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Gesund oder ungesund - Welche Wirkung hat Kaffee wirklich auf die Gesundheit?

Über die Auswirkungen von Kaffee auf den Körper ranken sich viele Mythen, gerade in Bezug auf den Effekt von Koffein auf den Blutdruck oder in der Schwangerschaft. Doch welche davon stimmen wirklich, wie viel Kaffee ist gesund und ab wann ist es zu viel? Was steckt eigentlich im Kaffee und welche Zubereitungsart hat die meisten Kalorien? Diese und weitere Fragen rund um das beliebte Getränk werden jetzt beantwortet.

Wie viel Kaffee ist gesund?

Die Angaben darüber, wie viele Tassen Kaffee am Tag gesund sind und ab wann es ungesund wird, variieren von Studie zu Studie. Festhalten lässt sich jedoch, dass gegen moderate Mengen von 3-5 Tassen am Tag bei gesunden Erwachsenen nichts einzuwenden ist. Ganz im Gegenteil, laut aktuellen Studien kann durch den Konsum von 3 Tassen Kaffee täglich sogar ein gesundheitlicher Nutzen erzielt werden. So sei es Forschern zufolge möglich, dass regelmäßige Kaffeetrinker das Risiko eines vorzeitigen Todes gegenüber Menschen, die keinen Kaffee konsumieren, um 7-12% senken. In den richtigen Mengen ist Kaffee gesund und kann demnach durchaus eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben.

Tasse mit Kaffee
Aktuellen Studien zufolge ist Kaffeekonsum bei gesunden, nicht schwangeren Frauen und erwachsenen Personen in moderaten Mengen (ca. 4 Tassen oder 300-400mg Koffein pro Tag) als sicher einzustufen.

Blutdruck, Nieren und Wasserentzug - welche Wirkung hat Kaffee auf den Körper?

In der Bevölkerung gibt es eine Vielzahl, teils negativer Assoziationen mit dem übermäßigen Konsum von Kaffee und dessen Folgen. Diese stammen vornehmlich aus den Kaffee nachgesagten Effekten auf verschiedene Organe im menschlichen Körper, bzw. die mit ihm verbundenen Eigenschaften wie Erhöhung des Blutdrucks und Entzug des Wassers im Körper.

Erhöht Kaffee den Blutdruck?

Tatsächlich kann der Genuss von Kaffee eine spürbare Erhöhung des Blutdrucks zur Folge haben. Diese tritt dabei unmittelbar nach dem Trinken ein, was vor allem für Blut­hochdruck­patienten relevant ist. So sollten diese bestenfalls 20-30 Minuten vor der Messung des Blutdrucks keinen Kaffee konsumieren, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Die Steigerung des Blutdrucks ist dabei auch von den Trink­gewohnheiten des Einzelnen abhängig. So tritt bei Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, eine weitaus geringere Erhöhung ein, als bei Menschen, die für gewöhnlich keinen Kaffee zu sich nehmen. Allgemein ist die durch Koffein hervorgerufene Blutdruckerhöhung, die sich im Bereich von ungefähr 10 bis 20 mmHg bewegt, für den Menschen aber nicht als gefährlich zu betrachten und unbedenklich. Selbst Betroffene von Bluthochdruck müssen nicht auf ihren Kaffeegenuss verzichten, solang dieser nicht unmittelbar vor einer Messung liegt.

Entzieht Kaffee dem Körper Wasser?

Auch negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt des Körpers werden Kaffee nachgesagt. Richtig ist, dass Kaffee und insbesondere das enthaltene Koffein zwar eine harntreibende Wirkung hat, diese jedoch im Hinblick auf die gesamte Flüssigkeits­bilanz zu vernachlässigen ist. So besteht Kaffee zu 99% aus Wasser, welches trotz des vermeintlich treibenden Effekts des Getränks beim Genuss mit aufgenommen wird und dem gesamten Flüssigkeits­haushalt zugerechnet werden kann. Solange also insgesamt genug Flüssigkeit zu sich genommen wird und die Kaffeemenge als gesund betrachtete Mengen (3-5 Tassen am Tag) nicht übersteigt, erweist sich der Mythos des den Körper austrocknenden Kaffees als nicht belegbar. Die Frage, ob Kaffee dem Körper Wasser entzieht, kann damit klar mit „Nein“ beantwortet werden.

Sollte man Kaffee bei Problemen mit der Bauch­speichel­drüse aus der Ernährung streichen?

Zwei Frauen trinken Kaffee

Die Annahme, dass Kaffee schädlich für die Bauchspeichel­drüse ist, bestätigt sich ebenfalls nicht. Ging man früher davon aus, dass gerade auch unter der relativ verbreiteten chronischen Entzündung der Bauchspeichel­drüse (Pankreatitis) leidende Menschen besser auf Kaffee als Teil ihrer Ernährung verzichten sollten, belegen Studien heute, dass hier kein Grund zur Sorge besteht. Problematisch sind vielmehr eine Ernährung mit zu fetthaltigem Essen und übermäßiger Alkoholkonsum. Aktuelle Forschungen stellen sogar eine mögliche schützende Wirkung von Kaffee für die Bauchspeichel­drüse in den Raum.

Sollten Rheuma-Patienten auf Kaffee in der Ernährung verzichten?

Auch die Vermutung, Kaffee und das darin enthaltene Koffein sei von Rheuma-Patienten zu meiden, stellt sich als unbegründet dar. Lediglich auf den Zucker im Kaffee sollten Betroffene besser verzichten, da dieser zu einem erhöhten Insulinspiegel führt und dadurch im Körper entzündungs­fördernd wirkt. Der Kaffee selbst ist jedoch auch bei Gelenk­erkrankungen wie Rheuma als unproblematisch anzusehen.

Ist Kaffee gut für die Nieren?

Die teilweise sogar wissenschaftlich belegte gesunde Wirkung von Kaffee zeigt sich besonders deutlich beim Effekt auf die Nieren. So brachten verschiedene Studien hervor, dass Kaffeetrinker im Vergleich zu Menschen, die keinen Kaffee konsumieren, ein deutlich geringeres Risiko haben an einer chronischen Nieren­insuffizienz zu erkranken. Kaffee ist demnach nicht nur gut für die Nieren, sondern sogar gesund. Die Gründe hierfür liegen Forschern zufolge vermutlich in den Inhaltsstoffen des Kaffees, die teilweise antioxidativ im menschlichen Körper wirken.

Kaffee und Koffein - wie viel ist in der Schwangerschaft erlaubt?

Viel Unsicherheit hinsichtlich der Wirkung von Kaffee und dem enthaltenen Koffein gibt es auch insbesondere bei Schwangeren bzw. Müttern in der Stillzeit. Anders als bei den vermeintlich negativen Effekten von Kaffee auf bspw. Blutdruck oder den Wasserhaushalt, die sich als unerheblich herausgestellt haben, gilt in der Schwanger­schaft tatsächlich besondere Vorsicht.

Unser ExpertInnen-Tipp

„Die aufgeführten negativen Folgen lassen sich vermeiden, indem die empfohlene Koffein-Dosis von 200mg pro Tag nicht überschritten wird. Stillende Mütter sollten koffein­haltige Getränke außerdem idealer­weise unmittelbar nach dem Stillen zu sich nehmen. So ist sicher­gestellt, dass die Wirkung bis zur nächsten Stilleinheit wieder verflogen ist.“

Robert

Robert

Online Redaktion

So sollten die Trinkg­ewohnheiten während der Schwangerschaft und ebenfalls anschließend während des Stillens angepasst werden. Studien belegen, dass übermäßiger Kaffeegenuss in der Schwanger­schaft das Wachstum des Babys negativ beeinflussen kann. Auch in der Stillzeit kann die Aufnahme einer zu hohen Koffeinkonzentration durch Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke direkten Einfluss auf das Neugeborene haben. So wird das Koffein durch die Muttermilch an das Baby weitergegeben und kann dadurch möglicherweise zu Unruhe oder Bauchschmerzen führen.

Neben Kaffee oder Cola enthalten auch schwarzer und grüner Tee sowie Kakao-Getränke eine zwar geringere, aber dennoch nicht zu vernachlässigende Menge Koffein, die von Schwangeren und in der Stillzeit berücksichtigt werden sollte. Gleiches gilt übrigens auch für Schokolade, bei der die Koffeinmenge in Abhängigkeit zum enthaltenen Kakaoanteil steht. Auch hier ist jedoch maßvollem Genuss von insbesondere dunkler Schokolade, welche in den richtigen Mengen sogar positive Effekte haben kann, nichts entgegenzusetzen.

Inhaltsstoffe und Nährwerte - was im Kaffee steckt

Neben den bereits angesprochenen Antioxidantien, welche sich durchaus positiv auf den menschlichen Körper auswirken können, verbergen sich im Kaffee eine Vielzahl weiterer Inhaltsstoffe. Die Mengenverhältnisse unterscheiden sich dabei von Sorte zu Sorte und hängen auch vom angewandten Röstverfahren ab. Neben Aromastoffen und dem wohl bekanntesten Inhaltsstoff von Kaffee - dem Koffein, auch als Alkaloide bekannt - befinden sich viele weitere Zutaten in dem so beliebten Getränk. Einen großen Teil nimmt dabei das zur Zubereitung verwendete Wasser ein. Daneben finden sich darüber hinaus beispielsweise noch Kohlenhydrate, Lipide (Fettstoffe) & Proteine (Eiweissstoffe), Säuren sowie Vitamine & Mineralien.

Ob in Büro und Betrieb, im privaten Rahmen oder unterwegs - Kaffee wird tagtäglich in vielfältigen Variationen konsumiert und so verzehrten die Deutschen im Jahr 2020 rund 168 Liter Kaffee pro Kopf. Somit ist der Kaffeekonsum in Deutschland so hoch wie noch nie. Doch wie viele Nährwerte stecken eigentlich in einer Tasse Kaffee? Wir haben für Sie eine kompakte Übersicht zusammengestellt wie viele Nährwerte sich letztlich in einer Tasse Kaffee (200 ml) befinden:

Nährstoff Menge
Wasser 198,78 g
Energie 2 kcal
Protein 0,24 g
Koffein 80 mg
Fett 0,04 g
Kalzium 4 mg
Eisen 0,02 mg
Magnesium 6 mg

Latte macchiato, Cappuccino oder Milchkaffee - worin verbergen sich die meisten Kalorien?

Die gute Nachricht vorweg: Kaffee selbst hat, wie die Nährwert-Übersicht zeigt, so gut wie keine Kalorien (kcal)! Ein Tasse, die für gewöhnlich circa 200 ml fasst, schlägt lediglich mit 2 Kalorien zu Buche. Abhängig von der Zubereitungsart kann sich dies aber rasant ändern und der Kaffee zur regelrechten Kalorienbombe werden. Grundsätzlich gilt, je mehr Milch und Zucker dem Kaffee hinzugefügt werden, desto mehr kcal werden letztlich auch mit dem Getränk aufgenommen.

Latte macchiato

Latte macchiato

Besonders ins Gewicht fällt dabei Latte macchiato, der zu einem Drittel Espresso, einem Drittel heißer Milch sowie einem Drittel aufgeschäumter Milch besteht. Ein großes Glas Latte macchiato kann so, abhängig vor allem von der verwendeten Milch und der Zugabe von Zucker oder Sirup, leicht auf bis zu 200 Kalorien kommen.

Cappuccino

Cappuccino

Mit etwas weniger Kalorien kommt der Cappuccino aus. Bei dem Kaffeegetränk, welches ebenfalls aus zwei Teilen Milch und einem Teil Espresso zubereitet wird, kommt man auf durchschnittlich knapp 100 Kalorien. Der Cappuccino stellt somit eine gute Alternative für figurbewusste Kaffeegenießer dar, die nicht gänzlich auf eine milchige Variante verzichten möchten.

Milchkaffee

Milchkaffee

Ein einfacher Milchkaffee, der zur Hälfte aus Milch, zur anderen Hälfte aus schwarzem Kaffee besteht, enthält dagegen nur noch rund 60 Kalorien. Auch hier gibt es, wie bei allen anderen Varianten, natürlich die Möglichkeit die Kalorienanzahl mit einer fettarmen Milch oder durch alternative Produkte wie beispielsweise Mandelmilch deutlich zu reduzieren.

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