Kaffeemaschinen für die Gastronomie

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Unverzichtbar: die Kaffeemaschine in der Gastronomie

Ein gastronomischer Betrieb ohne Kaffee? Undenkbar. Nahezu auf jeder Speisekarte findet sich mindestens eine Variante des köstlichen Heissgetränks. Kaffee ist zu einem nahezu unverzichtbaren Angebot in Restaurants, Kantinen, Cafés und Bistros geworden. Selbst mobile Gastronomien statten ihre Foodtrucks und Co. mit Kaffeemaschinen aus. Aber: welche Kaffeemaschine ist überhaupt für welche Gastronomie geeignet? Und ist die Wahl zwischen Vollautomat und Siebträgermaschine obligatorisch, oder gibt es auch Alternativen?

Die Geschichte des Kaffees in der Gastronomie

„Wo Kaffee serviert wird, da ist Anmut, Freundschaft und Fröhlichkeit!“

Davon überzeugt war bereits im 16. Jahrhundert der arabische Scheich Ansari Djerzeri Hanball Abd-al-Kadir. Zu dieser Zeit hatten sich Kaffeehäuser bereits in arabischen Gebieten wie Kairo, Damaskus oder Aleppo etabliert und hielten nun ihren Einzug in Europa, angefangen mit der Stadt Konstantinopel (Istanbul).

Erstes Cafe in Italien
Caffè Florian: eines der ersten und berühmtesten Cafés Italiens

Im Jahre 1720 eröffnete zwar nicht das allererste Kaffeehaus in Italien, jedoch möglicherweise das bis heute berühmteste (und immer noch geöffnete) „Caffè Florian“ - mitten in Venedig auf dem Markusplatz. Die erste Kaffeestube in Deutschland eröffnete erst im späten 17. Jahrhundert in Bremen, nachdem bereits in Großbritannien, in den Niederlanden und Frankreich zahlreiche Kaffeehäuser entstanden waren.

Cafés waren immer schon Treffpunkte und Orte des Rückzugs, der entspannte Genuss des Kaffees sogar ein Highlight des Tages. Neben den klassischen Cafés boten aber auch immer mehr Restaurants das belebende Heißgetränk an - etwa als Beruhigung des Magens nach der Völlerei. Heute findet sich mindestens ein Kaffeeangebot auf der Speisekarte nahezu aller Gastronomien.

Es ist kaum noch möglich Kaffee von der Gastronomie zu trennen. Kaffeehäuser erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Wenngleich sich die Kaffeekultur in den letzten Jahrzehnten nochmals stark wandelte und mit Beginn moderner Cafés zunehmend auch sehr junge Erwachsene anzog. Nur noch wenige Gastronomien praktizieren das „Draußen nur Kännchen“-Prinzip. Die Zeiten haben sich geändert, ebenso die Kunst und Kultur des Kaffees.

Specialty Coffee Association (SCA)

Sogenannter Specialty Coffee (Spezialitäten-Kaffee) ist derzeit gerade unter Kaffeekennern in aller Munde. Statt um eine bestimmte Kaffeesorte, handelt es sich hier vielmehr um einen kompletten Qualitätsstandard, der zahlreiche Prozesse des Kaffees umfasst. So etwa den der Ernte und Verarbeitung von Kaffeekirschen im Anbaugebiet, dem Rösten der Bohnen, der Zubereitung des Kaffees durch Baristi oder auch den finalen Konsum im Café vor Ort. Weltweit festgelegt wird dieser Qualitätsstandard von der Specialty Coffee Association (SCA) - einem Zusammenschluss von Coffee Professionals. Ziel der weltweit aktiven Organisation ist u.a. die gesamte Lieferkette des Kaffees transparenter zu gestalten, Standards zu überwachen, Erfahrungen auszutauschen, Wissen zu vermitteln oder auch SCA-Mitglieder (wie Produzenten, Röster, Café-Gastronomen, Baristi etc.) untereinander zu vernetzen.

Aus Kaffee ist mittlerweile ein echtes Lifestyle Getränk geworden. Die Nachfrage nach unterschiedlichen Kaffeekreationen von Cappuccino bis Flat White ist immens hoch. Ebenso wie nach schlichtem aber gut gebrühtem Kaffee ohne Tam Tam, wenn denn die Zubereitung stimmt und die Bohnen frisch und hervorragend geröstet wurden.

Barista bei der Arbeit
Konzentration: Barista an der Siebträgermaschine/Modbar

Hierfür hat sich die Riege derer, die man häufig auch als Kaffeekünstler bezeichnet, neu formiert und die Szene mit Ideologie und Handwerk aufgemischt. Baristi gibt es zwar schon seit eh und je, ein solches Image wie heute war jedoch erst ab den 1990er Jahren möglich, mit der sogenannten „Third Wave Of Coffee“ - der dritten Kaffeewelle. Demzufolge wurde Kaffee nicht wie zuvor als bloße Ware betrachtet, sondern als bewusstes Genussmittel. Dieses wurde dementsprechend hochwertig angebaut, geröstet und verarbeitet. Ein frischer Kaffee, Espresso oder ein kunstvoll verzierter Cappuccino aus Barista-Hand ist heute unter Kaffeeliebhabern das Nonplusultra.

Für eine erstklassige Kaffeezubereitung sind jedoch nicht immer große Künstler von Nöten. Eine gute Kaffeemaschine ist zunächst mal ein entscheidendes Essential. Baristi setzen hierfür traditionell auf Siebträgermaschinen, jedoch lassen sich mit einem Kaffeevollautomaten ebenfalls hervorragende Kaffeespezialitäten zaubern, die mit einer herrlichen Crema für Genuss sorgen. Vorausgesetzt die Qualität der Bohnen stimmt. Mit einer perfekten Röstung erschafft man zudem, ganz ohne Barista-Hände, auch mit einer Filterkaffeemaschine einen köstlichen Kaffee.

Filterkaffeemaschine

Der Klassiker in deutschen Haushalten: die Filterkaffeemaschine. Doch ist eine Filterkaffeemaschine auch das passende Gerät für Restaurants und Cafés?

Für Gastronomien aus dem Bereich der Gemeinschaftsverpflegung ist eine spezielle Form der Filterkaffeemaschine, ein sogenannter Mengenbrüher, notwendig. Für alle anderen gastronomischen Betriebe kann eine »einfache« Filterkaffeemaschine, wenngleich auch keine Alleinlösung, dann jedoch eine gute Ergänzung zu Vollautomaten und Siebträgermaschinen sein.

Kantinen und Großküchen

Filterkaffee ist der Deutschen liebstes Heißgetränk. Zuhause und außer Haus. Er wird mit Vorliebe am Morgen genossen. Und so ist die Nachfrage nach einer »normalen Tasse Kaffee« in Cafés, Kantinen und Restaurants mit Frühstücksangebot hoch.

Filterkaffeemaschine Melitta
Leistungsstarker Mengenbrüher (Foto: Melitta)

Der Einsatz einer speziellen Variante von Filterkaffeemaschinen in der Gastronomie macht überall dort Sinn, wo schnell große Mengen Kaffee produziert und bevorratet werden müssen. Überall dort also, wo in kurzer Zeit viele Menschen mit Kaffee versorgt werden möchten. Kantinen und Großküchen greifen hierfür auf professionelle Mengenbrüher zurück, auch Rundfilter-Kaffeemaschinen oder Perkolatoren genannt. Sie sind in der Lage bis zu 150 Liter Kaffee - rund 800 Tassen - pro Stunde zu kochen.

Damit heben sich diese Maschinen nicht nur in puncto Leistung von klassischen Filterkaffeemaschinen ab. Auch optisch und funktionell sind sie klar zu unterscheiden. Rundfilter-Kaffeemaschinen bestehen meist aus ein bis zwei Edelstahl-Kesseln mit Deckel, Zapfhahn und (oft rundem) Filterkorb im oberen Kessel sowie bei großen Geräten aus einem Wasserzulauf, der direkt mit der Wasserleitung verbunden wird. Die meisten großen Mengenbrüher arbeiten nach dem Perkolationsprinzip, bei der das erhitzte Wasser mithilfe eines Steigrohres nach oben und über das Kaffeemehl im Filterkorb fließt. Der Kaffee sammelt sich im Aufbewahrungsbehälter und kann dank Warmhaltefunktion ohne Wärmeverlust bevorratet werden.

Preislich liegen professionelle Gastro-Filterkaffeemaschinen, wie etwa große Mengenbrüher, je nach Ausführung, zwischen 1.000 und 4.000 Euro. Hierbei besteht jedoch auch die praktische Möglichkeit der Gerätemiete bzw. des Leasing. Die höheren Anschaffungskosten lassen sich so durchaus betriebsschonend umgehen.

Restaurants und Cafés

Für Restaurants und Cafés kann die Anschaffung einer professionellen Filterkaffeemaschine als ergänzendes Zusatzgerät sinnvoll sein. Insbesondere, wenn Wert auf ein breit gefächertes Kaffeeangebot gelegt wird und neben Kaffeespezialitäten auch ein guter Filterkaffee angeboten werden soll.

Filterkaffeemaschine - ideales Zusatzgerät
Ideales Zusatzgerät für Restaurants/Cafés: Filterkaffeemaschine

Einer der Vorteile: ein professionelles Gerät kann in Kombination mit hochwertigen Kaffeebohnen einen rundum aromatischen Kaffee erzeugen. Ein weiterer Vorteil: viele Geräte sehen heutzutage auch noch richtig gut aus. So lässt sich die Maschine ohne Probleme sichtbar nahe dem Tresen platzieren und sorgt so für ein zusätzliches Designelement in der Gastronomie.

Hersteller von Filterkaffeemaschinen, welche diesen Stylefaktor teilweise bereits seit einigen Jahrzehnten bieten, sind etwa die niederländische Firma Technivorm mit ihrer hochgelobten und beliebten „Filterkaffeemaschine Moccamaster“ oder die norwegische Firma Wilfa u.a. mit ihrer stilvollen „Wilfa Classic“. Aber auch die deutsche Firma Gastroback beweist insbesondere mit ihrer Filterkaffeemaschine „Design Brew Advanced“, dass sich Leistung, Funktion und ansprechendes Design auch bei Gastro-Kaffeemaschinen nicht ausschließen müssen.

Preislich bewegen sich diese Filterkaffeemaschinen im Bereich um 200 bis 400 Euro, was sie in der Gastronomie zu idealen Zusatzgeräten macht. Weitaus höhere Preise, ab ca. 3.000 bis 4.000 Euro, verlangen jedoch High-End-Filterkaffeemaschinen, die über eine noch ausgefeiltere Technik und zahlreiche weitere Funktionen verfügen. So etwa die Filterkaffeemaschine „Hipster“ von der Firma 3Temp, die speziell für das professionelle Gastro-Gewerbe und die Industrie entwickelt wurde und zudem mit einem coolen Design überzeugt. Als einfaches Zusatzgerät ist diese Maschine aufgrund des Preises wohl eher ungeeignet. Wer sich den Luxus aber dennoch gönnen möchte, der wird von der Leistung der „Hipster“ sicher nicht enttäuscht.

Reinigung der Kaffeemaschine

In der Kaffeemaschinenhygiene muss zwischen vielen verschiedenen Maschinenmodellen unterschieden werden. Während Kaffeevollautomaten häufig mit einer automatischen Reinigungsfunktion ausgestattet sind, müssen die meisten Filterkaffeemaschinen manuell gereinigt werden. Generell ist jedoch der Aufwand einer Reinigung von Filterkaffeemaschinen eher gering, da die meisten Teile abmontiert und teilweise im Geschirrspüler gesäubert werden können. So ist eine einwandfreie Hygiene - ohne großen Aufwand - nahezu jederzeit garantiert.

Gastro-Kaffeemaschinen im Vergleich

Für die Kaffeeversorgung in Gastronomien stehen verschiedene Typen von Kaffeemaschinen zur Auswahl. Nicht alle Geräte eignen sich gleichermaßen für alle Bedürfnisse bzw. Sektoren der Gastronomie. So sind etwa Mengenbrüher bzw. Filterkaffeemaschinen perfekt geeignet, um viele Menschen auf einmal mit großen Mengen Kaffee zu versorgen. Etwa in Kantinen und Großküchen.

Jedoch ist die Herstellung von Kaffeespezialitäten wie Cappuccino und Co. nicht möglich. Hierfür ist ein Kaffeevollautomat besser geeignet, der jedoch höherpreisiger in der Anschaffung ist als andere Kaffeemaschinen und weniger Tassen pro Stunde ausgeben kann. Ein Instantkaffeeautomat wiederum kann zwar sehr viel Kaffee plus Kaffeespezialitäten pro Stunde ausgeben, ist jedoch aufgrund der genutzten Instant-Produkte im direkten Vergleich mit anderen Kaffeemaschinen geschmacklich weniger überzeugend. Für den Einsatz in der regulären Gastronomie ist ein Kaffeeautomat zudem ohnehin ungeeignet.

Filterkaffeemaschine

Mengenbrüher

  • bis zu 150 Liter / Stunde
  • nur Filterkaffee
  • günstige Anschaffung
  • geringer Wartungs- & Reinigungs­aufwand
  • Zubereitung auf Vorrat mindert Geschmack
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Kaffeevollautomat

Kaffee­vollautomat

  • bis 50 Tassen / Stunde
  • alle Kaffeespezialitäten
  • eher hochpreisig
  • Regelmäßige Reinigung & Wartung notwendig
  • perfekter Geschmack ohne Fachkenntnisse
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Kaffeevollautomat

Instant­kaffeeautomat

  • bis zu 600 Liter / Stunde
  • alle Kaffeespezialitäten
  • günstige Anschaffung
  • Regelmäßige Wartung durch Fachpersonal
  • Instant-Produkte mindern Geschmack
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Kaffeevollautomat

Gastronomen sehen sich bei der Anschaffung einer Kaffeemaschine mit einer schwierigen Entscheidung konfrontiert: soll es ein Kaffeevollautomat sein oder eine Siebträgermaschine? Sicher, die Wahl ist nicht einfach. Zumal beide Geräte ihre Vor- und Nachteile haben. Ein klarer Vorteil beider Seiten: der Kaffeebezug erfolgt schnell und die Kaffeequalität ist - mit entsprechend hochwertigen Kaffeebohnen - nicht nur hoch, sondern bei jedem ausgegebenen Kaffee auch stets gleichbleibend.

Kaffeevollautomat - die perfekte Crema
Kaffeevollautomat: per Knopfdruck zur perfekten Crema

Kaffeevollautomaten bieten dazu noch einen weiteren, wenn nicht sogar den entscheidenden Vorteil: ihre Handhabung ist schnell zu erlernen. Somit sind sie nach einer sehr kurzen Einarbeitung von praktisch jedem Mitarbeiter perfekt zu bedienen. Gerade für Gastronomien, die nur wenige festangestellte Mitarbeiter bzw. wechselnde Aushilfen beschäftigen, schlichtweg das finale Argument für einen Kaffeevollautomaten.

Wer jedoch den Einwand bringt, Siebträgermaschinen würden gegenüber Kaffeevollautomaten eine edlere Optik mitbringen, der hat nicht ganz Unrecht. Sicher wertet eine Siebträgermaschine - bereits durch ihre alleinige Präsenz - jede Gastronomie nochmal professionell auf. Doch auch moderne Kaffeevollautomaten können mit einem beeindruckenden Aussehen auffahren, so etwa in stylischem matt-schwarz mit glänzenden Edelstahl-Elementen oder mit raffinierten Details in Gold oder Kupfer.

Wer noch zweifelt und nur einer Siebträgermaschine einen hervorragenden Kaffee attestiert, der wird überrascht sein. Gute Kaffeevollautomaten sind mittlerweile technisch so ausgefeilt, dass sie sich in puncto Geschmack und Aroma nicht hinter Siebträgermaschinen verstecken müssen.

Preislich bewegen sich professionelle Gastronomie-Kaffeevollautomaten meist in einem günstigeren Bereich als etwa Siebträgermaschinen. Jedoch sollte man auch hier mit Mindestkosten von 1.500 Euro rechnen. Je nach Anspruch und Anforderung können die Preise jedoch auch hier bis auf mehrere Tausend Euro ansteigen, bis hin zu exklusiven Hochleistungsautomaten, die sich sogar im 5-stelligen Bereich bewegen.

Kaffeetipps für den Vollautomaten

Kaffeevollautomaten sind in der Lage aromatischen Kaffee auf Knopfdruck auszugeben. Damit der Kaffee sein intensives Aroma behält sind einige Punkte zu beachten. Für die Zubereitung von Kaffee in Vollautomaten eignet sich ein feiner Mahlgrad am besten - ist der Mahlgrad zu grob kommt es zu einer Überextraktion, was den Kaffee wässrig und bitter schmecken lässt. Darüber hinaus sollte die Kaffee- und Wassermenge aufeinander abgestimmt werden, da zu wenig oder zu viel Wasser den Geschmack negativ beeinflussen kann. Als grobe Richtlinie gilt hier 12 Gramm Kaffeepulver auf 200 ml Wasser. Ebenfalls essentiell ist eine regelmäßige Reinigung der Maschine (vor allem Wassertank und Brühgruppe), da sich hier schnell Kalk oder Rückstände absetzen, welche den Geschmack beeinträchtigen können.

Siebträgermaschine

Den besten Kaffee liefert nur eine Siebträgermaschine. Eine pikante Behauptung, die in sich sowohl wahr wie auch falsch ist. Die Kaffeequalität kann tatsächlich überragend sein. Allerding führen zuvor eine Reihe von Komponenten und die Beachtung verschiedener Voraussetzungen zu dem möglicherweise »besten Kaffee«. Für Gastronomen kann dies eine echte Herausforderung bedeuten, die teilweise mit weiteren Kosten verbunden ist.

Siebtraegermaschine in der Gastronomie
Das Herzstück der Kaffee-Gastronomie: die Siebträgermaschine

Vorweg: in puncto Optik und Ästhetik schlägt eine Siebträgermaschine, häufig auch Espressomaschine genannt, die meisten Kaffeevollautomaten bereits um Längen. Alleine ihr klassisch glänzendes Design und ihre imposante Form unterstellen ihr bereits eine gewisse Professionalität im Umgang mit Kaffee bevor sie überhaupt gestartet wurde. Lediglich durch ihre geschickt platzierte Anwesenheit im für Gäste sichtbaren Tresenbereich wertet sie den Look von Restaurants und Cafés nochmal zusätzlich auf.

Doch zurück zur Kaffeeherstellung. Um hier perfekte Ergebnisse zu erzielen, ist sowohl die Qualität der Bohnen wie auch die des Wassers von entscheidender Bedeutung für den Kaffeegeschmack. So beträgt die Brühtemperatur des Wassers idealerweise 92 bis 96 Grad. Zudem sollte man auf einen Härtegrad um 8dH sowie einen pH-Wert um 7 achten. Die Härte bzw. der pH-Wert des Wassers lassen sich u.a. mithilfe von Wassertest-Sets bestimmen, die etwa im Fachhandel erworben werden können.

Sicher, der Betrieb einer Gastronomie ist zweifellos nicht günstig, doch wer am falschen Ende spart, zahlt häufig noch drauf. Wer aus Kostengründen auf minderwertige Bohnen zurückgreift, wird - ebenso wie seine Gäste - selbst am Kaffee aus einer Siebträgermaschine keinerlei Freude haben. Mangelhafte Kaffeebohnen lassen sich bereits an einigen Merkmalen erkennen: etwa vielen stark verbrannten Bohnen oder einem großen Anteil an Bruchstücken und Fremdkörpern, wie kleinen Steinen. Aber auch anhand von Schimmel und zahlreichem Schädlingsbefall - erkennbar an kreisrunden Löchern in der Bohne.

Auch der passende Mahlgrad der Kaffeebohnen kann entscheidend sein und sollte auf die individuelle Röstung abgestimmt werden. Eine feine, mittlere oder grobe Mahlung bestimmt so den finalen Geschmack des Kaffees. Hierzu bedarf es durchaus einiger Probemahlungen und Kaffeeverkostungen bis sich der optimale Geschmack einstellt.

Eine perfekte Schulung

Mitarbeiterschulung - Siebtraeger-Latte-Art
Mitarbeiterschulung: einfache Latte Art gehört auch mal dazu

Zu guter Letzt ist bei der Herstellung eines perfekten Kaffees an der Siebträgermaschine aber auch noch das menschliche Können im Umgang mit der Maschine erforderlich. Ohne Gefühl und eine gewisse Leidenschaft geht es nicht. Man muss nicht zwangsläufig einen professionellen Barista beschäftigen, doch ist eine perfekte Schulung aller Mitarbeiter, die an der Bedienung des Geräts beteiligt sind das A und O. Professionelle und kostenfreie Mitarbeiterschulungen werden häufig auch von großen Kaffeeröstern in Schulungscentern oder vor Ort angeboten, wenn der Kaffeebezug vertraglich exklusiv über sie erfolgt.

Wer sich für eine Siebträgermaschine in seiner Gastronomie entscheidet, sollte bedenken, dass bereits die Anschaffungskosten hierfür wesentlich höher sein können als etwa für Kaffeevollautomaten. Die Kosten liegen bei etwa 3.000 Euro für kleine eingruppige Siebträgermaschinen. Im Mittelfeld sollte man darüber hinaus allerdings eher mit weit mehr als 5.000 Euro rechnen. Hinzu kommen noch Kosten für das passende Equipment wie Tamper, Mühle etc., das je nach Ausführung durchaus nochmal mit einigen Hundert bis sogar einigen Tausend Euro ins Gewicht fällt.

Je nach Gerätetyp, Herstellerfirma, Ausstattung - und natürlich dem eigenen Anspruch - können sich die Kosten für eine hochklassige Siebträgermaschine aber auch schnell im 5-stelligen Bereich befinden. Hersteller von meist sehr hochwertigen Siebträgermaschinen sind etwa Cimbali u.a. mit Faema, Rancilio, Rocket oder La Marzocco. Diese Top-Marken finden ihren Einsatz häufig in Gastronomien, in denen das Kaffeeangebot einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert einnimmt.

Hersteller von günstigeren Siebträgermaschinen sind aber keinesfalls schlechter. Meist setzen die hochwertigen Profi-Maschinen auch ein überaus hohes Barista-Geschick voraus. Hersteller von Siebträgermaschinen aus dem mittleren Preissegment punkten u.a. mit einer eingängigeren Handhabung, die sich in der regulären Gastronomie als wesentlich alltagstauglicher bewährt hat.

Reinigung der Siebträgermaschine

Siebträgermaschinen sind meist nicht mit einem automatischen Reinigungsprogramm ausgestattet, so dass die Reinigung manuell durchgeführt werden muss. Hierfür müssen tägliche und wöchentliche Hygienemaßnahmen erfolgen.

Bei der wöchentlichen Reinigung sollte die Maschine mithilfe eines Blindsiebes durch das Rückspülen gereinigt werden. Das Blindsieb ist ein wasserundurchlässiges Sieb, welches mit Kaffeefettlöser befüllt in den Siebeinsatz der Maschine eingesetzt wird. Hierdurch kann das Innere der Maschine gereinigt und Kaffeerückstände herausgelöst werden. Anschließend sollten alle Kontaktteile unter fließendem Wasser gründlich gespült werden.

Eine regelmäßige Reinigung und Wartung der Maschine sorgt für weniger Ausfälle und verlängert die Lebensdauer. Eine ausführliche Pflege sorgt zudem langfristig für optimalen Kaffeegeschmack.

Tägliche Reinigungsschritte

  • Siebträger
  • Siebeinsatz
  • Milchschaumdüse
  • Brühgruppe (Tagesabschluss)

Wöchentliche Reinigungsschritte

  • Rückspülen mit Blindsieb
  • Reinigung Dusch- und Blindsieb
  • Dampflanze und Gewinde
  • Äußere Maschinenreinigung u. Entkalkung

Finanzierung durch Kauf, Miete oder Leasing

Die Finanzierungsmöglichkeiten einer gewerblichen Kaffeemaschine für die Gastronomie sind sehr vielfältig. Sie reichen vom Neu- und Gebrauchtkauf einer Maschine über verschiedene Miet- und Leasingoptionen.

Neben dem Neu- und Gebrauchtkauf unterscheiden sich vor allem die Modelle Kauf und Leasing von Mietverhältnissen. Käufer und Leasingnehmer tragen die Verantwortung für Wartung und Versicherung des Geräts. Im Schadensfall müssen diese etwa für eine Reparatur aufkommen. In einem Mietverhältnis übernimmt im Schadens- oder Reparaturfall meist der Vermieter alle anfallenden Kosten.


Kosten einsparen durch steuerliche Absetzung

Die Anschaffung einer gewerblichen Filterkaffeemaschine lässt sich meist von der Steuer absetzen. Für Gastronomien zählt diese Investition etwa zu den Betriebsausgaben. Dies betrifft zum einen den Kaufpreis des Gerätes als auch die anfallenden Leasingraten und laufenden Materialkosten.


Die jährlichen Kosten einer Kaffeemaschine für die Gastronomie können stark variieren. Informationen über Art und Modell der Maschine, Anzahl der Kaffeeportionen pro Tag und die Verbrauchskosten pro Tasse müssen hierfür in Betracht gezogen werden. Die Verbrauchskosten pro Tasse setzten sich aus der Menge der verwendeten Kaffeebohnen bzw. dem Kaffeepulver sowie weiteren Kosten (wie etwa Milch, Sirup, Zucker) zusammen. Zusätzlich müssen auch die laufende Kosten (Miet- oder Leasingkosten, Stromkosten etc.) bedacht werden.


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