Kaffeegenuss aus aller Welt

Kaffeebohnen ermöglichen vielfältige Geschmacksprofile

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Kaffee - Hintergründe zum gefragtesten Getränk der Welt

Mit ihren 124 Arten gehört die Kaffeepflanze zu den populärsten Gewächsen der Welt. Während es rund 40 verschiedene Kaffeesorten gibt, sind vor allem die Sorten Robusta und Arabica besonders beliebt. Der Anbau von Kaffee erfolgt weltweit, wobei sich diese Vielfalt in Anbaugebieten- und Regionen insbesondere im Geschmack wiederspiegelt. Die Kaffeebohnen weisen hier regionale und nationale Unterschiede auf, welche für eine Vielzahl von unterschiedlichen Geschmacksprofilen sorgen.

Kaffeebohnen mit Charakter - Robusta und Arabica

Kaffeesträucher benötigen ein bestimmtes Klima, um zu gedeihen und die beliebten Bohnen zu produzieren. Ein ausgewogenes Klima ist hier wichtig: Temperaturen um die 25 Grad, mit regelmäßigem Niederschlag und einigen Sonnenstunden am Tag sind perfekt für den Anbau von Kaffeepflanzen. Staunässe und Frost sind hingegen für die Kaffeebohnen besonders schädlich - hier kann es zu Schäden und Fäulnis an der Pflanze kommen.

Pflücken von Kaffeekirschen
Die Ernte von Kaffeekirschen an der Kaffeepflanze

Arabica Kaffeebohnen sind relativ empfindliche Gewächse, sie benötigen ein mildes Klima ohne größere Temperaturschwankungen und wachsen am besten auf höher gelegenen Anbaugebieten von 600 - 2300 Meter. Daher wird Arabica-Kaffee auch oft als Hochlandkaffee bezeichnet. Im Geschmack sind die Bohnen meist mild und aromatisch, sie sind leicht süßlich oder fruchtig und enthalten weniger Bitterstoffe als Robusta-Bohnen.

In ihrer Form sind Arabicas oval und zeichnen sich durch einen geschwungenen Schnitt in der Mitte aus. Der Koffeingehalt ist mit 1,1 - 1,7% im Vergleich zu anderen Bohnen relativ gering.

Im Gegensatz dazu machen Robusta Bohnen ihrem Namen alle Ehre: sie sind deutlich resistenter und können Wetterwechsel besser vertragen. Sie wachsen in niedrigeren Höhenlagen von bis zu 200 Meter und tragen daher auch den Namen Tieflandkaffee. Durch den erhöhten Anteil an Chlorogensäure sind Robusta Bohnen im Geschmack intensiver und bitterer als die milderen Arabica Bohnen. Außerdem weisen sie mit 2 - 4,5% einen höheren Koffeingehalt auf. Im Aussehen unterscheiden sich die Bohnen ebenfalls von Arabicas - sie haben eine runde Form, sind kleiner und lassen sich an einem geraden Schnitt in der Mitte identifizieren.

Ausgefallenere Kaffeesorten: von Liberica bis Excelsa

Katzenkaffee als Rarität

In Indonesien wird der umstrittene Kopi Luwak produziert. Die Kaffeebohnen werden im Magen einer Schleichkatze fermentiert und der Verdauungsprozess der Katzen versetzt die Bohnen mit außergewöhnlichen Aromen. Der Säuregehalt wird reduziert; die Bohnen werden milder und verlieren an Koffein. Für die Produktion des Kaffees werden Schleichkatzen jedoch häufig in unwürdigen Bedingungen gehalten.

Während Robusta- und Arabica Bohnen den weltweiten Kaffeemarkt dominieren, haben andere Kaffeebohnen wie Liberica, Excelsa oder Maragogype ebenfalls kleinere Anteile. Zusammen teilen sich die drei Bohnensorten einen Marktanteil von etwa 4%.

Der Geschmack der Bohnen reicht hier von der weniger aromatischen, dafür aber koffeinhaltigeren Liberica Bohne, über den milden und säurearmen Geschmack der Maragogype. Aufgrund ihrer Größe werden Margogype auch als Elefantenbohnen bezeichnet. Die Kaffeebohnen sind eine Kreuzung aus Arabica- und Robusta Bohnen und eignen sich besonders in der Herstellung von Filterkaffee.

Excelsa Bohnen gelten aufgrund ihres geringen Vorkommens und ihres starken Geschmackes als Rarität unter den Kaffeebohnen. Sie werden ausschließlich im Tschad angebaut und zeichnen sich durch einen intensiven und erdigen Geschmack aus.

Kaffeebohnen weltweit und die Bedeutung des Kaffeegürtels

Ideale Klimabedingungen für den Anbau von Kaffeebohnen finden sich im sogenannten Kaffeegürtel. Dieser befindet sich rund um den Äquator und erstreckt sich über Länder wie Brasilien, Kolumbien oder Äthiopien. In der Region sind besonders günstige klimatische Bedingungen für den Kaffeeanbau vorhanden: es herrscht ein feucht-trockenes Wechselklima, welches für das Wachstum der Kaffeepflanzen besonders förderlich ist. Der Kaffeegürtel umfasst eine Vielzahl von Ländern und Regionen. Er verläuft durch Mittel- und Südamerika (bspw. Brasilien und Kolumbien), weite Regionen Afrikas (bspw. Kenia und Äthiopien) und Teile von Asien (bspw. Vietnam oder Indonesien).


Brasilien

Das südamerikanische Land ist Spitzenreiter im Kaffeeanbau - mit 34% macht Brasilien circa ein Drittel der weltweiten Kaffeeproduktion aus. Hier lassen sich aufgrund der vielfältige Anbaugebiete eine Vielzahl von unterschiedlichen Geschmacksprofilen im Kaffee finden.


In Vietnam werden derzeit etwa 14% des weltweit konsumierten Kaffees angebaut, womit das ostasiatische Land der zweitgrößte Kaffeeproduzent weltweit ist. Vietnams Hochland ist perfekt für den Kaffeeanbau geeignet, wobei hier insbesondere Robusta-Kaffee angepflanzt wird.


Etwa 7% des weltweiten Kaffeekonsums werden in Indonesien angebaut, womit die ostasiatische Inselkette zu den ertragreichsten Kaffeeländern zählt. Zwar haben Arabica Kaffeebohnen ihren Ursprung auf der Insel Java, jedoch produziert das Land überwiegend Robusta-Kaffee.


Kolumbien zählt ebenfalls zu den größten Kaffeeproduzenten der Welt, wobei hier ausschließlich Arabicakaffee angebaut wird. Der meiste Kaffeeanbau erfolgt in Kolumbiens Kaffeedreieck. Die Anbaubedingungen für Kaffeebohnen sind hier besonders günstig und das Kaffeedreieck erstreckt sich über die drei Departamentos Caldas, Risaralda und Quindío. Aufgrund des günstigen Klimas, kann die Kaffeeernte in Kolumbien zweimal im Jahr durchgeführt werden. Erntezeit ist so einmal von März bis Juni und ein zweites Mal von Mai bis September.

Kaffeespezialitäten aus aller Welt

Manche Kaffeearten sind aufgrund ihres einzigartigen Anbaus oder ihrer unvergleichlichen Herkunft besonders selten. Hierzu zählen beispielsweise der Hawaii Kona Kaffee, welcher auf den Vulkanhängen der Pazifikinsel angebaut wird. Er gehört zu den teuersten Kaffeesorten der Welt und sein Anbau sorgt für ein intensives und nussiges Aroma. Eine weitere ungewöhnliche Kaffeesorte verbirgt sich hinter dem Namen Indian Monsooned Malabar. Hier werden die getrockneten Bohnen in Kaffeesäcke abgefüllt und 8-10 Wochen dem indischen Monsun ausgesetzt. Der Kaffee besitzt ein volles und würziges Aroma, ist gut verträglich und zeichnet sich durch eine saftige Crema aus.

Äthiopien wird häufig als Geburtsstätte des Kaffees bezeichnet, da hier bereits im 9. Jahrhundert die Wirkung von Kaffee entdeckt wurde. Der Name lässt sich zu der äthiopische Provinz Kaffa zurückverfolgen. In Äthiopien wird ausschließlich Arabica-Kaffee angebaut, wobei die Kaffeearten nach ihren Anbaugebieten benannt sind. In dem afrikanischen Land finden sich viele Anbauregionen für Kaffee, jedoch sind die Bohnen aus der Harrar-Region, den Provinzen Sidamu und Limu, sowie Yirgacheffe besonders beliebt. Kaffee spielt auch im Leben der Äthiopier eine tragende Rolle - rund 50% bleiben auf dem heimischen Markt und werden dort konsumiert.

Nachhaltiger Kaffeegenuss durch Fairtrade und Direct Trade?

Kaffee ist weltweit eines der wichtigsten Wirtschafts- und Handelsgüter. Über die vergangenen Jahre hat der Anbau, die Produktion und der Transport von Kaffee immer mehr zugenommen, während der Preis immer weiter abgenommen hat. Teilweise kommen nur 10-15% eines ohnehin geringen Preises im Ursprungsland an. Konzepte wie Fairtrade oder Direct Trade versuchen hier gerechte Handels- und Arbeitsbedingungen für Kaffeebauern und Plantagenarbeiter zu schaffen.

Fairtrade versucht dies beispielsweise indem ein Mindestpreis für Kaffee festlegt und eine Sozialprämie an Bauern ausgezahlt wird. Produkte, welche nach Fairtrade-Standards produziert sind, werden mit einem Fairtrade-Siegel ausgestattet. Um das Siegel zu erhalten, müssen Kaffeebauern eine Reihe von Bedingungen erfüllen. So müssen sie beispielsweise geregelte Arbeitsbedingungen vorweisen und für ein Verbot von Kinderarbeit und Pestiziden sorgen.

Kaffeebohnen nach der Ernte
Geröstete Kaffeebohnen nach der Ernte

Neben sozialer, ökonomischer und ökologischer Gerechtigkeit bemüht sich Fairtrade vor allem auch um Nachhaltigkeit. Studien offenbarten in den vergangenen Jahren jedoch Probleme mit dem Konzept von Fairtrade, wie hohe Zertifizierungskosten für Bauern und eine zu geringe Entlohnung dieser. Fairtrade setzt sich hier für eine stetige Verbesserung des Konzepts ein.

Als direkte Alternative zu Fairtrade gewann das Konzept des Direct Trade in den letzten Jahren immer mehr an Beliebt- und Bekanntheit. Hier verhandeln Vertreter der Röstereien direkt mit den Bauern vor Ort, welches kurze Kommunikationswege und das Umgehen von Zwischenhändlern ermöglicht.

Die Anbieter von Direct Trade zahlen in der Regel einen Preis, welcher über dem des Martkpreises liegt. Der Profit kommt also ohne Umwege direkt auf den Plantagen und bei den Bauern an. Nachteile von Direct Trade sind vor allem das Fehlen von einheitlichen Standards, da jede Rösterei diese selbst bestimmt. Viele Röstereien und Kaffeemanufakturen setzen auf Direct Trade, da sie so direkten Zugang zu außergewöhnlichen Kaffeebohnen haben.

Wenn Sie als Unternehmer Wert auf möglichst fair gehandelten und nachhaltig angebauten Kaffee legen, gibt es mit Fairtrade und Direct Trade zwei unterschiedliche Ansätze. Weder Fairtrade noch Direct Trade können Probleme in benachteiligten Regionen alleine lösen. Jedoch ist es auch als Unternehmer wichtig, sich über die Herkunft von Kaffees bewusst zu werden. Eine faire Kaffeeproduktion bedeutet nicht nur den Einsatz für faire Produktionsbedingungen, sondern auch Engagement für ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit.

Blends und Single Origin Kaffeebohnen - wo liegt der Unterschied?

In der Wahl von Kaffeebohnen unterscheidet man allgemein zwischen Blends, Single Estate und Single Origin Bohnen. Die verschiedenen Begriffe beziehen sich hier auf Anbaugebiete und Herkunftsorte der Kaffeebohnen.

Single Origin

Der Begriff Single Origin beschreibt Kaffeebohnen, welche aus einem einzigen Anbaugebiet stammen. Dabei dürfen sie nicht mit Bohnen aus anderen, unterschiedlichen Anbaugebieten vermischt werden. Single Origin Bohnen zeichnen sich durch einen hohen Qualitätsstandard aus, da nur die besten Bohnen aus der Ernte ausgewählt werden. Da die Kaffeebohnen nicht mit anderen vermischt werden, kommen einzelne Geschmacksnoten besser zur Geltung.

Single Estate

Single Estate Kaffeebohnen sind quasi die Krönung der Single Origin Bohnen - hier werden ausschließlich Kaffeebohnen von einer einzigen Plantage verwendet. Die Kaffees gelten als besonders sortenrein und die singuläre Herkunft der Bohnen gilt als Qualitätsmerkmal. Single Estate Kaffees erlauben den Konsumenten die einzelnen Noten und Aromen herauszuschmecken, ohne dass dieser Geschmack von anderen Noten überlagert wird.

Blends

Im Gegensatz dazu, handelt es sich bei Blends um eine Mischung von verschiedenen Bohnensorten aus unterschiedlichen Anbaugebieten. Blends sind die am weitesten verbreitete Kaffeemischung, da sie einen gleichbleibenden Geschmack sicherstellen. Geschmackliche Unebenheiten können hier durch leichte Veränderungen der Mischverhältnisse ausgeglichen werden. Auf diese Weise können positive Aromen hervorgehoben werden, während unerwünschte Aromen kaschiert werden.

Langanhaltendes Kaffeearoma durch geeignete Lagerung

Die richtige Aufbewahrung von Kaffeebohnen ist essentiell für einen intensiven und aromatischen Kaffeegeschmack. Schon nach etwa 10 Minuten an der frischen Luft verliert Kaffee bereits einen Großteil seines Aromas - daher ist eine geeignete Lagerung für einen frischen Kaffeegeschmack entscheidend.

Kaffeebohnen und Kaffeepulver

In der Lagerung von Kaffee zeigen sich große Unterschiede zwischen Kaffeebohnen und Kaffeepulver. Während Kaffeebohnen innerhalb von 2 - 6 Wochen verbraucht werden sollten, liegt der Zeitraum bei Pulverkaffee bei 2 - 3 Wochen. Wenn Sie Pulver für die Kaffeezubereitung verwenden, empfiehlt es sich daher immer nur die Menge an Kaffee zu mahlen, die sie gerade benötigen.

Kaffee ist ein sensibles Produkt, welches empfindlich auf bestimmte äußerliche Einflüsse reagiert. Kommt Kaffee beispielsweise in Kontakt mit Luft, beginnt der Oxidationsprozess. Die Öle, Fette und Wachse die in den Bohnen enthalten sind, werden durch ihren Kontakt mit Sauerstoff schnell ranzig und schal.

Für die Aufbewahrung von Kaffeebohnen empfehlen sich am besten Gefäße, welche ludtdicht verschlossen werden können. Außerdem sollte der Kaffee möglichst an einem dunklen,trockenen und kühlen Ort aufbewahrt werden, da dieser seine Aromen so am längsten behält.

Zu den Einflüssen, welche unter der Lagerung von Kaffee vermieden werden sollten, zählen vor allem Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung, sowie Kontakt mit Sauerstoff und hohe Temperaturen.

Die richtige Lagerung von Kaffee sorgt dafür, dass dieser möglichst lange frisch bleibt und seine individuellen Kaffeearomen behält. Dagegen führt eine inkorrekte Aufbewahrung des Kaffees zu einem vorzeitigen Verlust der Geschmacksprofile. Daher zahlt sich eine aromaschonende Lagerung von Kaffee durchaus aus.

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