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Wasserspender für Schulen: für ein gesundes und umweltfreundliches Lernen

Keine leichte Aufgabe, Kinder daran zu gewöhnen, ausreichend und vor allem auch das Richtige zu trinken. Trinkerziehung ist jedoch nicht nur Sache der Eltern. Auch in der Schule und im Kindergarten sollten Lehrer und Erzieher einen positiven Einfluss auf das Trinkverhalten ihrer Schüler haben. Sie sollten wissen, wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für Heranwachsende ist und Kinder darüber aufklären, darin fördern und unterstützen. Projekte wie »Wasser macht Schule« helfen Schulen, Vorschulen und Kitas dabei das Trinkverhalten der Kinder zu verbessern sowie die Versorgung mit Trinkwasser in Schulen und Kindergärten zu fördern. So etwa mithilfe von viel Aufklärungsarbeit und frei zugänglichen, leitungsgebundenen Wasserspendern.

Trinken im Unterricht verboten - eine überholte Regel?

An vielen Schulen gilt immer noch die Regel »Trinken während des Unterrichts ist verboten«. Schade, dass sich solche alten Regeln bis heute noch halten. Ist es doch insbesondere die regelmäßige Zufuhr von Flüssigkeit, welche für unser Leistungs- und Konzentrationsvermögen verantwortlich ist. Gerade Kinder können schnell unter einem Flüssigkeitsverlust leiden, da sie kein verlässliches Durstempfinden haben. Durst ist hier bereits ein Warnsignal für einen akuten Wassermangel. Das regelmäßige Trinken - bevor der Durst einsetzt - ist also bei ihnen entscheidend.

Trinken im Unterricht
Im Unterricht zu trinken ist an vielen Schulen unerwünscht

Wenn das Trinken vernachlässigt, ja sogar unterbunden wird, leidet der gesamte Organismus: Gefäße, Herz, Muskulatur und Gehirn. Die ersten Symptome machen sich meist bemerkbar durch Unkonzentriertheit, Kopfschmerzen und Müdigkeit - für den Schulunterricht sicher nicht förderlich. Erwachsene sollten laut einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich rund 1,5 Liter Flüssigkeit durch Getränke zu sich nehmen. Auch für Kinder spricht die DGE eine Empfehlung aus. Hier wird die Menge dem jeweiligen Alter angepasst.

Argumentationen zufolge, das Trinken während des Unterrichts würde zu erhöhter Unruhe und Störungen führen, etwa weil die Schüler Trinkgeräusche verursachen, Rülpsen oder mit PET-Flaschen knistern und knacken, kann sicher teilweise zutreffen. Doch kann auch das Umblättern von Büchern, das Klappern von Stiften, das Kritzeln in Heften sowie das Räuspern und Husten ebenso zu Störgeräuschen führen. Über ein Verbot des Hustens während des Unterrichts wurde bisher jedoch noch nicht diskutiert. Sicherlich an dieser Stelle etwas spitzfindig angemerkt, nichtsdestotrotz gehört ein grundsätzliches Trinkverbot im Unterricht als überholt und nicht zeitgemäß tief in die Mottenkiste verbannt.

Ein gesunder Kompromiss

Auch die Aussage, dass die Pausen für das Trinken genutzt werden können, sind zwar gut gemeint, in der Umsetzung hapert es jedoch gewaltig. Denn gerade sehr junge Kinder nutzen jede Pause, um zwischen den Unterrichtsstunden mit ihren Freunden zu toben und zu spielen. Ans Trinken denkt niemand mehr in diesem Moment. Der vorherige Durst - einfach vergessen. Was aber nicht bedeutet, dass dem Körper nicht dennoch Flüssigkeit fehlt. Zudem kann und sollte sich niemand - kein Kind und kein Erwachsener - soweit kontrollieren müssen, dass er ein Durstgefühl über 45 Minuten auszuhalten hat. Gerade bei im Sommer undenkbar, aber auch im Winter, bei trockener Raumluft.

Trinken fördert die Konzentrationsfähigkeit
Trinken fördert die Konzentrationsfähigkeit und hilft beim Lernen

Wie wäre es denn stattdessen mit einem Kompromiss? Einigen Sie sich mit den Kindern darauf, dass jederzeit Wasser getrunken werden darf, das „Spielen“ mit den Trinkgefäßen aber nicht erlaubt ist. Ebenso könnten Sie süße oder koffeinhaltige Getränke aus dem Unterricht verbannen. Um knisternde und knackende PET-Getränkeflaschen zu vermeiden, können auch wiederbefüllbare Trinkflaschen aus Edelstahl oder Trinkflaschen aus Glas verwendet werden. Die sind ohnehin umweltfreundlicher als Wegwerf-Plastikflaschen. Und ein Verbot von Plastikflaschen im Unterricht ist doch sinnvoller als ein Verbot des Trinkens.

Einige Schulen in Deutschland haben sich nicht nur längst vom Trinkverbot im Unterricht verabschiedet. Dort ist man noch einige Schritte weiter gegangen. Anstatt das Trinken zu verbieten, wird es nun sogar gefördert. Mithilfe von Aktionen und unterrichtsbegleitenden Projekten rund um das Thema Wasser, wie etwa mit der Aktion „Wasser macht Schule“ vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Aber auch anhand von leitungsgebundenen Wasserspendern, welche für die Schüler offen zugänglich installiert wurden.

Hier können sich Schüler und Lehrer Wasser in Krügen abfüllen und im Unterricht dann davon aus Gläsern trinken. Und zwar, wann immer sie trinken möchten. Zahlreiche Studien haben belegt, dass Kinder, die täglich regelmäßig und ausreichend trinken, konzentrierter lernen und leistungsfähiger sind. Also beste Voraussetzungen für einen guten Unterricht.

Vorteile eines leitungsgebundenen Wasserspenders in der Schule
  • Verfügbarkeit: Jederzeit frisches Wasser auf Knopfdruck
  • Hygiene: Reines Wasser durch innovative Filtersysteme
  • Lernen: Regelmäßiges Wasser trinken steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit
  • Umweltschutz: Ökologisch sinnvoll dank geringerer CO2-Belastung
  • Günstig: Niedrige Gesamtkosten im Vergleich zu Mineralwasser-Flaschen
  • Gesundheit: Eine gute Alternative zu ungesunden und süßen Getränken
  • Finanzierung: Viele Hersteller bieten günstigere Konditionen und Rabatte für Schulen und Kitas

Wasserspender für Schule und Kita

Es gibt zahlreiche Varianten und Typen von Wasserspendern. Manchmal ist es schwierig dabei noch den Überblick zu behalten. Doch für den Einsatz in der Schule oder in der Kita können nur wenige Wasserspender in Betracht gezogen werden. Ein Knackpunkt ist hierbei die möglichst günstige und stets hygienische Trinkwasserversorgung für einen größeren Personenkreis.

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Festwasseranschluss

Wasserspender mit Festwasseranschluss sind immer dann die erste Wahl, wenn größere Gruppen von Menschen mit frischem Trinkwasser versorgt werden sollen. Obwohl die Anschaffungskosten, im Vergleich zu anderen Wasserspender-Typen, höher ausfallen, sind es letztlich die sehr niedrigen Folgekosten, welche einen Festwasserspender zu einer lohnenswerten Investition machen. Unter anderem, weil das eigene hochwertige Leitungswasser genutzt werden kann, welches mit knapp 1 Euro für rund 500 Liter Trinkwasser sehr günstig ist.

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Trinkbrunnen

Vielen bekannt aus amerikanischen öffentlichen Einrichtungen, Schulen und Parks: Trinkbrunnen. Sie sind meist aus Edelstahl gefertigt, werden ebenfalls an eine Wasserleitung angeschlossen und verfügen über ein einfaches Funktionsprinzip. Per anhaltend gedrücktem Knopf betätigt man einen Wasserstrahl, der im Bogen nach oben sprudelt und von dem man sofort mit dem Mund trinken kann. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit Gläser und Karaffen abzufüllen. Kinder lassen sich mithilfe von Trinkbrunnen leicht zum Wasser trinken animieren.

Schlauch Festwasseranschluss

Gallonen

Die Anschaffungskosten für Wasserspender mit Gallonen sind sehr niedrig, zudem können sie an fast jedem Standort platziert werden, da sie nicht an eine Trinkwasserleitung angeschlossen werden müssen. Einzig die Folgekosten können sich schnell um ein Vielfaches erhöhen, da die Gallonen extern geordert werden müssen. Bei der Wasserversorgung einer kleineren Personengruppe bleiben die Kosten überschaubar - in etwa zu vergleichen mit dem Bezug von Mineralwasserkästen. Bei größeren Gruppen lohnt sich jedoch bereits ein Wasserspender mit Festwasseranschluss.

Erste Wahl: Leitungsgebundene Wasserspender

Ideal geeignet für Schule, Kita und Co. sind generell Wasserspender mit Festwasseranschluss, wie etwa Säulengeräte (bzw. Tisch-/Auftischgeräte) und Trinkbrunnen aus den oben genannten ersten beiden Beispielen. Die stetige Trinkwasserversorgung ist bei diesen Geräten bereits durch die Zufuhr eines Leitungswasseranschlusses gewährleistet. Zudem können Wasserspender mit Festwasseranschluss kontinuierlich auch von großen Personengruppen genutzt werden, ohne dass es zu einem Versorgungsstopp kommt.

Wand-Trinkbrunnen
An der Wand installierter Trinkbrunnen ohne Höhenverstellung

Es kommt auf die Größe an

Ein Manko bei Trinkbrunnen ist die Höhe des Gerätes. Hier sollte der Wasserstrahl von allen Kindern jeder Größe erreichbar sein. Dies lässt sich häufig nur durch verstellbare, an der Wand angebrachte Trinkbrunnen erreichen, die durch diese Zusatzfunktion im Preis jedoch nochmals nach oben schnellen können.

Bedienung per Fuß

Eine Alternative zu Wasserspendern mit Festwasseranschluss im Säulenformat sind Tischgeräte bzw. Auftischgeräte. Sie verfügen über dieselben Funktionen, sind jedoch nur halb so groß und können auf einer in der Höhe verstellbaren Fläche platziert werden. Wer dennoch einen Wasserspender in Säulenform haben möchte, der sollte eventuell darauf achten, dass das Gerät etwa über eine Pedale am unteren Ende verfügt, mit der die Wasserzufuhr auch unproblematisch mit dem Fuß bedient werden kann.

Kraft und Platz erforderlich

Bei Wasserspendern mit Gallonen ist die Wasserversorgung nach durchschnittlich 18,9 Litern zunächst beendet und die Gallone muss ausgetauscht werden. Hierfür sollte man über eine gewisse Kraft verfügen, um den Wassertank auf den Korpus zu hiefen und zu stülpen. Für Kinder, Jugendliche und zierliche Personen ist dies unmöglich zu schaffen. So muss also eine relativ kräftige Person zur Stelle sein, sobald sich das Wasser in der Gallone leert. Ein weiterer Punkt, der gegen den Einsatz von Wasserspender mit Gallonen in Schulen und Kindergärten spricht, ist die Lagerung der Gallonen. Für volle und entleerte Wassertanks muss ein Raum oder eine Lagerungsstelle gefunden werden. Idealerweise in unmittelbarer Nähe zum Standort des Geräts, um die schweren Gallonen nicht allzu weit transportieren zu müssen.

Hygiene: eine gründliche Pflege gehört zum Pflichprogramm

Gerade in Bereichen oder an Orten, in denen Wasserspender von vielen Menschen genutzt werden, ist eine tägliche, gründliche Reinigung des Geräts zwingend notwendig. Insbesondere an Schulen ist die Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen unerlässlich.

Der große Vorteil von Wasserspendern mit Festwasseranschluss: sie sind pflegeleichter als etwa Gallonen-Wasserspender. Dennoch sollten auch leitungsgebundene Wasserspender eine tägliche Reinigung aller Kontaktflächen erfahren. Hierfür genügen meist ein feuchtes Tuch und etwas Spülmittel sowie milde Desinfektionsmittel. Die regelmäßige Wartung des Geräts von einem Fachmann, ist zudem mindestens jährlich notwendig. Hierbei wird u.a. das Filtersystem überprüft und Filter und Verschleißteile gegebenenfalls ausgetauscht.

Trinkbrunnen benötigen sogar noch weniger Aufwand in Sachen Pflege. Da es sich hier um simple Ausgabegeräte handelt, denen - in einfacher Ausführung - kein Filtersystem zwischengeschaltet ist, enfällt die strenge jährliche Wartung. Ein Fachmann muss meist nur selten bemüht werden. Nichtsdestotrotz gilt auch für Trinkbrunnen: alle Kontaktflächen plus Armaturen mehrmals wöchentlich säubern und desinfizieren. So ist eine einwandfreie Hygiene sicher.

Guter Standort - schlechter Standort

Hygiene Pflichtprogramm Desinfizieren
Hygiene-Programm: Regelmäßiges Desinfizieren ist ein Muss

Gallonen-Wasserspender benötigen von allen Wasserspendern die größte Beachtung in puncto Hygiene, da es hier - bei falscher Handhabung - schnell zu einer Keimbildung im Trinkwasser kommen kann. Ebenso wie bei ihren leitungsgebundenen Verwandten, sollten auch hier alle Kontaktflächen täglich gründlich gereinigt werden und eine Wartung durch einen Fachmann mindestens ein- bis zweimal im Jahr stattfinden. Wenn man alle Hygienemaßnahmen streng einhält, gibt es jedoch keine Einwände zur Nutzung eines Watercooler mit Gallonen.

Einige weitere zu beachtende Hygienepunkte beziehen sich etwa auf die Wahl des Standorts. So sollten Gallonen-Wasserspender weder direkter Sonne noch direkter Wärme ausgesetzt werden. Wärme und stehendes Wasser kann die Entstehung von Keimen begünstigen. Gallonen-Wasserspender sollten am Strom angeschlossen werden, um die Kühlung des Wassers zu aktivieren. Keime können in kaltem Wasser wesentlich schwieriger entstehen.

Gallonen-Wasserspender ziehen im Betrieb immer etwas Umgebungsluft an. Dies ist notwendig, um einen Unterdruck in der Gallone zu vermeiden. Deshalb sollten in unmittelbarer Nähe des Geräts keine Pflanzen platziert werden. Diese können, je nach Pflanzenart, von Zeit zu Zeit Sporen an die Luft abgeben. Sobald diese vom Wasserspender über die Luft ins Wasser angezogen werden steigt die Gefahr einer Verkeimung.

Trinkgefäße für Wasserspender

Neben der Anschaffung eines Wasserspenders ergibt sich natürlich auch die Frage nach geeigneten Trinkgefäßen. Die Nutzung von Wegwerfbechern ist sicher sehr unkompliziert - allerdings auch sehr umweltschädlich. Hier gibt es viel bessere und in der Handhabung ebenso unkomplizierte Trinkgefäße, die zum Abfüllen genutzt werden können.

Eine simple Variante der Trinkgefäße für Wasserspender sind einfache Karaffen aus Glas, robustem Bambus oder Kunststoff. Bei letzteren sollte auf mögliche Schadstoffe geachtet werden, etwa dass diese komplett frei von BPA gefertigt wurden. Perfekt für ältere Kinder sind jedoch bereits durchaus Glaskaraffen. Diese werden mehrmals täglich abgefüllt und in den jeweiligen Klassenraum gebracht. Dort kann sich jedes Kind sein Glas oder seinen Becher mit Wasser auffüllen. Eine sehr praktische und für Kinder individuelle Alternative zu Karaffen und Bechern, sind Trinkflaschen.

Trinkflaschen aus Edelstahl und Glas
Trinkflaschen aus Edelstahl und Glas

Trinkflaschen: die Erfrischung ist immer dabei

Animieren Sie doch Eltern und Schüler dazu eigene Trinkflaschen zur Schule zu bringen, in die frisches Wasser vom Wasserspender gefüllt werden kann. So haben die Kinder ihre Trinkreserve immer dabei, ob im Unterricht, in der Pause oder auf dem Heimweg. Alternativ können Sie auch kostenlose Trinkflaschen anbieten - eventuell im Rahmen eines Sponsorings - wenn die Flaschen etwa von einem externen Unternehmen gespendet werden und dessen (seriöses) Logo tragen.

Oder Sie können, etwa mithilfe einer Sammel- und Spendenaktion, selbst Flaschen mit Ihrem Schul- oder Kindergarten-Logo erstellen lassen und an Kinder und Schüler/innen verteilen. Hierfür eignen sich etwa Trinkflaschen aus Edelstahl oder Trinkflaschen aus Kunststoff. Auch Trinkflaschen aus Glas können graviert bzw. bedruckt werden. Die gestalteten Flaschen können Sie etwa auch zu einem günstigen Preis im Sekretariat oder im Schul-Kiosk anbieten.

Viele Hersteller von Trinkflaschen bieten einen solchen Service für Unternehmen, Vereine oder Schulen an. Bestellungen und Aufträge können häufig ganz einfach online auf den jeweiligen Webseiten der Herstellerfirmen aufgegeben bzw. angefragt werden. Bekannte Trinkflaschen-Marken sind hier flsk, Emil, Chillys, Sigg, Klean Kanteen oder soulbottles.

Trinkflaschen-Check: Kunststoff, Edelstahl, Glas?

Trinkflaschen sind für Kinder ideale Trinkgefäße. Sie können schnell und einfach aufgefüllt und überall hin mitgenommen werden. Sie werden zudem in unterschiedlichen Größen angeboten und bieten damit immer das passende Fassungsvermögen für jedes Alter.

Fassungsvermögen bis 350 ml sind ideal für Kleinkinder und Grundschulkinder. Für ältere Kinder eignen sich bereits Trinkflaschen mit einem Fassungsvermögen von 500 ml. Schüler der höheren Klassen können durchaus zu Flaschen greifen, die rund 1000 Mililiter fassen. Muss man sich für eine einheitliche Größe entscheiden, sollte die Wahl auf Trinkflaschen bis 500 ml fallen. Sie sind immer noch handlich und bei halber Befüllung auch für jüngere Kinder geeignet.

Wenn man sich erstmal für eine Größe entschieden hat, steht jedoch noch die Entscheidung für das Material aus. Hier stehen gleich 6 verschiedene Materialien zur Auswahl: Glas, Borosilikatglas, Edelstahl, Aluminium, Kunststoff und Tritan. Die gängigsten Materialien für Trinkflaschen sind hier Borosilikatglas, Edelstahl, Kunststoff und Tritan.

Kunststoff


  • Leichtes Material
  • Günstiger Preis
  • Für Kinder einfach in der Handhabung
  • Nicht geschmacksneutral
  • Halten Getränke nicht lange frisch
  • Nicht umweltschonend

Tritan


  • Robust
  • Sehr leichtes Material
  • Für Kinder einfach in der Handhabung
  • Einfache Reinigung
  • Frei von BPA
  • Relativ neues Material und bisher wenig erforscht

Trinkflaschen aus Kunststoff sind nicht nachhaltig und sollten zugunsten der Umwelt vermieden und durch ein umweltfreundlicheres Material ersetzt werden. Jedoch sind Kunststoff-Flaschen in der Handhabung besser für jüngere Kinder geeignet als etwa Glas- oder Edelstahl-Flaschen. Von der Beschaffenheit ähnlich, aber besser eingestuft als Kunststoff ist die Alternative Tritan. Das Material ist frei von BPA, leicht und robust. Jedoch derzeit noch zu wenig erforscht, da es relativ neu ist.

Edelstahl


  • Leicht und robust
  • Langlebig
  • Umweltfreundlich
  • Frei von BPA
  • Einfache Reinigung
  • Inhalt lichtgeschützt
  • Auch für heiße Getränke geeignet
  • Relativ hoher Preis

Borosilikat-Glas


  • Leicht und stabil
  • Hitzebeständig und spülmaschinenfest
  • Umweltfreundlich und recyclebar
  • Geschmacks- und geruchsneutral
  • Frei von BPA und Chemikalien
  • Inhalt nicht lichtgeschützt
  • Für Kinder nur bedingt geeignet
  • Transport-Schutzmantel nötig (u.a. Silikon etc.)

Neben den robusten und dennoch relativ leichten Trinkflaschen aus Edelstahl gibt es ebenfalls Trinkflaschen aus Aluminium. Ein Plus gegenüber Edelstahl verzeichnet Aluminium lediglich beim sehr geringen Gewicht und beim niedrigen Preis. Dieser ist bei Edelstahl-Trinkflaschen wesentlich höher. Dafür ist Aluminium nicht ressourcenschonend, anfälliger für Verschleiß und gesundheitlich als bedenklich eingestuft. Zudem entsteht häufig ein unangenehmer metallischer Geschmack.

Das Material Glas ist für Trinkflaschen grundsätzlich gut geeignet. Allerdings verträgt dieser Stoff keine heißen Flüssigkeiten. Anders bei Borosilikatglas - welches man beinahe schon als Tausendsassa unter den Glas-Typen bezeichnen kann. Leicht und dennoch recht stabil, ist es bis 500 Grad hitzebeständig, umweltfreundlich und frei von jeglichen Chemikalien. Es ist perfekt für den Einsatz im Lebensmittelbereich geeignet weil es weder Geschmäcker, Gerüche noch Verfärbungen annimmt. Seinen Haupteinsatz findet Borosilikatglas etwa in Laboren der Chemie und Industrie. Es ist gesundheitlich absolut unbedenklich und zudem umweltfreundlich weil es vollständig recyclebar ist.

Kosten, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten

Wasserspender mit Gallonen

Gallonen-Wasserspender gehören zu den günstigeren Vertretern ihres Typs. Sie starten preislich bei etwa 300 Euro für eine einfache Ausführung. Je nach Design und Funktion können die Preise aber auch höher sein. Die Trinkwasser-Tanks, also die sogenannten Gallonen, fassen standardmäßig meist rund 18,9 Liter Trinkwasser und müssen extern geordert werden. Dank genormter Flaschenhälse passen in der Regel alle Gallonen auf alle Gallonen-Wasserspender. Die Preise für Gallonen variieren vielerorts. Mit ca. 15 bis 20 Euro pro Gallone sollte man jedoch durchschnittlich rechnen. Eine Pfandgebühr für die Behälter bzw. entsprechende Kosten für die Lieferung kommen eventuell noch hinzu. Achten Sie zudem darauf, dass die Wassergallonen möglichst kein BPA enthalten, insbesondere wenn Gallonen-Wasserspender in Kitas bzw. Kindergärten und Grundschulen eingesetzt werden. BPA-freie Alternativmaterialien bei Gallonen sind etwa Glas bzw. Tritan.

Tipp: Miete oder Leasing

Wenn Sie den Wasserspender für Ihre Schule oder Ihren Kindergarten mieten oder leasen statt zu kaufen, sparen Sie sich die oftmals hohen Anschaffungskosten. Doch darüber hinaus hat mieten oder leasen noch einen weiteren Spar-Vorteil. So sind in der monatlichen Rate zudem Wartung, Instandhaltung sowie Austausch von Filtern und Ersatzteilen bereits inklusive.

Weiterhin sollte das Gerät jährlich gewartet werden. Dieser Service erfolgt meist durch einen Fachmann und wird auch von den Herstellerfirmen angeboten. Eine solche Wartung, exklusive Ersatzteile, kann zwischen 60 und 100 Euro kosten.

Wasserspender mit Festwasseranschluss

Moderne Wasserspender mit Festwasseranschluss (Säulen- bzw. Standgeräte) liegen preislich bei ca. 1500 bis 3000 Euro. Die kleineren Tisch- bzw. Auftischgeräte (etwa halb so groß) sind je nach Ausstattung bereits günstiger erhältlich. Hinzu kommen die einmaligen Kosten für die Inbetriebnahme durch einen Fachmann (Installateur). Für diese Handwerksleistung sollten Sie vor der Beauftragung sollten mehrere Angebote einholen und vergleichen, da die Preise hierfür stark variieren können.

Bei Miete oder Leasing eines Wasserspenders mit Festwasseranschluss sind die Installationskosten durch einen Fachmann oft bereits inklusive. Ebenso wie die jährlichen Wartungskosten, die bei ca. 200 Euro liegen. Wasserspender mit Festwasseranschluss besitzen hochwertige Filter- und Hygienesysteme. Zur einwandfreien Leistung dieser, muss eine regelmäßige Wartung durch Fachpersonal erfolgen. Dafür fallen die Kosten für das Trinkwasser extrem niedrig aus. Da das sehr günstige Leitungswasser bezogen wird, belaufen sich die Kosten für ca. 500 Liter Trinkwasser auf nur etwa 1 Euro.

Trinkbrunnen

Die Anschaffungskosten für einen Trinkbrunnen können durchaus niedrig sein und beginnen teilweise bereits bei etwa 200 Euro. Je nach individueller Ausführung, Zusatzfunktion (Höhenverstellung etc.) und Material, können sich die Preise jedoch auch im vierstelligen Bereich bewegen. Hinzu kommen noch Kosten für Planung, Montage und Anschluss durch einen Handwerker bzw. Installateur. Die Kosten für die regelmäßige Wartung und Pflege sind häufig niedrig, da der Aufwand hier meist geringer ausfällt als bei den Hochleistungsfiltersystemen anderer leitungsgebundener Geräte, etwa Säulen- oder Tisch-Wasserspender. Gleiches gilt für die Wasserkosten, denn durch die Nutzung des sehr günstigen Leitungswassers fällt derzeit ein Durchschnittspreis pro Liter von nur 0,2 Cent an.

Wasserspender für Schule und Kindergarten durch Fördermöglichkeiten

Die Anschaffungskosten für Wasserspender mit Festwasseranschluss sind nicht gering und gerade für Schulen und Kitas nicht ohne Weiteres zu finanzieren. Offizielle staatliche Förderprogramme gibt es bislang leider nicht. Selbst wenn die gesunde Trinkwasserversorgung an Schulen ein sehr wichtiges und fördernswertes Thema ist, so sind Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, was die Hauptkosten betrifft, hier meist auf sich alleine gestellt. Doch es gibt durchaus einige Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung.

Wie wäre es mit ein wenig Eltern-Unterstützung? Bringen Sie das Thema Wasserspender bzw. Trinkwasserversorgung doch bei den nächsten Elternabenden einmal zur Sprache. Legen Sie Argumente und Informationen rund um die Anschaffung eines Wasserspendersystems vor. Die Spendenbereitschaft und die Unterstützung zur Finanzierung ist in der Regel bei langfristigen Gesundheitsprojekten hoch. Eventuell können Sie gemeinsam mit Eltern eine offizielle Spendenaktion oder ein Spenden-Event ins Leben rufen.

Holen Sie auch Ihre Stadt oder Ihre Gemeinde ins Boot. Sprechen Sie mit den zuständigen Stellen und Vertretern über Möglichkeiten einer Förderung oder finanziellen Unterstützung. Auch Stadtwerke bzw. Wasserwerke sind generell nicht abgeneigt sich im Bildungsbereich zu engagieren und beteiligen sich eventuell bei der Finanzierung eines Wasserspenders. Desweiteren besteht die Möglichkeit eines Sponsoring durch lokale Unternehmen. Einige private Betriebe unterstützen gerne Schulen oder Kindergärten. Die Unternehmen können sich so nachhaltig für ihre Region einsetzen und erhalten dadurch natürlich auch ein Plus für ein grüneres Image. Ob Eltern, Gemeinden, Versorger oder Betriebe - in allen Fällen lautet die oberste Devise: „Nur wer fragt, gewinnt.“

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