindigkeit 6 km/h, ist ein Flurförder­schein der Stufe 1 erforderlich
  • Kosten: ab ca. 300 bis 8.000 Euro
  • Einsatzorte: Logistik, Warenlager
Schlepper Crown
Bild: Schlepper TC Serie von Crown.

Schlepper

Schlepper sind Flurfördermittel ohne Hubvorrichtung, die in der Regel mit einer Fahrerkabine ausgestattet sind. Somit sind die Geräte ideal für den vertikalen Transport von Waren, auch über längere Distanzen. Oft sieht man in Warenlagern ganze Schleppzüge im sogenannten „Milchmann-Prinzip“, wo Waren mithilfe von mehreren aneinander geketteten Routenzügen transportiert werden.

  • Beispielhafte Modelle: EZS 570-5100 von Jungheinrich, TC Schlepper-Serie von Crown
  • Antriebsart: Elektro, Diesel
  • Betriebsart: Handgeführte Minischlepper, bei größeren Modellen eher Mitfahrbetrieb
  • Hubfähigkeit: Nein
  • Führerschein: Flurförder­mittelschein Stufe 1
  • Kosten: ab ca. 5.000 Euro
  • Einsatzorte: Warenlager, Logistikhallen, Außengelände
Teleskopstapler
Bild: Teleskoplader mit Anbaugerät.

Teleskopstapler

Teleskopstapler (auch Teleskoparmstapler genannt) sind Experten für das Stapeln und Transportieren von großen und schweren Lasten. Bei Teleskopladern unterscheidet man zwischen Modellen mit einem starren, semistarren oder drehbaren Oberwagen, wobei die Geräte mit vielfältigen Anbaugeräten ausgestattet werden können.

  • Beispielhafte Modelle: Schwerlast Teleskoplader STS 1060 II von Beyer, P 25.6 von Merlo
  • Antriebsart: Diesel (weit verbreitet), Elektro (vereinzelt)
  • Betriebsart: Mitfahrbetrieb
  • Hubfähigkeit: Ja
  • Führerschein: Fahrausweis für Teleskopstapler Stufe 1
  • Kosten: ab circa 40.000 Euro
  • Einsatzorte: Logistik, Landwirtschaft, Bauwesen

Bild: Teleskoplader mit Anbaugerät

Containerstapler
Bild: Containerstapler im Einsatz.

Containerstapler & Reachstacker

Zu den Musthaves auf Container­umschlagplätzen zählen Containerstapler und Reachstacker, da die Geräte spezifisch auf den Transport und das Verladen von ISO-Containern ausgelegt sind.

  • Varianten:
    • Containerstapler (kommen i.d.R. auf Container­umschlagplätzen zum Einsatz, können nur in erster Reihe stapeln)
    • Reachstacker (können je nach Modell bis zu zwei Containerbreiten weit ausgreifen und ermöglichen das Stapeln von Containern bis in die dritte Reihe, kommen i.d.R. auf Container­umschlagplätzen zum Einsatz)
  • Beispielhafte Modelle: Reachstacker LRS 545 von Liebherr, Triton 45.23 von Belotti
  • Antriebsart: Diesel
  • Betriebsart: Mitfahrbetrieb
  • Hubfähigkeit: Ja
  • Führerschein: Flurförder­schein Stufe 2 + Zusatz­qualifikation Container­staplerschein
  • Kosten: ab ca. 80.000 Euro
  • Einsatzorte: Container­umschlagplätze

Bild: Containerstapler im Einsatz

Hochregalstapler Crown
Bild: Hochregalstapler TSP Serie vom Crown .

Fahrerlose Transportsysteme (FTS)

Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) sind ein zentraler Teil der fahrerlosen Transportsysteme und ermöglichen die Automatisierung der Logistik: Die selbstfahrenden Flurfördermittel bewegen sich automatisch durch das Lager und kommen so ganz ohne menschliche Steuerung aus. Autonome Transportfahrzeuge unterscheiden sich hinsichtlich der eingesetzten Navigationstechnik sowie der Bauart des Fahrzeugs .

  • Varianten: Viele Flurförderzeuge lassen sich zu fahrerlosen Transportfahrzeugen umfunktionieren , darunter bspw. Schubmaststapler oder Hochhubwagen. Zusätzlich haben viele Flurförderzeug-Experten mobile Transportroboter im Angebot (bspw. der autonome mobile Transportroboter C-MATIC HP von Linde).
  • Beispielhafte Modelle: EKX 514a von Jungheinrich (stufenweisen Automatisierung), TSP Serie von Crown (Bediener­assistenzsysteme zur Teil­automatisierung verfügbar)
  • Antriebsart: i.d.R. Elektro
  • Betriebsart: Autonom, ggf. manuell
  • Hubfähigkeit: Abhängig vom Modell
  • Navigationsart:
    • Laser: Navigation mittels auf dem FTF montierten Laserscanner, welcher die Umgebung nach Reflektoren absucht und mittels dieser navigiert
    • Kontur-Navigation: Mithilfe von Laserscannern werden Konturen und natürliche Merkmale gescannt und mit einer Karte abgeglichen, welches die Bewegung des FTFs im Raum ermöglicht
    • Raster-Navigation: Rasterpunkte sorgen beim Überfahren für die Informations­weitergabe an das FTF und erlauben so die Navigation
    • Optische Spurführung: Kameras sichten die Umgebung, Abgleich mit einer 3D-Karte ermöglicht Steuerung
  • Kosten: bis ca. 350.000 Euro (je nach Modell + Navigationsart)
  • Einsatzorte: Warenlager, Logistikhallen
Vollautomatisches Shuttle System Warenlager
Bild: Vollautomatisches Shuttle System in einem Warenlager.

Vollautomatische Shuttle-Systeme

Vollautomatische Shuttle-Systeme sind Regalförderzeuge, die dank ihrer automatischen Bedienung von Regalen eine bequeme Kommissionierung und Lagerung von Waren ermöglichen. Statt eines manuellen Transports der Ware durch einen Mitarbeitenden fährt das Shuttle selbstständig auf die erforderliche Ebene oder Gasse und kümmert sich um das Ein- und Auslagern. Für den Einsatz eines vollautomatischen Shuttle-Systems müssen die Regalanlagen mit Fahrschienen ausgestattet werden, welche die Navigation des Shuttles in Ebenen und Gassen ermöglichen. Zu unterscheiden sind vor allem Ebenen-gebundene Shuttles und Modelle, die einen Wechsel zwischen verschiedenen Ebenen erlauben.

  • Varianten:
    • Ebenen-gebundene Shuttle-Systeme
    • Ebenen-gebundene Shuttle-Systeme
  • Beispielhafte Modelle:Multilevel-Shuttle-System KlinCAT® von Klinkhammer
  • Antriebsart: Elektrisch
  • Betriebsart: Automatisch
  • Hubfähigkeit: -
  • Führerschein:-
  • Kosten: Auf Anfrage
  • Einsatzorte: Logistik, große Warenlager

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Kosten & Preise: Das kosten Flurförderzeuge

Gabelstapler, Reachstacker & Co. - Flurförder­fahrzeuge gibt es in einer Reihe von verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Einsatzbereiche und Anforderungen. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass die Preise der Geräte ähnlich vielfältig sind: Mit etwa 5.000 bis 150.000 Euro pro Gerät müssen Sie rechnen. Der Preis eines Flurförderzeugs hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:

  • Art: Ein Handhubwagen ist in seiner Leistungsfähigkeit nicht mit einem Gabelstapler oder einem Schmalgangstapler vergleichbar - entsprechend unterschiedlich sind auch die Preise verschiedener Modelle.
  • Motor: In der Anschaffung sind Flurfördermittel mit Diesel- und Gasantrieb kostengünstiger als ihre elektrischen Kollegen. Im Betrieb der Geräte verhält es sich jedoch genau andersherum: elektrische Flurfördergeräte sind im Betrieb nachhaltiger und kostengünstiger.
  • Hubhöhe & Tragfähigkeit: Die verschiedenen Arten von Flurförder­fahrzeugen haben unterschiedliche Ausstattungen und unterscheiden sich in Hubhöhe und Tragfähigkeit. Je leistungsfähiger ein Gerät, desto höher die Kosten.
  • Modell / Leistung: Wenn Sie das passende Flurfördergerät für Ihren Betrieb gefunden haben, sollten Sie beachten, dass Produkte oftmals im Rahmen einer bestimmten Serie produziert werden. Zwar sind die Flurförderzeuge innerhalb einer Serie alle für einen bestimmten Zweck konstruiert worden (bspw. das Kommissionieren), jedoch unterscheiden sich die einzelnen Modelle hinsichtlich Leistung und Ausstattung. So beispielsweise die Kommissionierer der GPC Serie von Crown oder die Schubmaststapler der R-Serie von Linde.
  • Sonderanfertigungen / Anbaugeräte: Ob ein Gabelstapler mit Ex-Schutz, INOX-Geräte oder ein Flurförderzeug für den Einsatz in Reinräumen - jede Art von Sonderanfertigung oder Sonder­ausstattung schlägt sich im Preis des Flurförderzeugs nieder. Dies ist auch für spezielle Anbaugeräte der Fall.
  • Neu- oder Gebrauchtgerät: Neuwertige Geräte sind in der Anschaffung deutlich kostenintensiver, als es bei gebrauchten Flurförderzeugen der Fall ist.

Um Ihnen eine grobe Kalkulation zu ermöglichen, haben wir die Kosten einiger Flurförderzeuge für Sie skizziert. Es handelt sich um Schätzungen, die tatsächlichen Kosten können davon abweichen. Für konkrete Preisinformationen und Angebote können Sie z. B. unseren kostenlosen Angebotsvergleich nutzen.

Art des Flurförderzeugs Preisspanne
Gabelstapler ca. 15.000 bis 100.000 Euro
Hochregalstapler / Schmalgangstapler ca. 15.000 und 50.000 Euro
Kommissionierer ab ca. 5.000 Euro
Hubwagen ca. 300 bis 8.000 Euro
Teleskopstapler ab ca. 40.000 Euro
Containerstapler & Reachstacker ab ca. 80.000 Euro
Fahrerlose Transportsysteme (FTS) ca. 15.000 Euro bis 350.000 Euro
Vollautomatische Shuttle-Systeme Auf Anfrage

Neben der oben genannten Aspekte sollten zudem die laufenden Kosten berücksichtigt werden. Hierzu gehören vor allem Kosten für Wartung und Reparatur, aber auch für entsprechende Zertifizierungen (bspw. Staplerscheine für Mitarbeitende), Gehaltskosten für geschultes Personal sowie Treibstoff und dessen Lagerung.

Gebrauchte Flurförderzeuge - Darauf sollten Sie achten

Nachhaltig, kosteneffizient und oftmals noch mit Garantie - gebrauchte Flurförderfahrzeuge sind eine gute Alternative zu fabrikneuen Flurfördermitteln. Anbieter wie Jungheinrich, Linde oder Crown haben dieses Bedürfnis erkannt und bieten eine große Auswahl von generalüberholten und geprüften Flurförderzeugen an.

Viele Hersteller teilen die von Ihnen angebotenen Gebrauchtgeräte in verschiedene Klassen ein, um die Einschätzung der Leistungsfähigkeit des Gerätes für Interessenten zu erleichtern. Eine solche Einteilung erfolgt auch durch die Firma STILL. Da die Klassifizierung von vielen Firmen in solcher oder ähnlicher Weise übernommen wurde, stellen wir Ihnen die Einteilung kurz vor.

Klassifizierung Bronze Silber Gold
FEM neu neu neu
Technik betriebsbereit werkstattgeprüft werkstattüberholt
Garantie ohne 3 Monate (max. 300 Stunden) 6 Monate (max. 600 Stunden)
Lack wie gesehen aufgefrischt neuwertig
Gerätealter ohne Beschränkung ohne Beschränkung max. 5 Jahre
Batterie intakt einwandfrei neuwertig

Beachten Sie, dass leistungsfähigere Gebrauchtgerät mit einem höheren Preis einhergehen als ihre weniger effektiveren Kollegen.

10 Tipps für den Gebrauchtkauf

Um die Anschaffung eines gebrauchten Flurförderzeugs für Sie so unkompliziert und bequem wie möglich zu gestalten, haben wir für Sie einige Aspekte zusammengefasst, die Sie beachten sollten.

  1. Neu- vs. Gebrauchtgerät: Während ein gebrauchtes Flurfördermittel in vielen Fällen eine gute Wahl ist, gibt es einige Szenarien, in denen Sie besser auf ein fabrikneuen Gerät setzen sollten. Gebrauchtgeräte sind ideal dafür geeignet, eine bestehende Flotte zu unterstützen bzw. diese auszubauen. Wenn Sie jedoch lediglich ein bis zwei Flurförder­fahrzeuge im Einsatz haben, raten wir Ihnen zur Anschaffung eines fabrikneuen Gerätes. Hier können Sie sichergehen, dass das Gerät voll belastet werden kann und seine maximale Leistung erbringt.
  2. Zertifizierter Fachhändler: „Wer billig kauft, kauft zweimal “- zwar sind auch gebrauchte Flurförderzeuge alles andere als günstig, jedoch lohnt es sich oftmals nicht, das billigste Angebot zu wählen. Stattdessen empfehlen wir Ihnen, auf einen zertifizierten Fachhändler zu setzen. Zwar sind diese Angebote meist teurer, jedoch können Sie so sicherstellen, dass Sie hochwertige Gebraucht­geräte erhalten, die Sie noch über Jahre hinweg nutzen können. Zudem sind Fachhändler ein guter Anlaufpunkt, wenn Sie Ersatzteile für Reparaturen benötigen.
  3. Angebotsvergleich: Der Vergleich von Angeboten ist der beste Weg ein Flurförder­fahrzeug zu finden, das perfekt in Ihr Budget und zu Ihren Anforderungen passt. Ganz einfach funktioniert das beispielsweise mit unserem kostenlosen tradingtwins-Angebotsvergleich.
  4. Überprüfung der Unterlagen: Wenn Sie sich für ein gebrauchtes Flurförderzeug entscheiden, sollten Sie vor dem Kauf alle Unterlagen prüfen. Hierzu gehören unter anderem das CE-Siegel (inkl. Konformitäts­erklärung) sowie das Betriebshandbuch, die Garantieunterlagen und die FEM-Plakette + Prüfbericht. So schließen Sie aus, dass es sich um einen „Grauimport“ handelt. Darunter versteht man Fahrzeuge, die nicht für den Warenverkehr in der EU zugelassen sind. Solche Geräte haben eine eingeschränkte Garantie und können nicht weiterverkauft werden. Zudem gestaltet sich die Beschaffung von Ersatzteilen sehr schwierig. Um die Herkunft eines Flurförderzeugs zu bestimmen, können Traglastschild, Betriebshandbuch und Warn-Aufkleber hilfreich sein - diese sollten in der korrekten Sprache vorliegen. Am Fahrzeug sollten zudem das Typenschild mit Seriennummer sowie Traglast­diagramm befestigt sein.
  5. Prüfung der Bestandteile: Auch die einzelnen Komponenten des Flurfördermittels sollten einer gründlichen Prüfung unterzogen werden. Hierzu gehören vor allem Gabel und Mast, die auf Risse, Verformungen und Verschleiß überprüft werden sollten. Beim Hubmast sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Ketten stets gespannt und unbeschädigt sind. Zusätzlich sollten Hydraulik, Reifen, Karosserie sowie die Fahrerkabine einer ausführlichen Inspektion unterzogen werden.
  6. Betriebs­stundenzähler: Ein gebrauchtes Flurförderzeug sollte maximal 1.000 Betriebsstunden pro Jahr „auf dem Buckel haben“. Um eine Manipulation auszuschließen, ist es ratsam, sich das Wartungsheft zeigen zu lassen.
  7. Motor-Check: Auch der Motor des Flurfördermittels sollte einer Prüfung unterzogen werden. Ein intakter Motor sollte beim Start keine Abgasfahne hinterlassen, auch bei einem Kaltstart ohne Probleme anspringen und keine auffällig lauten Geräusche von sich geben. Es sollte überdies zu keiner Rauch­entwicklung kommen. Zudem sollten Sie darauf achten, den Stand von Öl- und Kühlflüssigkeit zu überprüfen: Das Flurförder­fahrzeug sollte hier mindestens 15 Minuten ohne Flüssig­keitsaustritt laufen. Währenddessen ist auch ein Ausprobieren der Hydraulik förderlich. Tritt beim Betrieb Flüssigkeit aus, lässt dies auf Mängel schließen.
  8. Batterie-Check: Bei Verbrennern der Motor, bei E-Flurförderzeugen die Batterie. Wie ein Motor sollte auch die Batterie des Gerätes ausführlich überprüft werden. Während saubere Pole ein erster Hinweis auf eine intakte Batterie darstellen, sollten Sie von Batterien mit weißen und/oder grünen Kristallen lieber die Finger lassen - diese lassen auf eine Sulfatierung schließen, was der Haupt­ausfallgrund für Batterien ist. Nach außen gewölbte Zellen lassen zudem auf ein hohes Alter schließen. Da Batterien bis zu einem Drittel des Kaufpreis ausmachen, lohnt es sich, diese besonders gründlich zu überprüfen.
  9. Dokumentation: Wenn Sie sich für den Erwerb eines gebrauchten Flurförderzeugs entscheiden, raten wir Ihnen dazu, den Kaufstand des Fahrzeugs zu dokumentieren. Dies ist besonders der Fall, wenn das Gerät Mängel oder Defekte aufweist, Sie sich aber trotzdem für einen Kauf entscheiden.
  10. Probefahrt: Neben den oben genannten Aspekten ist eine Probefahrt ein Muss. Nur so können Sie das Flurförder­fahrzeug „in action“ erleben und prüfen, ob mit der Lenkung alles in Ordnung ist und das Gerät die Spur hält. In diesem Zug sollten auch Gaspedal und Bremse geprüft werden. Zudem ist es lohnenswert, das Flurfördergerät mit und ohne Last Probe zu fahren.

Unser Tipp: Wenn Sie selbst nur wenig Fachkenntnisse in puncto Flurförderzeuge besitzen sollten, ist es ratsam, für die Besichtigung des Gebrauchtgerätes einen Fachmann mitzunehmen. Dieser hilft Ihnen, Mängel und Defekte zu identifizieren und kann eine qualifizierte Aussage zur Tauglichkeit des Flurfördermittels treffen.

Wenn das gebrauchte Flurförderzeug in Bezug auf die oben genannten Kriterien gut abschneidet, können Sie sich mit einem guten Gewissen für den Kauf des Gerätes entscheiden. Gibt es Mängel oder Defekte, ist sorgsam zu überprüfen, ob sich der Kauf des Fahrzeugs wirklich lohnt. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen, vom Kauf abzusehen und sich nach einem geeigneteren Gebrauchtgerät umzusehen. Dieser Rat gilt auch, wenn der Händler nicht vertrauenswürdig wirkt, wichtige Papiere fehlen oder der erste Eindruck des Flurförder­mittels nicht positiv ist.

Flurförderzeuge & Ameisen: Was Insekten mit Logistik zu tun haben

Auf den ersten Blick haben Insekten und Logistik herzlich wenig miteinander zu tun. Wenn jedoch in puncto Flurförderzeuge von Hubwagen gesprochen wird, fällt oft der Begriff der „Ameise“. Die entomologische Bezeichnung geht auf die Hamburger Firma Jungheinrich zurück, welche in den 50er Jahren die „Ameise 55“ - einen Hubwagen - auf den Markt brachte. Mit der Zeit verfestigte sich der Begriff und so wird „Ameise“ mittlerweile umgangssprachlich als Synonym für viele andere (auch firmenfremde) Hubwagen verwendet.

Hersteller: Diese Anbieter von Flurförderzeugen gibt es

Zu einem vollständigen Marktüberblick gehört ein Blick auf die führenden Anbieter im Bereich der Flurförderzeuge. Im Folgenden stellt tradingtwins Ihnen die größten und bekanntesten Unternehmen vor.

Crown Equipment Corporation

Gegründet in Ohio hat sich der amerikanische Hersteller Crown mittlerweile zu einem globalen Unternehmen entwickelt und ist der fünftgrößte Hersteller von Gabelstaplern weltweit. Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengetragen.

  • Angebot: u.a. Flurfördermittel (Gabelstapler, Hubwagen, Schmalgangstapler, Schubstapler, Hochhubwagen, Kommissioniere, fahrerlose Transportsysteme), Material­flusslösungen (u.a. Fuhrpark­management, Lagerlösungen), Dienstleistungen (u.a. Schulungsprogramme)
  • Gebrauchtgeräte: Im Angebot
  • Finanzierungs­optionen: Kauf, Miete, Leasing
  • Bewertungen: Allgemein sind die Bewertungen der Crown Equipment Corporation positiv, jedoch muss angemerkt werden, dass nicht viele Bewertungen online vorhanden sind.

Jungheinrich

Das Hamburger Unternehmen Jungheinrich ist einer der zentralsten Anbieter für Flurförderzeuge sowie Lager- und Materialflusstechnik. Wir haben uns den Erfinder und Namensgeber der „Ameise“ für Sie angeschaut.

  • Angebot: u.a. Flurförderzeuge (Hubwagen, Kommissionierstapler, Schubmaststapler, Hochregalstapler, Gabelstapler, Elektro-Schlepper, Routenzug-Anhänger, Regal-Shuttle, fahrerlose Transportsysteme), Regalsysteme, automatische Lagersysteme, digitale Produkte und Softwarelösungen sowie Dienstleistungen rund um Lagerlogistik (u.a. Fahrerschulungen und Inspektion / Wartungen von Geräten)
  • Gebrauchtgeräte: Im Angebot
  • Finanzierungs­optionen: Kauf, Miete
  • Bewertungen: Die Bewertungen der Firma Jungheinrich von Kunden sind positiv, wobei besonders das freundliche und kompetente Personal gelobt wird. Jedoch gibt es auch weniger zufriedene Kunden, die häufige Defekte der Ware sowie kostenintensive Reparaturkosten bemängeln.

Linde Material Handling

Auch die deutsche Firma Linde gehört zu den größten Playern auf dem Markt für Flurförderzeuge und ist weltweit der zweitgrößte Hersteller von Gabelstaplern und Geräten für die Lagertechnik.

  • Angebot: u.a. Flurförderzeuge (Gabelstapler, Niederhubwagen, Handhubwagen, Hochubwagen, Schmalganggeräte, Kommissionierer, fahrerlose Transportsysteme), Regalsysteme, Flotten­management für Flurförderzeuge, Software für die Intralogistik
  • Gebrauchtgeräte: Im Angebot
  • Finanzierungs­optionen: Kauf, Miete
  • Bewertungen: „Die besten Stapler der Welt“ ist nur eine der vielen positiven Bewertungen von Linde. Allgemein fällt auf, dass der Kundenstamm des Unternehmens mit der Leistung und der Qualität der Produkte sehr zufrieden ist - und dies auch öffentlich mitteilt. Vereinzelt gibt es jedoch auch Bewertungen, welche die lange Lieferzeit der Flurförderzeuge von Linde bemängeln.

Toyota Material Handling

Als Teil der global agierenden Toyota Industries Corporation ist die Toyota Material Handling auf den effizienten Materialtransport in der Logistik spezialisiert. Zwar handelt es sich bei Toyota um eine japanische Marke, jedoch werden 95% der Fahrzeuge in europäischen Werken in Frankreich, Schweden und Italien produziert.

  • Angebot: u.a. Flurförderzeuge (Handhubwagen, Gabelstapler, Niedrighubwagen, Hochhubwagen, Kommissionierer, Schlepper, Schmalgangstapler), Regalsysteme, Flottenmanagement für Flurförderfahrzeuge, Lagertechnikgeräte
  • Gebrauchtgeräte: Im Angebot
  • Finanzierungs­optionen: Kauf, Miete, Leasing, Langzeitmiete, Mietkauf, Darlehen
  • Bewertungen: Toyota hat besonders zufriedene Kunden - zumindest lassen diesen Schluss die Bewertungen der japanischen Firma zu, welche ausschließlich positiv sind. Es sollte jedoch beachtet werden, dass generell wenige Bewertungen und Erfahrungsberichte zu finden sind.

Ob Neu- oder Gebrauchtgeräte: Schnell finden statt lange suchen dank Angebotsvergleich!

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Checkliste: So finden Sie das richtige Flurförderzeug für Ihren Betrieb

Um Sie bei der Wahl des passenden Flurförderzeugs bestmöglich zu unterstützen, haben wir eine Checkliste für Sie zusammengestellt. Anhand derer können Sie Ihre Bedürfnisse identifizieren bzw. eingrenzen und so das ideale Flurförderzeug für Ihre Anforderungen finden. Die verschiedenen Flurförderzeuge sind für unterschiedliche Anforderungen konzipiert:

Umschlagen

Besonders in großen Warenlagern nimmt das Be- und Entladen von Transportmitteln eine zentrale Rolle ein.

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Je nach zu be- und entladendem Objekt eignen sich klassische Gabelstapler, Containerstapler und Teleskopstapler am besten.

Schleppen

Besonders in großen Warenlagern ist häufig ein Transport von vielen Waren über weite Strecken nötig.

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Wenn Sie Waren - auch über weitere Strecken - transportieren wollen, empfehlen wir den Einsatz von Schleppern. Mithilfe von Routenzügen lässt sich auch eine große Anzahl von Waren über weitere Strecken transportieren.

Transportieren

Der Transport von Waren über kurze bis mittelweite Strecken steht hier im Vordergrund. Im Vergleich zum Schleppen werden hier weniger Waren über eine kürzere Distanz transportiert.

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Für solche Zwecke eignen sich (elektrische) Hubwagen am besten. Je nach Anforderung können Sie zwischen Niedrig- und Hochhubwagen wählen.

Lagern & Stapeln

Ob das Stapeln von Waren oder das Einsortieren in ein komplexes Regalsystem, das Lagern und Stapeln von Sachen gehört in vielen Logistik-Bereichen zum Tagesgeschäft.

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Gabelstapler sind ideal für das Verlagern und Stapeln von Waren. Wenn in Ihrem Lager begrenzte Platzverhältnisse herrschen, ist der Einsatz eines Hochregalstaplers ratsam. Hier gibt es mit Man-up und Man-down unterschiedliche Optionen. Auch ein Hochhubwagen kann je nach Einsatzgebiet sinnvoll sein.

Kommissionieren

Wenn die Hauptaufgabe des Flurförderzeugs das Kommissionieren von Wagen ist, sind spezielle Kommissionierer quasi alternativlos. Die Geräte ermöglichen ein schnelles Zusammenstellen von Produkten aus dem Lagerbestand und bringen diese an den Zielort. Je nach Modell ist eine mitlaufende oder mitfahrende Steuerung möglich.

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Für das bequeme Kommissionieren von Waren aus (großen) Lagern ist, empfehlen wir den Einsatz eines Kommissionierers.

Anbaugeräte

Benötigen Sie Anbaugeräte? Wenn ja, welche Aufgabe sollen diese erfüllen? Es gibt zahlreiche Möglich­keiten, welche die Funktions­fähigkeit und den Nutzen des Flurförder­fahrzeugs ausbauen können. Hierzu gehören u.a. Dreh- und Kippgeräte (in Landwirtschaft oder Lebens­mittel­industrie gefragt), Arbeitsbühnen oder Gabel­zinken­verlängerungen.

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Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Beachten Sie, dass sich durch das Anbringen von Anbaugeräten der Schwerpunkt des Flurfördermittels verschiebt, was eine Verringerung der Tragfähigkeit zur Folge hat.

Einsatzort

Kommt das Flurförderfahrzeug überwiegend im Innen- oder Außenbereich zum Einsatz? Auch die Art des Geländes, auf dem das Gerät eingesetzt werden soll, muss hier in Betracht gezogen werden.

tradingtwins-Tipp: Innenbereiche

Wenn Sie sich für ein motorisiertes Flurförderfahrzeug entscheiden, sollten die Regelungen bezüglich der entstehenden Abgase zwingend beachtet werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir für die Verwendung in geschlossenen Räumen Flurfördermittel auf Elektrobasis. Flurförderfahrzeuge auf Elektrobasis sind ideal für den Einsatz auf ebenen Untergründen und eignen sich dank gekapselter Motoren auch für feuchte Umgebungen wie Kühlhäuser.

tradingtwins-Tipp: Außenbereiche

In Außenbereichen lassen sich Geräte mit Verbrennermotor bedenkenlos verwenden. Die Beschaffenheit des Untergrunds bestimmt hier die Art und Bereifung des Flurförderzeuges und sollte in die Entscheidung miteinbezogen werden.

Distanz

Auch die Distanz, die von bzw. mit dem Flurförderzeug zurückgelegt werden muss, sollte in die Entscheidung einfließen.

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Je länger die zurückgelegte Strecke ist, desto eher empfehlen wir Flurförderfahrzeuge im Mitfahrbetrieb.

Fahrzeugführung

Mitgänger­flurförderzeuge eignen sich am besten für den Transport von relativ leichten Waren, über kurze Distanzen.

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Werden längere Distanzen zurückgelegt oder besonders schwere Waren transportiert, raten wir Ihnen zum Einsatz von motorisierten bzw. elektrischen Flurförderfahrzeugen im Mitfahrbetrieb. Dieser kann - je nach Anforderung und Modell des Flurfördermittels - stehend oder sitzend erfolgen.

Tragfähigkeit

Wenn Sie sich für einen Stapler entscheiden, ist die Tragfähigkeit ein zentrales Auswahlkriterium. Die Tragfähigkeit beschreibt die maximal zulässige Belastung des Geräts. Hier muss zwischen der Nenntrag­fähigkeit und der tatsächlichen Tragfähigkeit (Restragfähigkeit) unterschieden werden, wobei beide Zahlen beim Kauf des Flurförderfahrzeugs berücksichtigt werden sollten. Auskunft über Nenntragfähigkeit und Resttragfähigkeit gibt das Traglastdiagramm sowie das Datenblatt.

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Hier gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen Flurförderzeugen mit Elektro- und solchen mit Dieselantrieb: Auch Elektromodelle können mittlerweile schwere Lasten von bis zu 8 Kilogramm anheben.

Hubhöhe

Ist lediglich ein Transport der Waren von A nach B bzw. ein Heben in die untere Palettenebenen nötig oder müssen Waren in luftige Höhen emporgehoben werden? Während sich Hubwagen ideal für den Transport in Waren auf die erste Regalebene eignen, sind Gabelstapler perfekt für die Lagerung von Waren in bis zu 9 Metern.

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Wenn Sie regelmäßig hoch hinaus müssen, sind Hochregalstapler ideal, da die Geräte Lasten bis zu 18 Meter anheben können.

Neu- oder Gebrauchtgerät

Wenn Sie sich ein Flurförderfahrzeug im neuwertigen Zustand wünschen, um dieses lange und intensiv nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines Neugerätes. Alternativ steht Ihnen auch die Option des Gebrauchtkaufs offen, wobei viele renommierte Hersteller von Flurfördermitteln auch Gebrauchtgeräte anbieten.

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Gebrauchte Flurförderzeuge sind nachhaltig und sparen Kosten und so kann unter Umständen auch ein gebrauchter Stapler die richtige Wahl für Ihr Unternehmen sein. Mit einem kostenlosen Angebotsvergleich helfen wir Ihnen, den passenden Anbieter zu finden.

Finanzierung

Mit Kauf, Miete und Leasing gibt es oftmals verschiedene Möglichkeiten Flurförderfahrzeuge zu finanzieren.

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Während der Kauf eines Flurfördermittels mit hohen Anschaffungs­kosten einhergeht, lassen sich diese durch die Miete auf einen längeren Zeitraum verteilen. Ähnlich ist dies beim Leasing, wobei Ihnen hier die Option auf den Kauf des Flurförderzeugs nach Ablauf der Leasingzeit zur Verfügung steht. Hier sollte jedoch beachtet werden, dass Leasingverträge oftmals mit längeren Laufzeiten einhergehen.

Antriebsart

Gas, Diesel, Elektro - moderne Flurförder­fahrzeuge warten mit vielfältigen Antriebsarten auf. Neben gesundheitlichen Regulierungen sollten auch Kostenaspekte berücksichtigt werden. In der Anschaffung sind Verbrenner etwas kostengünstiger als Elektromotoren. Im Betrieb der Geräte verhält es sich jedoch genau andersherum und so sind elektrische Flurförderzeuge im langfristigen Betrieb nachhaltiger und kostengünstiger.

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Flurförderfahrzeuge mit Elektro-Antrieb sind zudem sehr geräuscharm. Wenn Sie jedoch regelmäßig längere Strecken in Außenbereichen zurücklegen müssen, empfiehlt tradingtwins die Nutzung eines Staplers mit Dieselantrieb. Je unebener das Gelände, desto eher raten wir Ihnen zur Nutzung eines Geländestaplers.

Breite

In Warenlagern wird jeder Platz ausgenutzt und so sind Gänge oft besonders schmal. Bei der Anschaffung eines Flurfördermittels sollte die Breite des Gerätes einbezogen werden - schließlich muss dieses auch in engen Gängen problemlos manövrieren können.

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Sind die Korridore in Ihrem Lager besonders eng, eignen sich Schmalgangstapler besonders gut. Die Geräte sind konzipiert für den Einsatz in schmalen Gängen und können trotz ihrer geringen Breite Lasten ohne Probleme in die Höhe heben.

Maße

Je nach Art, Modell und Hersteller haben Flurfördergeräte unterschiedliche Maße.

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Gangbreite, Regalhöhe- und größe sollten demnach bei der Wahl eines passenden Flugförderzeuges unbedingt beachtet werden. Auch sollte beachtet werden, dass Sonderanfertigungen und Anbaugeräte die Abmessungen des Flur­fördermittels beeinflussen können.

Ergonomie

Auch die Sitzmöglichkeiten für das Staplerpersonal sollten bei der Wahl des passenden Flurfördermittels beachtet werden.

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Ein bequemer Fahrersitz, der eine ergonomische Haltung fördert, sowie einfache Ein- und Ausstiege sollten vorhanden sein.

Angebotsvergleich

Der Preis von Flurfördergeräten richtet sich nach Art, Ausstattung, Zustand und Leistung des Gerätes. Um das beste Angebot zu finden, ist der Vergleich von Anbietern unerlässlich.

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Der tradingtwins-Angebotsvergleich liefert kostenlose und unverbindliche Angebote für Flurförderzeuge - schnell & transparent!

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Flurförderfahrzeuge sind darauf ausgerichtet, Sie optimal beim Warenumschlag- und transport zu unterstützen. Mitunter kann es schwierig sein, das passende Flurfördergerät für Ihr Unternehmen zu finden. tradingtwins unterstützt Sie bei der Suche und. bietet einen kostenlosen und unverbindlichen Angebotsvergleich. So geht’s!

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Augen auf bei der Anschlussart: Dieselmotoren & geschlossene Räume

Beim Betrieb von Flurförderzeugen mit Verbrennungsmotor entstehen gesundheits­schädliche Abgase. Aus diesem Grund dürfen die Modelle nur dann in ganz oder teilweise geschlossenen Räumen verwendet werden, wenn keine gefährliche Konzentration der Abgase entstehen kann. Um schädliche Emissionen zu reduzieren, müssen Flurförderzeuge mit Dieselantrieb mit Rußfiltern (Mindest­abscheidegrad 70 %) ausgestattet sein. Demnach sind Flurförderfahrzeuge mit Elektroantrieb Modellen mit Verbrennungsmotor für einen Betrieb in Innenräumen vorzuziehen.

Sind jedoch nach der Berücksichtigung aller Faktoren lediglich Modelle mit Dieselmotor für den Einsatz in einem Innenraum geeignet, müssen Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen getroffen werden. Hierzu zählen laut der DGUV:

  • „Beschaffung emissionsarmer Flurförderzeuge,
  • Einsatz schwefelarmer Kraftstoffe (Schwefelgehalt unter 0,05 %),
  • sorgfältige Instandhaltung der Geräte,
  • Verkürzen der Motoren­betriebszeiten (unnötiges Laufenlassen),
  • starkes Beschleunigen und Fahren mit Vollgas vermeiden,
  • ausreichende Be- und Entlüftung von Arbeitsräumen und Ausrüsten der Abgasanlage nach dem Stand der Technik mit Rußfilter“

FAQ zu Flurförderzeugen: Sie fragen, tradingtwins antwortet


Flurförderfahrzeuge kosten ca. 5.000 bis 350.000 Euro. Die große Preisspanne ergibt sich durch die unterschiedlichen Ausführungen der verschiedenen Modelle. Hier ist zwischen Gebrauchtgeräten und neuwertiger Ware zu unterscheiden: gebrauchte Geräte sind häufig im Vergleich zu fabrikneuen Flurförderfahrzeugen günstiger.


Flurfördermittel sind auch gebraucht erhältlich. Viele renommierte Hersteller wie Jungheinrich, Linde oder Crown bieten inzwischen hochwertige Geräte zum Gebrauchtkauf an. Entscheiden Sie sich für einen Gebrauchtkauf, sollten jedoch einige Aspekte beachtet werden.


Grundsätzlich gilt, dass Sie für alle Flurförderzeuge mit einem Fahrerstand und einer Geschwindigkeit von mehr als 6 km/h einen Flurförder­mittelschein benötigen. Ob der allgemeine Flurförder­mittelschein ausreicht, hängt von der Art des Flurförderzeugs ab. So ist bei Teleskopstapler und Containerstapler eine entsprechende Zusatz­qualifikation nötig.


Betriebe, die Flurförderzeuge einsetzen, müssen sich einmal im Jahr einer FEM-4.004-Prüfung Prüfung unterziehen. Die Prüfung ersetzt die UVV-Prüfung und stellt sicher, dass die Fahrzeuge und ihre Bauteile sicher, vollständig und funktionsfähig sind. Werden während der Prüfung Mängel festgestellt, sind die mangelhaften Fahrzeuge erst nach einer Beseitigung der Defekte wieder einsatzfähig. Wird bei der FEM-Prüfung nichts beanstandet, wird eine entsprechende Plakette ausgestellt. Achtung: Die Organisation der Prüfung, die Mängelbeseitigung und die Aufbewahrung des Prüfsbericht liegt in der Verantwortung des Unternehmens.


Jungheinrich, Crown, Toyota und Linde gehören neben STILL und Manitou zu den größten und beliebtesten Anbietern von Flurförderzeugen.


Mit Gabelstaplern, Hochregalstaplern, Kommissionierern, Hubwagen, Schleppern, Teleskopstaplern und Containerstaplern gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Flurförderzeugen. Des Weiteren gibt es fahrerlose Transportsysteme (FTS) sowie vollautomatische Shuttle-Systeme, die den intralogistischen Warenschluss besonders effizient gestalten. Beachten Sie, dass sich u.U. nicht alle Modelle für Ihren Bedarf eignen.


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