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Förderung der Unternehmens­nachfolge: Alle Infos

Das Interesse an Geschäfts­übernahmen ist groß. Hier gibt es viele Aspekte, an die man bedenken und beachten muss. Was sind Vorteile und Nachteile der Unternehmens­übernahme? Gibt es spezielle Unternehmens­börsen, die für Geschäfts­übernahmen Angebote offerieren und helfen, wenn ein Unternehmens­nachfolger gesucht wird? Wir bieten Ihnen eine Übersicht über die Förderung der Unternehmens­nachfolge sowie Tipps für ein gelungenes Nachfolge­management.

Was ist eine Unter­nehmens­nachfolge?

Beschäftigt man sich mit dem Thema Unternehmens­nachfolge, merkt man schnell, dass man neben Erfahrung und Aus­dauer als Unternehmens­nachfolger auch eines braucht: Geld. Unterstützung durch eine staatliche Förderung für die Unternehmens­nachfolge, wie Zuschüsse oder Darlehen, sind von großer Bedeutung, um den Start abzufedern. Daher ist es wichtig, zu wissen, welche Art von Förderung bei Unter­nehmens­nachfolgen bestehen und in welchem Umfang man die Geschäfts­übernahme finanzieren kann. Antworten auf die wichtigsten Themen rund um die Förderung von Unternehmens­übernahmen haben wir für Sie zusammengefasst. Möchte man den Schritt in die Selbst­ständigkeit wagen, können Unter­nehmens­übernahmen eine Möglichkeit sein. Schätzungen zufolge stehen in den nächsten 10 Jahren rund eine halbe Million kleinere und mittlere Unternehmen zum Verkauf, weshalb immer mehr Unternehmens­nachfolger gesucht werden. Unter Unternehmens­nachfolge versteht man die Übertragung des Eigentums sowie der Leitungsmacht des Unternehmens an ein Familienmitglied, einen Mitarbeitenden oder externen Nachfolger. Die Unter­nehmens­nachfolge wird auch als derivative Gründung bezeichnet. Da sich das Unternehmen auf dem Markt meist schon etabliert hat, ist durch eine Geschäfts­über­nahme das Risiko minimal. Der Unter­nehmens­nachfolger „erkauft“ sich die Zeit, die eine Markt­ein­führung eines neu gegründeten Unter­nehmens mit sich bringen würde. Somit geht eine Unternehmens­nachfolge mit positiven Aspekten einher. Wichtig hierbei ist jedoch, das zu übernehmende Unternehmen sorgfältig zu prüfen. Als potentieller Käufer geben Ihnen fundierte Informationen eine Verhandlungsbasis über den zu verhandelnden Kauf- bzw. Pachtpreis. Hier helfen Gründungsberater, die auch mittels Förderungen für Unter­nehmens­übernahmen staatlich bezuschusst werden.

Unterzeichnung Vertrag Firmennnachfolge
Die vertragliche Regelung der Unternehmens­nachfolge ist die Basis für eine erfolgreiche Firmenübernahme.

Warum wird eine Unternehmens­nachfolge gesucht?

Der demographische Wandel macht auch vor dem Mittelstand nicht Halt. So nimmt der Anteil älterer Firmeninhaber kontinuierlich zu, und nicht immer ist jemand aus der Familie vorhanden, der die Nachfolge im Familien­unternehmen antreten kann oder möchte. Entsprechend einer Studie der KfW werden bis zum Jahre 2025 knapp 850.000 mittelständische Unternehmen eine Unternehmens­nachfolge realisieren. Hiervon sprechen sich über 60% dafür aus, ihren Betrieb an einen Firmennachfolger zu veräußern. Mehrheitlich ist eine familieninterne Nachfolge im Unternehmen das Ziel, 30% hingegen suchen einen externen Firmennachfolger. Vor allem für Restaurants wird eine Firmennachfolge gesucht, aber Geschäfts­übernahmen sind auch im Einzelhandel und weiteren Branchen gefragt. Sie sind auf der Suche nach einer qualifizierten Beratung für eine passende Förderung Ihrer Unternehmens­übernahme? Wir bieten Ihnen einen kostenlosen und unverbindlichen Anbieter­vergleich von Fördermittelberatern.

Wo werden die meisten Firmen­nachfolger gesucht?

Entsprechend Studien der IHK machen Handel (ca. 30%), Industrie (ca. 20%) und Hotel- und Gastronomie (ca. 18%) die überwiegenden Mehrheit von Unternehmens­nachfolgen aus. Deutlich wird jedoch, dass bei Unternehmens­börsen und Nachfolgebörsen sowie Beratungen der IHK Industrieunternehmen bei Geschäftsübernahmen oder Firmennachfolgen am attraktivsten sind. So zeigen sich circa 40% aller potentiellen Firmennachfolger interessiert an Geschäfts­übernahmen in Einzelunternehmen der Industrie.

Geschäftsübernahme: Welche Vorteile ergeben sich bei einer Firmennachfolge?

Ein bereits etabliertes Unternehmen, eine wirtschaftlich profitable Firma und Markenbekanntheit zählen zu den offen­sichtlichen Vorteilen einer Firmennachfolge. Je nachdem, für welche Art der Unternehmens­übernahme man sich entscheidet, erwarten Firmen­nachfolger viele Vorteile, wenn diese sich für die Geschäfts­übernahme anstelle einer neuen Existenzgründung entscheiden.

Vorteile einer Firmennachfolge

  • Das Unternehmen ist bereits auf dem Markt etabliert
  • Firmengüter können günstig übernommen werden
  • Nur geringe Investitionen für Neuanschaffungen nötig
  • Keine Businesspläne notwendig
  • Umsätze sind zunächst gesichert
  • Kundenakquise ist nicht notwendig
  • Betriebliche Infrastruktur, Mitarbeiter / Lieferanten sind vorhanden
  • Behördliche Genehmigungen etc. sind nicht notwendig
  • Attraktive Förderungen für Unternehmens­nachfolgen sind verfügbar
  • Vorliegende Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen zeigen die Wirtschaftlichkeit

Effizientes Nachfolge­manage­ment zur erfolgreichen Geschäfts­übernahme

Hat man sich als Firmennachfolger für einen Betrieb entschieden, sollte man zwingend herausfinden, welche Aspekte ein für die Geschäftsübernahme rentables, wettbewerbsfähiges und somit übernahme­geeignetes Geschäft aufweisen muss. Ein attraktiver Standort, ein modernes Portfolio, qualifizierte Mitarbeitende, eine passende Produktpalette, Zukunftschancen, ansprechende Umsätze und Gewinne können bei diesen Überlegungen einen runden Überblick verschaffen. Des Weiteren sollte unbedingt an eine Förderung für eine Unternehmens­nachfolge gedacht werden, um mit staatlichen Zuschüssen gut gerüstet zu sein. Um die passende Förderung für Ihre Unternehmens­nachfolge zu finden, bieten wir Ihnen einen kosten­losen und unverbindlichen Anbietervergleich von Fördermittelberatern an.

Welche Optionen zur Geschäfts­übernahme gibt es?

Streben Sie eine Unternehmens­nachfolge an, gibt es unterschiedliche Wege diese zu realisieren. Ob Sie Unternehmens­nachfolger durch den Kauf eines Betriebes werden, eine familieninterne Geschäfts­übernahme anstreben oder die Unternehmens­nachfolge mittels Pacht realisieren wollen - es gibt vielfältige Wege Firmen­nachfolger zu werden. Insgesamt unterscheidet man somit zwischen drei Arten der Unternehmens­nachfolge:

Kauf eines Betriebes durch Unternehmens­nachfolger

Erfolgt die Geschäfts­übernahme durch einen Kauf, gehen das komplette Eigentum mit allen Wirt­schafts­gütern, Forderungen und Verbindlichkeiten an den Unternehmens­nachfolger über. Möglich ist eine Unternehmens­übernahme durch Einmalzahlung. Hier wird die Unternehmens­nachfolge durch eine einmalige Zahlung angestrebt. Eine weitere Möglichkeit besteht bei einer Geschäfts­übernahme durch wiederkehrende Leistungen, wobei eine Ratenzahlung über einen festgelegten Zeitraum ver­einbart wird. Wir helfen Ihnen, die passende Förderung für die Unternehmens­übernahme zu finden.

Familieninterne Geschäfts­übernahme

Tritt ein Familienmitglied die Firmennachfolge eines Familien­unternehmens an, unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Regularien der Geschäfts­übernahme. Zum einen gibt es die vorweg­genommene Erbfolge, bei der die Geschäfts­übernahme bereits zu Lebzeiten vom Inhaber an einen Erben übertragen wird. Zum anderen gibt es die sukzessiv erfolgende Firmenübernahme durch eine Unternehmens­gründung, was meist durch eine Personen- oder Kapital­gesellschaft realisiert wird.

Pacht eines Betriebes durch einen Unternehmens­nachfolger

Möchte der Eigentümer sein Unternehmen aus bestimmten Gründen noch nicht käuflich veräußern, aber sich aus der geschäfts­führenden Funktion lösen, erfolgt eine Geschäftsübernahme durch Pacht. Hier muss der Unternehmens­nachfolger keinen Gesamtpreis bezahlen, da er kein Eigentümer ist und das Unternehmen folglich nicht in seinen Besitz übergeht. Vielmehr werden ihm die Firmengüter gegen monatliche Zahlungen zur Verfügung gestellt. Dieses Modell ist häufig gängige Praxis bei der Geschäftsübernahme im Einzelhandel.

Unternehmens­nachfolge: Geschäftsübernahme oder Neugründung?

Eine gut vorbereitete Geschäftsübernahme ist Grundlage für eine sichere Zukunft des Unternehmens. Daher sollte eine Unternehmens­nachfolge wohlüberlegt sein. Eine Firmen­übernahme wartet mit vielen genannten Vorteilen auf, wie transparenter Wirtschaftlichkeit des Unternehmens, bestehender Infrastruktur und Etablierung auf dem Markt. Demgegenüber stehen starre Strukturen, die mit einer Unter­nehmens­nachfolge einhergehen, und welche dafür sorgen könne, dass innovative Ideen oder neue Trends langsamer umsetzbar sind. Aktuelle Marktorientierung ist ein Punkt, der für eine Neugründung statt einer Firmen­nachfolge spricht. Zudem sind mittelständische Unternehmen von der individuellen Handschrift des Eigentümers geprägt, wodurch der Wunsch nach einer persönlichen Linie für den Firmennachfolger erst nach und nach realisierbar ist. Ob Neugründung oder Unternehmens­übernahme - unser Angebotsvergleich hilft Ihnen bei der Suche nach passenden Fördermittel­beratern.

Unternehmens­nachfolge in Corona-Zeiten

Gerade viele kleine oder mittelständische Unternehmen wurden von der Corona-Pandemie schwer gebeutelt. Weggebrochene Einnahmen und Umsätze drücken häufig den Wert der Unternehmen. Viele Firmeneigentümer verschieben daher Überlegungen zur Firmennachfolge, wie die aktuellen Zahlen der IHK aufzeigen: Bei 71% der IHKs ist die Zahl an Beratungen zur Unternehmens­nachfolge gesunken. Gemeinsam mit der KfW hat die Bundesregierung daher ein umfangreiches Angebot auf die Beine gestellt, welches neben Krediten auch den Neustart in Krisenzeiten - bspw. durch eine Firmennachfolge - tatkräftig unterstützt. Auch wir bieten Unterstützung bei der Förderung der Unternehmens­nachfolge: durch unseren Anbietervergleich von Fördermittelberatern helfen wir Ihnen bei der Suche nach den passenden Zuschüssen.

Förderung Unternehmens­nachfolge: Staatliche Förder­mittel

Wird eine Unternehmens­nachfolge angestrebt, ist meist ein großes Startkapital vonnöten. Als Förderung für die Unternehmens­nachfolge bietet allein die KfW-Bank drei attraktive Kredite an, die dabei helfen, über genügend finanzielles Backup zu verfügen und die Unter­nehmens­übernahme im Mittelstand zu fördern.

ERP-Gründerkredit

Der ERP-Gründerkredit 067 – Start Geld umfasst einen Kreditrahmen von 125.000 Euro bei 0,7 % effektivem Jahreszins. Zudem ist für diese Art der Förderung kein Eigenkapital erforderlich. Der ERP-Gründerkredit 067 richtet sich an Firmennachfolger von Unter­nehmen, die weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen und keine land­wirtschaftlichen Produkte erzeugen.

ERP-Kapital 058

Das ERP-Kapital 058 für Gründung wartet mit einer Finanzspritze bis zu 500.000 Euro zur Stärkung des Kapitals für die Firmen­nachfolge auf. Die Förderung richtet sich gezielt an Firmennachfolger, die eine Geschäftsführer­funktion übernehmen, um den Kauf eines Unternehmens oder Unter­nehmens­anteils für die Geschäfts­übernahme zu finanzieren. Die Förderung hat einen effektiven Jahreszins von 2,82% und ist beschränkt auf Unternehmen unter 250 Mitarbeitern.

ERP-Gründerkredit 073-076

Der ERP-Gründerkredit 073-076 – Universell der KFW-Bank läuft über 10 Jahre mit einem reduzierten Zinssatz von 1,00 bis 2,12 % p.a. Mit dieser Förderung für die Unternehmens­nachfolge sollen gezielt Anschaffungen, laufende Kosten sowie das Material- und Warenlager bezuschusst werden. Auch für die Firmen­nachfolge großer Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern kommt diese Förderung für Unternehmens­nachfolge.

Wenn Sie auf der Suche nach der passenden Förderung für Ihre Unternehmens­nachfolge sind, kann auch die Förderdaten­bank des Bundeswirt­schaftsministeriums Möchte man eine Förderung für die Unternehmens­nachfolge beantragen, muss man zunächst nach geeigneten Fördermittel­programmen suchen, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Kompetente Hilfe gibt es hierbei in Form von Fördermittel­beratungen. Hier stehen Experten mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, Geschäfts­übernahmen zu finanzieren und die richtige Förderung für die Unternehmens­nachfolge zu finden. Wir bieten einen unverbind­lichen und kostenlosen Anbietervergleich von Förder­mittel­beratern.

Checkliste: Fragen zur Geschäfts­übernahme auf einen Blick

Die IHK ist für Geschäftsübernahmen oder Unternehmensnachfolgen ein guter Anlaufpunkt. Hier findet man einen präzisen Fragenkatalog zur Unternehmensnachfolge, den man bei der Suche nach geeigneten Firmennachfolgen bei Unter­nehmens­börsen oder ähnlichem parat haben sollte. Einige wichtige Fragen, die man sich vor der Unternehmensübernahme stellen sollte, sind beispielsweise:

Checkliste Geschäftsübernahme: Was muss beachtet werden?

  • Warum wird der Betrieb übergeben? Welches Image hat das Unternehmen?
  • Werden rechtliche Voraussetzungen erfüllt (Gewerberecht, Zulassungen, Konzessionen)?
  • Welche und wie viele Kunden bestehen?
  • Welche Konkurrenz besteht? Welche Schwächen hat das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz?
  • Werden Mitarbeiter an Schlüsselpositionen durch die Geschäftsübernahme kündigen?
  • Wie ist das Betriebsklima?

Unternehmensbörsen vereinen Nachfolger und Eigentümer

Interessiert man sich für eine Unternehmensübernahme und sucht Angebote oder wird ein Firmennachfolger gesucht? Nachfolgebörsen sind hierfür die ideale Lösung. Denn möchte man als Firmennachfolger den Sprung in die Selbst­ständig­keit wagen, ist es eine gute Möglichkeit, über deutsche Unternehmensbörsen, sogenannte Nachfolgebörsen, Angebote für eine mögliche Geschäftsübernahme einzusehen. Zudem können sowohl Firmennachfolger nach Unternehmen suchen als auch Firmeneigentümer nach einem geeigneten Kandidaten für die Unternehmensnachfolge Ausschau halten. Mit der Nachfolgebörse „nexxt change“ ist eine Unternehmensübernahme nach Filtern wählbar. Geschäftsübernahmen von Fitnessstudios, Geschäftsübernahmen im Einzelhandel oder die Übernahme einer bestehenden Gastronomie sind so unkompliziert einsehbar. Sie wollen eine Firmennachfolge antreten und Förderungen erhalten? Wir stehen Ihnen mit einem kostenlosen und unverbindlichen Anbietervergleich von Fördermittelberatern zur Seite.

Firmennachfolge: Was ist bei einer Geschäfts­übernahme zu beachten?

Neben den vielen Vorteilen, erwarten einen als Unternehmensnachfolger auch Aspekte, die es bei einer Geschäfts­über­nahme zu beachten gilt. Sie können nicht unbedingt als Nachteile gegenüber Neugründungen gesehen werden, sind jedoch wichtige Punkte, die in die Entscheidung, ob man eine Unternehmensnachfolge antreten möchte, mit einfließen müssen.

Vom Mitarbeiter zum Inhaber – Betriebsinterne Unternehmens­nachfolge

Neben der Geschäftsübernahme durch Familienmitglieder bietet sich häufig auch eine betriebsinterne Übernahme an. Effiziente Mitarbeiter verfügen über das nötige Know-How, sind in die firmeneigenen Strukturen eingearbeitet und haben einen Einblick in die erforderlichen Prozesse. Beim sogenannten Management-Buy-Out bleibt das Unternehmen „in der Hand “ einer bekannten Person, und meist besteht ein Vertrauensverhältnis, was eine gute Basis für faire Verhandlungen darstellt. Als Firmennachfolger sollte man sich bspw. fragen, ob die Geschäftsübernahme eine passende berufliche Entwicklung ist, man die Nachfolge finanzieren kann und welchen Einfluss man dem ehemaligen Eigentümer einräumen möchte. Bevor man die Übernahme öffentlich kommuniziert, sollte man sich darin üben, dass Kunden, Lieferanten und ehemalige Kollegen einen in der neuen Rolle als Eigentümer wahrnehmen.

Firmennachfolge durch externe Geschäfts­übernahme

Eine externe Geschäftsübernahme bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Von außen in ein bestehendes Unternehmen einzutreten, ist jedoch ebenfalls mit einigen Schwierigkeiten verbunden, die es im Vorfeld genau zu bedenken gilt. Hierunter fallen beispielsweise folgende Aspekte:

Schwierigkeiten, die bei einer Firmennachfolge auftreten können:

  • Als Firmennachfolger muss man sein Können in einem etablierten Betrieb unter Beweis stellen.
  • Bei Firmennachfolgen ist der Investitionsbedarf um mehr als die Hälfte teurer als bei Neugründungen.
  • Neuerungen und individuelle Änderungen lassen sich meist nur sukzessive einbauen.
  • Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten sind an bestimmte Firmenprozesse gewöhnt.
  • Von Beginn an muss Leistung gezeigt werden.

Familieninterne Geschäfts­übernahme von Familien­unternehmen

Als Nachfolge im Familienunternehmen ist man als Familienmitglied eventuell schon seit Kindheit­stagen mit dem Unternehmen vertraut. Man kennt das Unternehmen und weiß, dass der Betrieb die Familie prägt und umgekehrt. Aus dieser Bindung ergeben sich mögliche Fallhöhen, da der Eigentümer, wie bspw. der Vater, sein Unternehmen nicht ganz loslassen kann oder eventuell gestorben ist, was eine starke emotionale Verquickung bei dem Nachfolger auslöst und eine Angst zu scheitern. Wichtig ist aus Sicht des WIFU, dass die Unternehmens­nachfolge nicht als situative Entscheidung gesehen werden darf, sondern als systematischer Prozess verstanden werden sollte. Das Wittener Modell zur familien­internen Unternehmens­nachfolge führt Tipps für eine gelingende Unternehmensübernahme an: So sollte die Nachfolge thematisiert werden sowie der Senior und Nachfolge nicht alleine gelassen werden. Zudem sollten die Kompetenz des Nachfolgers als zentrales Auswahlkriterium für des Firmen­nachfolgers benannt werden. Des Weiteren sollten Familie und Unternehmen getrennt voneinander gesehen und behandelt werden. Sie sind an einer Geschäftsübernahme interessiert? Wir helfen Ihnen dabei, geeignete Fördermittel für Ihre Unternehmensübernahme zu finden. Jetzt unseren gratis Anbieter-Check für Fördermittelberater starten.

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