Drucker für Büro und Betrieb

Finden Sie das passende Modell für Ihren Bedarf

Ekomi Gold

Großer Anbietervergleich in nur 3 Minuten

Sie erhalten keine unerwünschte Werbung Sie erhalten keine unerwünschte Werbung, nur kostenlose Angebote

kostenlos & unverbindlich

Wir suchen passende Anbieter für Sie!

Wir suchen passende Anbieter für Sie!

Fragen beantworten

Sie beantworten uns 4 kurze Fragen zu Ihrem Bedarf.

Anbietersuche

Aus über 50 Anbietern finden wir die Besten in Ihrer Nähe.

Angebote erhalten

Sie erhalten 3 kostenlose Angebote im Vergleich.

Funktionale Vielfalt in Multifunktionsdruckern

In Büros, Betrieben und Privathaushalten ist der Drucker heutzutage nicht mehr wegzudenken. Wo früher ein einfacher Drucker in Kombination mit zusätzlichen Geräten verwendet wurde, sind heute Multifunktionsdrucker an deren Stelle getreten. Sie vereinen vielzählige Funktionen wie scannen, kopieren und faxen und sind - je nach Bedarf und Modell - ebenfalls in der Lage die Druckerzeugnisse effizient durch Funktionen wie Falten, Lochen und Binden weiterzuverarbeiten.

Scanner, Fax und Duplex vereint in Multifunktionsdruckern

Multifunktionsgeräte sind in ihrer Vielseitigkeit und Flexibilität kaum zu übertreffen. Neben zentralen Anforderungen wie Drucken oder Kopieren, punkten viele Geräte ebenfalls mit zusätzlichen Funktionen wie Scannen, Faxen oder der Möglichkeit zum Duplex-Druck. Durch die Zentralisierung mehrerer Funktionen in einem einzelnen Gerät sparen diese Geld, Platz und Strom und eignen sich daher besonders gut für den Einsatz in Betrieben und Büros. Welche Funktionen in Multifunktionsdruckern integriert sind, hängt von Marke und Modell ab; wobei Scan- und Faxoptionen sowie die Möglichkeit zum Duplex-Druck hier zu den häufigsten Features gehören.

Von analog zu digital dank Scanner

Heutzutage sind Scanner unwiderruflich in den modernen Arbeitsalltag integriert, da sie eine rasche Umwandlung von analogen Dokumenten in eine digitale Form ermöglichen. Die Digitalisierung von Medien ist vor allem im Hinblick auf immer digitaler werdende Arbeitsprozesse unerlässlich. So findet ein Großteil der Unternehmenskommunikation über Email statt und die Archivierung von Daten erfolgt größtenteils auf Festplatten. Scanner ermöglichen eine Einlesung von analogen Dokumenten und macht diese digital verfügbar und so können beispielsweise unterschriebene Verträge, Bilder und Dokumente eingescannt werden.

Digitalkopierer
Nutzung der Scanfunktion in einem Multifunktionsgerät

Der Hauptvorgang beim Scannen ist das Abfahren der Vorlage. Das Medium wird im Scanner platziert, wo es von einer Lichtquelle angestrahlt wird. Je nach Menge und Art der Kontraste - also ob Bereiche dunkel (Schrift und Druck) oder hell sind - wird unterschiedlich viel Licht reflektiert.

Dieses wird über eine Stablinse an optoelektronische Sensoren weitergeleitet, wobei die Lichtsignale anschließend durch Dioden in elektrische Spannung umgewandelt werden. Basierend auf der Intensität des Lichtes werden hier unterschiedliche Spannungen geniert - dunkles Licht erzeugt kleine Spannungen, helles Licht größere.

Als letzter Schritt wandelt ein Analog-Digital-Umsetzer den entstehenden Wert in einen Digitalwert um, welcher die Übertragung der Daten an einen Computer erlaubt. Vereinfacht gesagt: der Scanner nimmt die Daten der Vorlage mit Hilfe von Sensoren auf und wandelt diese anschließend in eine digitale Form um.

Dies ist sowohl mit Schwarz-Weiß als auch mit Farbaufnahmen möglich. Durch das Scannen von Dokumenten werden sie digital verfügbar gemacht. In Multifunktionsgeräten können diese nun vielfältig verwendet werden - sie können bearbeitet, versendet oder in die Cloud hochgeladen werden. Je nach Anwendungsbereich gibt es verschiedene Arten von Scannern, hierzu zählen beispielsweise 3D-Scanner, Großformatscanner oder Diascanner.

Bildauflösung in Scannern - der dpi-Wert

Bei dem Scannen von Bildern ist die Auflösung dieser zu beachten, welche in dpi (dots per inch = Punkte per Zoll) gemessen wird. Die Zahl gibt an, wie viele Punkte sich auf einem Zoll des Bildes befinden; wobei 1 Zoll hier 2, 54 Zentimeter entspricht. Je höher die Anzahl der Punkte pro Zoll ist, desto höher ist die dpi-Zahl und somit die Auflösung des Bildes. Generell lässt sich sagen, dass eine höhere Auflösung zu einer höheren Bildqualität führt. Liegt das Bild jedoch bereits in einer minderwertigen Qualität vor, lässt sich dessen Zustand nicht durch einen besonders hochauflösenden Scan verbessern. Eine Auflösung von 300 dpi ist in der Regel ausreichend für das Einscannen von Bildern.

Das Problem mit der Interpolation

Interpolation beschreibt eine nachträgliche, automatische Hochrechnung der Bildpunkte. Hierdurch kommt es optisch auf den ersten Blick zur Annahme, dass die Bildqualität verbessert wurde. Das Bild hat nun zwar eine höhere Auflösung, weist jedoch gleichzeitig auch ein vergrößertes Speichervolumen und eine geringere Schärfe auf. Die Qualität des eingescannten Bildes verändert sich nicht. Wenn Sie Fotos einscannen, ist es demnach ratlich darauf zu achten, dass der Scanner die Fotos nicht automatisch interpoliert.

Faxoptionen in Multifunktionsdruckern

Die Möglichkeit zum Senden und Empfangen von Faxen ist ebenfalls oftmals in Multifunktionsgeräten integriert. Wer sich jetzt fragt, ob dies noch zeitgemäß ist, wird eventuell überrascht sein: Faxgeräte kommen immer noch in rund 60% aller deutschen Unternehmen regelmäßig zum Einsatz. Zwar hat das rein analoge Fax langsam ausgedient und auch die digitale Signatur ist langsam auf dem Vormarsch, jedoch wird die Datenübertragung per Fax aufgrund seiner einzigartigen Vorteile immer noch verwendet. Hierzu zählen vor allem Punkte wie Datensicherheit, Dokumentenechtheit und das sichere Wissen über die Zustellung des Dokumentes. Zudem sind Faxe nur äußerst schwierig abzuhören oder abzufangen. Die Datenübertragung verläuft in der Regel über die Telefonleitung. Ähnlich wie bei einem Anruf über das Telefon, wird auch hier eine Nummer eingegeben, welche die Kommunikation mit einem zweiten Gerät ermöglicht.

Unser Experten-Tipp

"In der Regel gelten gefaxte Medien als dokumentenecht. Werden diese auf Multifunktionsgeräten empfangen, unterscheiden sich mit Laser- und Tintenstrahldruck zwei unterschiedliche Druckverfahren. Während der Laserdrucker dokumentenechte Ausdrucke anfertigt, sind Druckerzeugnisse aus dem Tintenstrahldrucker nicht dokumentenecht. Sind Sie auf die Dokumentenechtheit von gefaxten Medien in Multifunktionsgeräten bedacht, ist ein Modell mit Laserdrucker am geeignetsten."

Anna

Anna

Online Redaktion

Duplex-Druck: schont Umwelt und Geldbeutel

Viele Multifunktionsdrucker sind ebenfalls mit einer Duplexfunktion ausgestattet. Diese ermöglicht eine Bedruckung von Vorder- und Rückseite des Druckerzeugnisses. Das Wenden des Blattes erledigt der Drucker hier automatisch. Dies spart Verbrauchsmaterial und ist dadurch besonders kosten- und umweltfreundlich. Lange Dokumente werden durch die Reduzierung von Papier außerdem handlicher und praktischer. Auf diese Weise lassen sich zudem bis zu 50% des Verbrauchsmaterials einsparen. Unterschieden wird hier zwischen automatischem und manuellem Duplexdruck, wobei letzerer aktiv im Drucker eingestellt werden muss.

Effektive Endverarbeitung durch Finisher im Drucker

Der Begriff Finishing beschreibt die automatische Endverarbeitung eines Druckerzeugnisses. Hierunter fallen Funktionen wie Binden, Lochen, Falzen, Schneiden oder Heften. Je nach Marke und Modell sind die Funktionen bereits in den Geräten integriert oder können als Zusätze erworben werden.


Falzen

Falzen beschreibt das Erstellen einer scharfen Knickkante durch eine Maschine. Der Druckbogen erhält Informationen, wie dieser gefalzt werden soll. Hierdurch entsteht ein Falzbogen, welcher die Formung des Papiers anhand der Falzlinie beschreibt und nicht mehr rückgängig zu machen ist.


Heften

Beim Heften werden Ausdrucke direkt während der Ausgabe im Papierschacht geheftet. Auf diese Weise lassen sich Dokumente auf praktische Art zusammenfassen, wobei sich hier unterschiedliche Heftverfahren unterscheiden. Zudem wird durch das Heften Zeit und Aufwand gespart.


Binden

Medien wie Zeitschriften, Bücher und Prospekte werden von Bindungen zusammengehalten, wobei sich hier unterschiedliche Arten von Bindungen unterscheiden. Das Binden von Dokumenten kann ebenfalls als Finisher-Funktion zur Heftung von Druckmedien verwendet werden.


Lochen

Das Lochen von Dokumenten gehört ebenfalls zu der optionalen Endverarbeitung von Druckerzeugnissen. Je nach Modell ist eine 2-Fach-, 3-Fach- oder 4-Fach-Lochung oder auch ein Tackern des Mediums möglich.

Neben der Endverarbeitung des Dokuments durch Falzen, Heften, Binden und Lochen kann der Druckbogen zusätzlich noch durch Schneiden in die passende Form und Größe gebracht werden. Der Druckbogen enthält Informationen über Schnittmarken, welche wiederum Aufschluss darüber geben wie das Druckprodukt zugeschnitten werden soll.

Finanzierung und Anschaffung: Kauf, Miete oder Leasing

Die Finanzierungsoptionen für Druck- und Kopierlösungen sind sehr vielfältig. Neben Neu- und Gebrauchtkauf unterscheiden sich vor allem Kauf- und Leasingmodelle von Mietverhältnissen. Käufer und Leasingnehmer tragen die Verantwortung für Wartung und Versicherung des Geräts, wobei sie im Schadensfall auch für Reparaturkosten aufkommen müssen. Im Gegensatz dazu übernimmt in Mietverhältnissen meist der Vermieter alle anfallenden Kosten.

Einsparungen durch steuerliche Absetzungen

Die Anschaffung eines (Multifunktions-) Druckers gilt in der Regel als Betriebsausgabe und ist somit steuerlich absetzbar. Dies betrifft sowohl den Kaufpreis des Geräts, als auch die Leasingraten oder laufende Kosten wie Papier oder Tonerkartuschen. Um den gesamten Kaufpreis steuerlich geltend machen zu können, darf der Preis des Druckers eine Grenze von 410 Euro netto (487,90 Euro max. Kaufpreis) nicht überschreiten. Übersteigt der Drucker diese Grenze, ist die Abschreibung des Druckers der Afa-Tabelle zu entnehmen.

Kundenurteil Gesamtbewertung

4.8 / 5 Sterne (651 Bewertungen)

4.8 / 5 Sterne