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Günstig und umweltfreundlich: Trinkwasser aus der Leitung

Stellen Sie sich vor, es gibt ein Getränk, das Sie erfrischt und mit Calcium und Magnesium versorgt und von dem Sie soviel trinken können wie Sie möchten, ohne zuzunehmen. Dieses Getränk wird Ihnen an 7 Tagen in der Woche und 24 Stunden pro Tag nonstop direkt nach Hause geliefert und es kostet Sie pro ganzem Liter gerade mal einen kleinen Bruchteil von einem Cent, nämlich ca. 0,2 Cent! Klingt zu gut um wahr zu sein? Dann öffnen Sie doch mal den Wasserhahn und gönnen Sie sich das möglicherweise beste Getränk Deutschlands: Leitungswasser!

Kontrollierte Wasserqualität

Das deutsche Leitungswasser bzw. Trinkwasser ist wahrscheinlich das am stärksten kontrollierte Lebensmittel. Und ja, es ist tatsächlich als Lebensmittel deklariert, verfügt über eine hervorragende Qualität und unterliegt den höchsten Hygienevorschriften. Es stammt etwa zu rund 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser. Sowie unter anderem aus Flüssen und Seen, bevor es kontrolliert und aufbereitet aus unserem Wasserhahn läuft.

„Leitungswasser-erfrischend-und-guenstig“
Hervorragende Qualität: Trinkwasser in Deutschland

Die offizielle Verordnung hierzu ist: die TrinkwV 2001, die deutsche Trinkwasserverordnung, die im Jahre 2001 erlassen wurde und unter anderem Schutzvorschriften für das Trinkwasser enthält. Die TrinkwV 2001 ist wiederum eine Umsetzung der EU-Trinkwasserrichtlinie in nationales Recht.

In Deutschland wird die Qualität des Leitungswassers durch verschiedene Instanzen kontrolliert. Zum einen anhand der Trinkwasserverordnung der Bundesrepublik, die auch bestimmt, worauf das geförderte Grundwasser regelmäßig untersucht werden muss. Diese Untersuchungen werden durchgeführt von den Wasserwerken, die neben ständigen strengen Kontrollen Schadstoffe herausfiltern und das Wasser aufbereiten bevor es in unsere Trinkwasserversorgung gelangt. Die Wasserwerke wiederum unterliegen noch einer weiteren Kontrollinstanz: sie werden von den Gesundheitsämtern staatlich beaufsichtigt.

Das aufbereitete Wasser gelangt im Anschluss über die Rohre der Wasserwerke zu den Hausanschlüssen. Bis zu diesem Punkt gilt auch die deutsche Trinkwasserverordnung. Danach ist der Haus- bzw. Gebäudeeigentümer für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

Überarbeitung der EU-Trinkwasserrichtlinie

Ende 2018 wurde im Europäischen Parlament für eine Überarbeitung der EU-Trinkwasserrichtlinie gestimmt. Ziel ist unter anderem, das Vertrauen der Menschen Europas in Leitungswasser zu stärken, welches im Vergleich zu abgefülltem Wasser aus dem Handel nicht nur vielfach günstiger ist. Ein höherer Konsum von Leitungswasser kann deutlich dazu beitragen die Nutzung von Plastik und die Menge des daraus resultierenden Plastikabfalls zu reduzieren.

Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass sich die Mitgliedsstaaten dazu verpflichten, den allgemeinen Zugang zu sauberem Wasser, u.a. in Städten und öffentlichen Einrichtungen, zu fördern. Etwa durch frei zugängliche Trinkbrunnen sowie durch den kostenlosen Ausschank von Leitungswasser in Gastronomien. Darüber hinaus verschärft der Entwurf die Höchstwerte für Schadstoffe und Bakterien, setzt neue Grenzwerte und sieht zudem eine Überwachung des Gehalts an Mikroplastik vor.

Der ewige Kalk

Von Feinschmeckern, Tee- und Kaffee-Liebhabern verhasst und im Haushalt gefürchtet: Kalk bzw. Calciumcarbonat. Obwohl Kalk aus zwei für den Menschen sehr wichtigen Mineralien besteht, nämlich Calcium und Magnesium, genießt er leider keinen besonders guten Ruf.

Er zeigt sich überall dort, wo Leitungswasser im Spiel ist. In Rohren, an Gewinden und Ventilen, in Geschirrspülern und Waschmaschinen, Wasserkochern und Kaffeemaschinen. Mal stärker, mal weniger stark ausgeprägt - abhängig davon, in welcher Region man lebt und wie hart oder weich das Leitungswasser dort ist. Gemessen wird der Härtegrad des Wassers innerhalb Deutschlands in °dH - bzw. Deutsche Härte oder Deutsche Grad. Unterteilt wird er in „weich“, „mittel“ und „hart“. Je höher der Kalkgehalt ist, desto härter ist das Wasser.

„Kalk-am-Wasserhahn“
Hartes Wasser: Der weiße Kalk setzt sich am Wasserhahn ab

Der Kalkgehalt im Wasser kann dabei sogar so hoch sein, dass ein ständiges Entkalken von Haushaltsgeräten im wöchentlichen Rythmus notwendig ist. Augenscheinlich bemerkbar macht sich Kalk, wenn Kontaktstellen mit einer typischen weißen Ablagerung überzogen sind und den reibungslosen Betrieb der Technik behindern oder einschränken - im besten Fall! Im schlimmsten Fall kann Kalk sogar ganze Maschinen lahmlegen, die Stromrechnung nach oben treiben oder den Verbrauch an Wasch- und Spülmittel verdoppeln. Zumindest dann, wenn das regelmäßige Entkalken des öfteren vernachlässigt wird.

Kalk liefert wertvolle Mineralien

Trotz allem Ärger, den er verbreitet - Kalk ist keinesfalls gesundheitsschädlich. Dank der darin enthaltenen Mineralien, ist Leitungswasser eine ideale Ergänzung für den menschlichen Mineralstoffbedarf. Doch die Betonung liegt hierbei auf dem Wort „Ergänzung“ - für die tägliche Deckung unseres empfohlenen Bedarfs an Calcium und Magnesium müssten wir schon mehr als rund 15 bis 20 Liter Leitungswasser am Tag trinken. Den gleichen Effekt erreicht man auch mit einem ausgewogenen Ernährungsplan, der den regelmäßigen Verzehr von Nüssen, Milchprodukten, Gemüse und Obst vorsieht, unterstützt durch zwei bis drei Liter köstlich frisches Leitungswasser.

Über die Bezeichnung „köstlich“ lässt sich bei einem hohen Kalkgehalt im Wasser jedoch durchaus streiten. Für die einen wirkt sich Kalk weder negativ noch positiv auf das eigene Geschmackserlebnis aus - sie nehmen einen möglichen Beigeschmack kaum wahr. Für Liebhaber von Kaffee- und Teespezialitäten ist Kalk im Getränk jedoch ein absolutes No-Go, verfälscht er doch das einzigartige Aroma der feinen Kaffeebohnen und edlen Teeblätter und mindert so die Qualität der Heißgetränke.

Zahlen und Kosten

Was bekommt man heute eigentlich noch für 1 Euro? Vielleicht 3 Eier oder 2 Äpfel oder 2 Flaschen MIneralwasser aus dem Discounter. Oder rund 500 Liter Trinkwasser aus der Leitung. Damit dürfte man einige Monate lang mehr als seinen täglichen Durst löschen. Etwa 0,2 Cent kostet in Deutschland 1 Liter Wasser aus der Leitung oder besser gesagt Trinkwasser, denn jeder Tropfen aus unseren Leitungen ist so einwandfrei kontrolliert, dass er die Bezeichnung Trinkwasser erhält und als Lebensmittel eingestuft ist.

Im Jahr 2018 verbrauchte jeder Deutsche durchschnittlich 127 Liter Leitungswasser pro Tag. Dabei kann man annehmen, dass ein beträchtlicher Teil hiervon für die Körperhygiene bzw. Reinigungen jeder Art innerhalb des eigenen Haushaltes genutzt wurde, während lediglich ein kleiner Teil des Verbrauchs an Leitungswasser als reiner Durstlöscher genutzt wird. Trinkwasser bzw. Mineralwasser wird in Deutschland nämlich noch verstärkt aus dem Einzelhandel bezogen. Laut einer Statistik trank 2018 jeder Einwohner in Deutschland etwa 150,5 Liter Mineral- oder Heilwasser aus dem Handel. Im Vergleich: 1970 lag der Konsum nur bei etwa 12,5 Litern pro Kopf.

Für rund 150 Liter Mineralwasser aus dem Einzelhandel würde man im Schnitt etwa 75 Euro pro Person bezahlen. Einem ganzen Haushalt stehen für denselben Betrag rund 37.500 Liter Trinkwasser aus der Leitung zur Verfügung, direkt und ohne vorheriges Kistenschleppen.

Trinkwasser kostenlos in Gastronomien?

Wenn es nach der Mehrheit der befragten Deutschen geht, nämlich rund 75 Prozent, sollten Gastronomen ihren Gästen in Zukunft kostenlos Leitungswasser anbieten. Dies ergab die Umfrage eines Dortmunder Marktforschungsinstituts, die anlässlich der aktuellen Überarbeitung der EU-Trinkwasserrichtlinie erstellt wurde. Durch die Überarbeitung soll u.a. der kostenlose Zugang zu sauberem Trinkwasser durch die EU-Mitgliedsstaaten gefördert werden.

Nur knapp 15 Prozent der Befragten sprachen sich gegen kostenloses Leitungswasser aus und rund 10 Prozent blieben unentschlossen. Gut 60 Prozent verneinten zudem die Frage, ob dies für die Gastwirte, neben vielen weiteren Kostenstellen wie Personal und Räumlichkeiten, eine zu hohe finanzielle Belastung darstellen könnte. Nur rund 25 Prozent der Befragten stimmten mit einem „Ja“ und sahen den Ausschank von kostenlosem Leitungswasser als eine weitere finanzielle Belastung für Gastronomiebetreiber.

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