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Personalservice für Unternehmen: Mit Zeitarbeit schnell die richtigen Mitarbeitenden finden

Ihr Großauftrag, auf den Sie monatelang gewartet haben, ist endlich da, doch es fallen gleich drei Ihrer Produktions-Mitarbeiter aus? Oder zieht die Saison an, das Lager kommt nicht hinterher und neue Stammkräfte sind erst in drei Monaten verfügbar? Genau hier setzt Zeitarbeit an: Ein Personalservice stellt qualifizierte Mitarbeitende befristet zur Verfügung.

So funktioniert Zeitarbeit

Eine Zeitarbeitsfirma stellt Mitarbeitende fest bei sich an und überlässt diese gegen ein Stundenhonorar an ein Kunden­unternehmen. Das Modell läuft also über drei Beteiligte:

Die Zeitarbeits­firma ist der Arbeitgeber. Sie kümmert sich um Recruiting, Vertrag, Lohn, Sozialabgaben und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Sie als Kunden­unternehmen setzen den Mitarbeitenden im eigenen Betrieb ein und sind während der Tätigkeit weisungsbefugt.

Der Zeitarbeit­nehmer arbeitet beim Kunden, bleibt aber bei der Zeitarbeitsfirma angestellt.

Pflegerin

Warum auch Sie auf eine Zeitarbeits­firma setzen sollten

Einen Personalservice, auch Leihfirma genannt, in Anspruch zu nehmen, hat für Sie zahlreiche Vorteile:

Während eine reguläre Stellenbesetzung oft zwei bis sechs Monate dauert, sind Zeitarbeiter im besten Fall innerhalb von 24 bis 72 Stunden verfügbar. Wenn Sie einen guten Personal­dienstleister an Ihrer Seite haben, können Sie auch kurzfristige Lücken schließen und so verhindern, dass Aufträge liegenbleiben oder Kunden warten müssen.

Sie zahlen nur die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keine Urlaubsabgeltung, keine Sozialabgaben. Brauchen Sie keine Unterstützung mehr, beenden Sie den Einsatz. Damit eignet sich Zeitarbeit perfekt für Auftragsspitzen, saisonale Schwankungen oder Projektarbeit.

Stellenanzeige schalten, Bewerbungen sichten, Interviews führen, Verträge aufsetzen, Onboarding organisieren: Das alles übernimmt der Personalservice. Ihre HR-Abteilung gewinnt Zeit für strategische Themen.

Seriöse Anbieter halten sich strikt an das Arbeitnehmer­überlassungs­gesetz (AÜG), Tarifverträge der Zeitarbeit (iGZ/BAP) und die Vorschriften zu Equal Pay nach 9 Monaten Einsatzdauer. Damit sind Sie als Entleiher rechtlich abgesichert.

Wann lohnt sich Leiharbeit für Ihr Unternehmen?

Zeitarbeit ist kein Allheilmittel, sondern ein Werkzeug. Und wie jedes gute Werkzeug entfaltet es seine Wirkung erst dann, wenn man es zum richtigen Zweck einsetzt. Diese fünf Szenarien sind die Klassiker:

  • Auftrags­spitzen abfangen: Ob plötzlicher Großauftrag, Aktion im Handel oder Weihnachts­geschäft: Wenn das Volumen kurz hochschnellt, kann Zeitarbeit den Druck nehmen, ohne dass Sie dauerhaft Personal aufbauen müssen.
  • Krankheits- und Urlaubs­vertretungen: Fällt eine Schlüssel­position für mehrere Wochen aus, bietet Zeitarbeit die perfekte Möglichkeit, die Lücke innerhalb weniger Tage zu überbrücken.
  • Saisonale Bedarfe: Wo der Bedarf jährlich vorhersehbar schwankt, ist Leiharbeit fast immer wirtschaftlicher als feste Vollzeit­stellen.
  • Projektarbeit: Sie führen ein neues ERP-System ein, ziehen ein Lager um oder digitalisieren einen Bereich? Für die Projekt­laufzeit qualifizierte Fachkräfte einzukaufen, ist oft schneller und günstiger als interne Ressourcen umzuschichten.
  • Try & Hire: Sie wissen nicht, ob ein Kandidat wirklich ins Team passt? Dann lassen Sie ihn zunächst befristet als Zeitarbeitnehmer arbeiten und übernehmen ihn später fest, wenn die Chemie stimmt.

Für welche Branchen und Profile gibt es Zeitarbeit?

Zeitarbeiter sind längst nicht mehr nur im Lager oder der Produktion tätig. Moderne Personal­dienstleister vermitteln vom ungelernten Helfer bis zum erfahrenen Spezialisten praktisch jedes Profil. Wichtig ist, einen Anbieter zu finden,der auf Ihre Branche spezialisiert ist. Mittlerweile sind besonders folgende Bereiche gefragt:

  • Industrie & Produktion
  • Lager, Logistik & Versand
  • Kaufmännische Bereiche & Backoffice
  • Technik & IT
  • Pflege & Gesundheits­wesen
  • Gastronomie
  • Handwerk

Jetzt die passende Leiharbeitsfirma finden!

Die Kosten für einen Leiharbeiter setzen sich aus einer Vielzahl von Faktoren zusammen – und genau deshalb ist ein Anbietervergleich vor der Entscheidung Gold wert. So einfach gehts': Sie beschreiben Ihren Bedarf, wir finden passende Anbieter und ermöglichen so vergleichbare Angebote

Angebotsvergleich

So finden Sie die richtige Zeitarbeitsagentur

Checken Sie vor der Entscheidung für eine Leihfirma vor allem folgende Kriterien:

  • AÜG-Erlaubnis vorhanden? Ohne die Erlaubnis nach § 1 AÜG ist die Zusammenarbeit nicht legal. Seriöse Anbieter weisen die Erlaubnis ungefragt aus.
  • Branchenfokus passend? Ein Personal­dienstleister, der täglich Industrie­mechaniker vermittelt, findet Ihren Schweißer schneller als ein Generalist und meist auch zu besseren Konditionen.
  • Tarifbindung & Equal-Pay-Handling: Seriöse Anbieter arbeiten mit iGZ- oder BAP-Tarifverträgen und regeln Equal-Pay-Aufschläge transparent.
  • Persönliche Betreuung: Haben Sie einen festen Ansprechpartner oder landen Sie bei jeder Anfrage in einer anderen Hotline?
  • Übernahme­modalitäten: Wenn Try & Hire eine Option für Sie ist: Welche Übernahme­gebühren fallen wann an?
  • Referenzen & Bewertungen: Plattformen wie kununu, Google und Branchen­verbände geben einen guten ersten Eindruck.

Häufige Fragen

Das AÜG sieht eine Höchst­überlassungs­dauer von 18 Monaten beim selben Entleiher vor. Tarifverträge können davon abweichen, sowohl nach oben als auch nach unten. Wer länger braucht, sollte spätestens nach 12 Monaten beispielsweise über eine Festübernahme nachdenken.

Ab dem zehnten Monat der Überlassung haben Zeitarbeiter einen gesetzlichen Anspruch auf das gleiche Entgelt wie vergleichbare Stamm­mitarbeiter im Entleihbetrieb. Das beeinflusst den Stundensatz und sollte in der Kosten­kalkulation für längere Einsätze immer mitgedacht werden. Tarifverträge der Zeitarbeit können hiervon abweichen.

*Alle Infos dieser Seite wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert (Stand 04/2026), Gesetze & Co. können sich allerdings jederzeit ändern.

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