Drucker für Büro und Betrieb

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Drucker für Büro & Betrieb: Welcher Drucker ist der richtige?

Ob Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker, private oder betriebliche Nutzung - Drucker sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Besonders im Büro sind Drucker wichtige Helfer in der Kommunikation, die auch mit einem hohen Druckaufkommen problemlos fertig werden. Mit Laserstrahldrucker, Tintendrucker oder LED-Druckern gibt es zahl­reiche Möglichkeiten, doch welcher Drucker eignet sich für das Büro? Wir bieten eine kompakte Übersicht über verschiedene Druck­lösungen.

Tinten- und Laserstrahldrucker führen den Druckermarkt an

Der Buchdruck ist der historisch bedeutsamste Vorläufer des Druckers und wurde im 15. Jahrhundert von Johannes Gutenberg entwickelt. Bereits im 19. Jahrhundert wurde tintengetränktes Papier für die Reproduktion von Schriftstücken verwendet, wobei die Schnellpresse hier Bücher und Zeitschriften drucken konnte. Im Jahr 1838 war schließlich auch eine farbliche Illustrierung von Schriftstücken, Postkarten und Bildern möglich. Das 20. Jahrhundert leitete weitere technische Fortschritte ein, und so waren mit der Erfindung der Lichtsetzmaschine und des Thermodruckers waren wichtige Schritte in Richtung des Druckers, wie wir ihn heute kennen, getan. Tintenstrahldrucker oder Laser­drucker, Nadeldrucker oder Multi­funktions­drucker - heutzutage sind vielfältige Druck- und Kopierlösungen täglich in Haushalten, Gewerben und Betrieben im Einsatz.

Tintenpatronen im Tintenstrahldrucker
Tintendrucker kommen oftmals in gewerblichen Kontexten zum Einsatz und punkten mit ihrem erstklassigen Fotodruck.

Somit mussten Drucker mehrere Entwicklungsschritte durchlaufen, wobei moderne Drucker mit WLAN bzw. Multifunktionsdrucker mit WLAN zu den fortschrittlichsten Druckermodellen gehören. Während früher hauptsächlich Impact-Drucker im Einsatz waren, kommen aktuell hauptsächlich Non-Impact-Drucker zum Einsatz. Die beiden Verfahren unterscheiden sich in der Art des Druckes. Impact-Drucker verwenden mechanische Anschläge, um das gewünschte Motiv oder Schriftbild zu Papier zu bringen. Sie sind durch die wiederholten Anschläge langsam und geräuschintensiv, weshalb sie aus dem alltäglichen Verbrauch nahezu verschwunden sind. Im Gegensatz dazu stehen Non-Impact-Drucker, die durch ihr kontaktloses Druckverfahren deutlich leiser und schneller arbeiten. Zu den Non-Impact-Druckern gehören auch Laser- oder Tintenstrahldrucker, die heutzutage den privaten und gewerblichen Markt dominieren.

Tintenstrahldrucker als Spezialisten für den Fotodruck

Mit ihrem berührungslosen Druckverfahren gehören auch Tintendrucker zu den Non-Impact-Druckern. Eines der ersten Modelle an Tintendruckern wurde 1984 von der Firma HP auf dem Markt gebracht und noch heute sind HP Tintendrucker ein fester Bestandteil des Druckermarkts. Das Druckverfahren in Tintenstrahldruckern unterscheidet sich je nach Modell und Anwendungsgebiet: Mit Continuous Ink (CI) und Drop-On-Demand (DOD) werden zwei unterschiedliche Verfahren verwendet. In der CI-Technik wird die Düse in Tintendruckern kontinuierlich mit Tinte befüllt, wobei die überschüssige Tinte, die nicht im Druckvorgang verwendet wurde, im Druckkopf aufgefangen und wiederverwendet wird. Der Haupt­anwendungs­bereich ist die Industrie. Im Gegensatz dazu wird die Tinte im DOD-Verfahren nach Bedarf in die Düse geleitet, wodurch ein Überschuss an Tinte vermieden wird. Diese Technik wird vor allem in kleineren, nicht industriell gebrauchten Tintenstrahldruckern verbaut. Bei sowohl Tintendrucker mit CI- als auch DOD-Verfahren handelt es sich in der Regel um Farbdrucker. Diese sind gewöhnlich mit dem Standard-Farbspektrum von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz ausgestattet. Je nach Modell des Tintendruckers sind weitere Farbkombinationen sowie Schwarz-Weiß-Modelle erhältlich. Unser Angebotsvergleich ermöglicht Ihnen einen unverbindlichen und kostenlosen Vergleich von Druckeranbietern.


Tinte

In den Geräten werden Tintentropfen mit Hilfe von Düsen auf das zu bedruckende Medium übertragen. Auf diese Weise entstehen viele kleine Punkte, welche das Gesamtbild darstellen. Hier wird zwischen den Techniken Continuous Ink und Drop-On-Demand unterschieden.


Kosten

In der Anschaffung sind Tintendrucker zwar preiswerter, jedoch schlagen sie mit relativ hohen Folgekosten zu Buche. Der Preis pro Ausdruck ist im Schnitt etwas höher als bei Laserdruckern, wobei das Modell und die Art des Druckes (Farbe oder schwarz-weiß) in Betracht gezogen werden muss.


Fotodruck

In puncto Foto- und Bilderdruck sind Tintenstrahldrucker aufgrund ihrer einzigartigen Farb- und Druckqualität äußerst beliebt. Besonders in Kombination mit Spezialpapier lassen sich hier qualitativ hochwertige Drucke anfertigen.

Des Weiteren punkten Tintenstrahldrucker mit schadstofffreiem Druck, einem geringem Stromverbrauch (rund 25 Watt) und somit mit einer guten Umweltbilanz. Sie arbeiten zudem sehr geräuscharm. Nachteile sind vor allem die geringe Resistenz der Dokumente - die Tinte ist nicht UV-beständig und verblasst schneller. Die aus Tintendruckern angefertigten Drucke sind daher nicht dokumentenecht. Außerdem kann es bei längerer Nichtbenutzung des Tintenstrahldruckers zu einer Aus­trocknung der Tinte an den Druckköpfen kommen, welches die Funktionalität des Druckers beeinträchtigt und ihn weniger verlässlich macht.

Sparen Sie Geld mit Refill-Druckerpatronen in Tintendruckern

Refill-Druckerpatronen sind wiederbefüllte originale Drucker­patronen. Diese werden von Anbietern gesammelt, gesäubert, wieder aufgefüllt und weiterverkauft, wodurch sie günstig und nachhaltig sind. Die mit frischer Tinte befüllten Patronen werden vor dem Weiter­verkauf auf ihre Funktionalität geprüft. Der Kauf von Refill-Druckerpatronen ist preiswerter als neue Original­patronen des Druckerherstellers zu kaufen. Zudem ist Recyceln von gebrauchten Druckerpatronen nach­haltig und ökologisch sinnvoll. Refill-Tintenpatronen lassen sich in der Regel problemlos in Tintendruckern verwenden.

Dokumentenechtheit durch Laserdrucker

Auch Laserdrucker sind Non-Impact-Drucker und zählen neben Tintendruckern zu den populärsten Druckertypen. Anfangs nur für Schwarz-Weiß-Drucke geeignet, sind Laserdrucker mittlerweile auch für das Anfertigen von Farbdrucken geeignet. Hin und wieder wird hierfür auch der Name Farblaser verwendet. Laserstrahldrucker sind besonders gut für eine hohes Druckaufkommen geeignet, da im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern das gesamte Bild bzw. Text auf einmal auf das Medium gedruckt wird, wodurch wertvolle Zeit gespart wird. Dies geschieht mithilfe eines Laserstrahls, welcher das Druckbild zunächst auf eine Bildtrommel überträgt. Das Tonerpulver bleibt an den elektrisch geladenen Stellen hängen und wird anschließend auf das Papier gepresst. Eine Fixiereinheit bindet das Pulver auf dem zu bedruckenden Medium.


Dokumentenecht

Ausdrucke aus einem Laserdrucker sind dokumentenecht, wobei diese einige spezielle Eigenschaften aufweisen müssen. Sie müssen schnell trocknen und sich nicht verwischen oder ausradieren lassen. Zudem sollten sie UV-Strahlung stand halten, ohne zu verblassen und weitestgehend wasserresistent sein.


Kosten

Laserdrucker sind zwar in der Anschaffung preisintensiver, punkten jedoch mit niedrigen Folgekosten und einem geringen Preis pro Ausdruck. Zudem sind im Fall einer leeren Kartusche auch nur einzelne Farben austauschbar, anstatt direkt die komplette Kartusche auswechseln zu müssen.


Emission

Durch Laserdrucker gelangen Tonerstaub- und Partikel in die Raumluft. Um das zu vermeiden, lassen sich zusätzliche Schadstofffilter einsetzten, welche die Partikel filtern noch bevor sie in die Luft gelangen und auf diese Weise saubere Luft garantieren.

Zwar bestätigt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin den Ausstoß von Tonerstaub, jedoch merkt sie auch an, dass dieser deutlich geringer ist als die vorgeschriebenen gesetzlichen Grenzwerte. Um die Emissionen aus Laserstrahldruckern gering zu halten, sollte der Drucker regelmäßig gereinigt und gewartet werden. Zusätzlich sollte er an einem gut belüfteten Ort platziert werden, wobei die Tonerkartuschen des Laserdruckers während eines Austauschs mit Vorsicht behandelt werden sollten. Laserstrahldrucker, welche unter den vorgegebenen Grenzwerten liegen, können sich für das Siegel Blauer Engel bewerben. Diese gelten im Vergleich zu anderen Produkten als besonders umweltfreundlich, welches sich durch ein entsprechendes Gütesiegel bestätigen lässt. Eine umweltschonende Alternative in Laserstrahl­druckern können Biotoner bieten, welche mit nachwachsenden Rohstoffen wie Soja anstatt mit Erdöl befüllt sind. Die grünen Toner sind jedoch noch nicht flächendeckend verbreitet und daher auch besonders preisintensiv. Außerdem sollte in Betracht gezogen werden, dass Laserstrahldrucker einen höheren Stromverbrauch als Tintendrucker an den Tag legen: im Schnitt ist dieser 5x höher. Ob Tintendrucker oder Laserstrahldrucker - unser Angebotsvergleich liefert einen kostenlosen und unverbindlichen Anbietervergleich.

LED-Drucker - schneller Druck durch Leuchtdioden

LED-Drucker funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Laserdrucker, da auch LED-Drucker mit der Hilfe von Tonern arbeiten. Somit gehören auch LED-Drucker zu den Non-Impact-Printern, jedoch heben sich LED-Drucker von Laser­druckern durch die Art und Weise wie das Dokument auf die Bildtrommel gebracht wird ab. Während Laserdrucker mit einem gebündelten Laserstrahl arbeiten, erfolgt die Belichtung in LED-Druckern durch LED-Lampen. Es wird außerdem zwischen Single Pass und Multi Pass unterschieden. Single Pass bedeutet, dass nur ein Durchgang nötig ist, um Toner aufzunehmen und einen Druck zu erzeugen. Im Gegensatz dazu steht die Multi-Pass-Technologie, wo das Bild schrittweise erzeugt und auf Papier gedruckt wird. Dies kann jedoch dazu führen, dass die Farben im Endprodukt nicht deckungsgleich sind. Die Vorteile der LED-Technik liegen in der schnellen Arbeitsweise und der hohen Druckqualität, wobei die meisten LED-Drucker wenig Material verbrauchen. Zudem punkten LED-Drucker mit einer großen Medienvielfalt: Sie sind ebenfalls auf schweren Medien (über 300 g/qm) einsetzbar und eignen sich auch für größere Formate.

Nadel-,Thermo-, und Multifunktionsdrucker bieten vielfältige Drucklösungen

Die Art wie Bild oder Text auf ein Medium gelangen kann ist vielseitig und so gibt es neben Tintendruckern, Laserstrahl­druckern und LED-Druckern ein breites Spektrum an weiteren Druckmöglichkeiten. Hierzu gehören unter anderem auch Nadeldrucker, Thermodrucker und Multifunktionsdrucker, welche durch ihre individuellen Ausstattungen in unter­schiedlichen Bereichen zum Einsatz kommen.

Nadeldrucker

Nadeldrucker gehörten zu den ersten Druckern. Während sie früher häufig verwendet wurden, sind sie heutzutage größtenteils von modernen Geräten abgelöst worden. In Nadeldruckern wird ein mit Tinte getränktes Farbband an einem Druckkopf vorbei­gezogen, wobei Nadeln Punkte auf Papier hämmern. Diese Art zu drucken ist langsam und laut. So lässt sich jedoch Durch­schlagpapier bedrucken, wodurch Drucke in mehreren Ausfertigungen zu erstellen. Heute werden Nadel­drucker wie von OKI oder Epson oft in Arztpraxen, Banken oder Fahr­karten­automaten ver­wendet, so auch der OKI 5100fb 140.

Thermodrucker

Thermodrucker arbeiten mit hitzegesteuerten Verfahren, welche die Farben auf das Medium aufdampfen. Thermo­sublimations­drucker werden aufgrund ihrer großen Farb­palette und der hohen Qualität des Endprodukts oft als Foto­drucker eingesetzt. Nachteile sind vor allem der hohe Kauf­preis und die lang­same Druck­geschwindig­keit, weshalb sie allmählich durch die preis­günstigeren Tinten­strahl­drucker verdrängt werden. Weitere Anwendungs­bereiche von Thermo­druck­verfahren sind vor allem der Druck von Etiketten und Kassenbons. Thermodrucker gibt es von Marken wie Brother oder Epson.

Multifunktionsgeräte

Multifunktionsdrucker sind echte Alleskönner. Sie vereinen Kopier- und Drucklösungen in einem Gerät und sparen dadurch Platz und Kosten. Zusätzlich bieten viele Modelle integrierte Fax- und Scanoptionen an, wobei die individuelle Ausstattung von Marke und Modell abhängt. Multi­funktions­drucker sind in der Lage sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß zu drucken. Je nach Modell arbeiten Multi­funktions­geräte mit Laser- oder Tinten­strahl­technik. Aufgrund ihrer Flexibilität und Vielfältigkeit kommen sie vor allem in Büros oder größeren Betrieben zum Einsatz.

Drucker für Büro &Betrieb: Was kosten Laser- und Tintendrucker?

Tintenstrahldrucker und Laserdrucker kommen sowohl in Privathaushalten als auch in gewerblichen Bereichen zum Einsatz. Während Drucker für den privaten Bereich bereits ab knapp 100 Euro erworben werden können, sind Drucker für Büro und Betrieb in der Regel kostenintensiver, da sie ein höheres Druckvolumen abdecken und oft mit zusätzlichen Funktionen wie Scannen oder Kopieren einhergehen. Laserstrahldrucker für gewerbliche Kontexte, wie bspw. der Brother MFC-L9570CDW oder der Xerox VersaLink C7020DN, sind respektiv circa ab 1190 Euro (Brother MFC-L9570CDW) sowie 1870 Euro (Xerox VersaLink C7020DN) zu haben. Tintenstrahldrucker für Büro oder Betrieb sind in der Anschaffung meist günstiger als Laserdrucker. So schlägt der Epson WorkForce Pro WF-6590DWF mit circa 560 Euro oder der Brother MFC J6945DW mit circa 500 Euro zu Buche. Sie haben den passenden Drucker für Ihr Büro oder Ihr Unternehmen noch nicht gefunden? Wir stehen Ihnen mit einem unverbindlichen Angebotsvergleich zur Seite.

Vielfältige Einsatzgebiete - Welcher Drucker eignet sich für was?

Tintendrucker, Laserstrahldrucker, Thermodrucker oder Multifunktionsgeräte - das Spektrum von angebotenen Druckern ist groß und die Modelle unterscheiden sich in Preis, Leistungs- und Anwendungsgebieten. Die Finanzierungsmöglichkeiten von Druckern für Büro und Betrieb sind vielfältig und reichen von einem Kauf der Geräte bis hin zu Miete oder Leasing. Neben den Anschaffungskosten sollten ebenfalls die Folgekosten im Blick behalten werden: Tintenstrahldrucker sind in der Anschaffung preiswerter, jedoch ergeben sich relativ hohe Folgekosten. Bei Laserdruckern verhält es sich mit der Aufteilung der Kosten genau umgekehrt. Beide Geräte haben spezifische Vor- und Nachteile, jedoch eignen sich basierend auf dem gewünschten Anwendungsgebiet bestimmte Geräte besonders gut.

Druckerpresse im Einsatz
Bei einem hohen Druckvolumen eignen sich Hochleistungsgeräte.

Tintendrucker werden aufgrund ihrer hervorragenden Bildqualität besonders häufig für den Fotodruck eingesetzt, während Laserstrahldrucker sich aufgrund ihres dokumenten­echten Drucks vor allem für die Herstellung von Urkunden, Zertifikaten oder Beglaubigungen eignen. Laserdrucker punkten zudem in Einsatzgebieten mit einem hohen Druckvolumen, da sie in der Geschwindigkeit der angefertigten Ausdrucke kaum zu schlagen sind. Außerdem wird in Laserstrahldruckern kein Spezialpapier benötigt und Tonerkartuschen müssen weniger oft ausgetauscht werden, was wirtschaftliche Vorteile durch geringe Verbrauchskosten mit sich bringt. In Einsatzbereichen mit einem hohen - hauptsächlich textbasierten - Druckvolumen eignet sich ein Laserdrucker besser als ein Tintenstrahldrucker. Sind die Anforderungen an den Drucker jedoch eher der Druck von Bildern und das gelegentliche Ausdrucken von Text, eignet sich ein Tintendrucker aufgrund seiner hervorragenden Bildqualität perfekt. Neben Materialien wie Papier sind Tintenstrahl­drucker ebenfalls in der Lage weitere optische Medien wie DVDs oder CDs zu bedrucken. Hier ist jedoch zu beachten, dass eine hohe Qualität des Ausdruckes nur mit Spezialpapier realisiert werden kann. Dies hat zur Folge, dass die Verbrauchs­kosten in Tintendruckern höher sind als bei Laserstrahldruckern. Des Weiteren müssen die Druckerpatronen regelmäßig ausgetauscht werden, um eine optimale Farbqualität zu garantieren. Zudem sollte beachtet werden, dass bei einer geringen Nutzung des Gerätes die Druckköpfe vertrocknen können. Dies kann Funktion und Verlässlichkeit des Druckers erheblich behindern.

Drucker für Büro & Betrieb: Kosten bei Druckmaterial senken

Bei einem hohen Druckvolumen kann die Anfertigung von Drucken schnell kostenintensiv werden. Wir haben einige einfache Tricks gesammelt, mit denen sich Strom- und Verbrauchskosten reduzieren lassen:

  • Duplex-Druck: doppelseitiger Druck ist gut für Umwelt & Geldbeutel
  • Druckbereich eingrenzen und auf das Wesentliche reduzieren
  • Einstellung von Entwurf bzw. Sparmodus bei nicht finalen Produkten
  • Die Verwendung von Refill-Druckerpatronen spart Geld und schont die Umwelt

Wartung und Reinigung des Druckers

Wie bei allen Geräten ist eine regelmäßige Wartung und Reinigung auch bei Druckern unumgänglich und sorgt für eine optimale Druckqualität. Des Weiteren wird so die Lebenszeit des Druckers verlängert und sichergestellt, dass dieser verlässlich ist und stets einwandfrei funktioniert. Um die Reinigung des Druckers zu erleichtern, sollte die Öffnung mit einem Staubschutz bedeckt werden. Dieser sorgt dafür, dass keine Fremdkörper wie Staub oder Haare in das Innenleben des Druckers gelangen und die Funktion des Gerätes beeinträchtigen. Zur Reinigung kann außerdem regelmäßig eine leere Seite gedruckt werden, was dafür sorgt, dass sich Staub- und Tonerpartikel an dem Papier sammeln und so aus dem Drucker getragen werden. Vor allem bei Tintendruckern ist eine regelmäßige Nutzung des Druckers wichtig, um eine Austrocknen der Druckköpfe zu verhindern. Außerdem kann das Außengehäuse des Druckers mit einem leicht angefeuch­teten Tuch abgewischt werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Drucker während dieses Vorgangs ausgesteckt ist und erst in einem trockenen Zustand wieder an das Stromnetz angeschlossen wird.

Funktionalität des Druckers bewahren: Verschleißteile regelmäßig austauschen

Um die Funktionalität Tintendrucker oder Laserstrahldrucker sicherzustellen, sollten Verschleißteile regel­mäßig ausgetauscht werden. In Laserstrahldruckern gehören hierzu vor allem Tonerkartuschen, während in Tinten­druckern die Tintenpatronen regelmäßig gewechselt werden sollten. Zudem sollten in Tintenstrahldruckern die Druckköpfe gereinigt und bei Bedarf ausgetauscht werden. In Tintendruckern unterscheiden sich Permanent- und Einmaldruckköpfe. Permanentdruckköpfe bleiben im Drucker, während Einmaldruckköpfe mit dem Wechsel der Patrone ausgetauscht werden.

Aus technischer Sicht sollte darauf geachtet werden, dass Tintendrucker, Laserstrahldrucker und LED-Drucker auf dem neuesten Stand sind. Hierzu ist eine regelmäßige Aktualisierung der Firmware und des Treibers unerlässlich. Diese korrigieren Fehler und sorgen dafür, dass der Drucker technisch auf dem aktuellsten Stand ist. Eine Wartung des gesamten Druckers sollte zudem etwa nach 50.000 bis 150.000 Seiten erfolgen.

Entsorgung von Verschleißteilen: Tintenpatronen und Tonerkartuschen

Bei der Verwendung von Tintendruckern und Laserdruckern sollte auf eine ökologische Entsorgung alter Tonerkartuschen und Tintenpatronen geachtet werden. Sowohl alte Tonerkartuschen als auch leere Tintenpatronen sollten nicht im regulären Hausmüll entsorgt werden, da die vorhandene Resttinte bzw. der Resttoner umweltschädlich ist. Eine einzige Tonerkartusche braucht 450 Jahre bis diese von der Umwelt abgebaut wurde bzw. verrottet ist, zumal es eine Vielzahl von einfachen und zugänglichen Alternativen gibt. Zu den umweltschonenden Entsorgungsmöglichkeiten zählen die kostenfreie Rücksendung an den Hersteller, der Verkauf an ein Refill Unternehmen sowie die Entsorgung auf einem Recyclinghof. Außerdem sollte beachtet werden, dass der im Toner enthaltene Feinstaub gesundheitliche Auswirkungen haben, wenn dieser nicht angemessen entsorgt wird. Des Weiteren kann die unsachgemäße Entsorgung von Toner je nach Bundesland mit Bußgeldern von bis zu 500 Euro belangt werden.

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