Abschaltung von ISDN - Was nun?

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ISDN-Telefonanlagen - Abschaltung & Alternativen

Während nach Schätzungen der Bundesnetzagentur im Jahr 2010 noch rund 11,63 Millionen ISDN-Basisanschlüsse und 19,67 Millionen analoge Telefonanlagen im Einsatz waren, hat sich die Zahl der analogen und ISDN-TK-Anlagen inzwischen deutlich reduziert. So erreichte die Zahl der analogen und ISDN-Telefonanschlüsse 2019 nicht einmal mehr 1 Million. Folglich spiegelt sich auch in Deutschland ein zentraler Wandel in der Telekommunikation wider: die Umstellung auf All-IP. Gerade im betrieblichen Umfeld setzen viele Unternehmen noch immer auf ISDN-basierte Telefonie - gleichzeitig ist die Abschaltung von ISDN im Sinne der Umstellung auf IP-Telefonie im vollen Gange. Somit ist jetzt die Zeit zum Handeln gekommen und die Investition in eine zukunftsfähige Form der Telefonie bildet die Basis für eine effiziente Unternehmenskommunikation. Informieren Sie sich jetzt über alle nötigen Fakten zur ISDN-Abschaltung, praktische Übergangslösungen sowie langfristige Alternativen zu einer ISDN-Telefonanlage durch VoIP-Telefonie.

Abschaltung von ISDN - Lohnt sich eine ISDN-Telefonanlage noch?

Die Antwort auf die Frage, ob sich die Neuinstallation einer ISDN-Telefonanlage noch lohnt, ist ganz klar “nein”. Der Umstieg auf virtuelle All-IP-Technologien begann bereits 2018, wodurch immer mehr Anbieter ihr Angebot an ISDN-TK-Anlagen zurückfahren und fortan auf moderne Arten der Telefonie, wie VoIP- oder Cloud-Telefonie setzen. Der Zeitplan für die Abschaltung von ISDN variiert je nach Anbieter, jedoch lässt sich allgemein festhalten, dass es spätestens 2022 keine ISDN-Anschlüsse mehr geben wird. Die Orientierung hin zu All-IP ist richtungs- und zukunftsweisend, wodurch von der kostspieligen Investition in die veraltete ISDN-Telefonie abzuraten ist.

Vorteile ISDN-TK-Anlage

  • Ausgezeichnete Sprachqualität
  • Hohe Datensicherheit
  • Zwei Sprachkanäle, sodass parallele Gespräche geführt werden können
  • Große Anzahl von Rufnummern

Nachteile ISDN-TK-Anlage

  • ISDN ist ein Auslaufmodell: ISDN-Abschaltung bis spätestens 2022
  • Kostenintensive Anschaffung + Techniker zur Installation erforderlich
  • Service- und Wartungsaufwand: schwierige Beschaffung von Ersatzteilen nach Abschaltung
  • Service- und Wartungskosten ➞ für KMU eher weniger geeignet
  • Finite Anzahl von Rufnummern (99) ➞ gestaltet Ausbau der ISDN-Anlage schwierig

Abschaltung von ISDN - Was bedeutet die Umstellung auf All-IP?

ISDN-TK-Anlagen galten lange als der betriebliche Standard der Telekommunikation. Mit zunehmender Bedeutung der digitalen Datenübertragung über das Internet veränderten sich auch die Anforderungen an Telefonanlagen, wodurch die Zahl der analogen und ISDN-basierten Telefonanschlüsse zu sinken begann. Derzeit sind Anbieter wie Telekom oder Vodafone schrittweise dabei ihre ISDN-Anschlüsse abzuschalten und durch virtuelle Telefonanlagen zu ersetzen.

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ISDN-Anlagen waren lange Standard in der Telekommunikation.

Der Wandel hin zur Internettelefonie wird allgemein auch unter dem Begriff “All-IP” zusammengefasst. “IP” steht für Internet Protocol und beschreibt die digitale Form der Datenübertragung über das Internet, wodurch Technologien wie Voice over IP-Telefonie ermöglicht werden. Unter All-IP versteht man also die Umstellung der Übertragungstechniken auf das Internet Protocol (IP).

Wo ehemals mit Mobilfunk oder Kabelfernsehen unterschiedliche Wege zur Übertragung von Daten eingesetzt wurden, beschreibt All-IP die zusammengefasste Übertragung aller Daten über das Internet. Die Zukunft der Telekommunikation liegt damit im Next Generation Network (NGN), welches eine übergreifende Infrastruktur für die Übertragung von Daten über das Internet darstellt.

Der große Vorteil ist hier, dass für die Nutzung von Diensten wie Telefonie, Mobilfunk, Internet oder Fax nur noch ein Netzwerk bzw. ein Internetanschluss benötigt wird. All-IP ist somit an die Stelle von analoger und ISDN-basierter Telefonie getreten und vereint ehemals unterschiedlich übertragene Datenströme in einem Netzwerk - dem NGN. Da lediglich ein einziger Internetanschluss benötigt wird, kann auf die Verwendung eines separaten ISDN-Anschlusses verzichtet werden.

So läuft die Umstellung erfolgreich: 5 Tipps für Ihr Unternehmen

  • Vertragsbindungen beachten: Überprüfen Sie Ihre laufenden Verträge und kündigen Sie diese - falls nicht schon geschehen - fristgerecht, um eine doppelte Kostenbelastung zu vermeiden. Dies können beispielsweise Service- oder Providerverträge sein, die Sie nach der Umstellung auf All-IP nicht mehr benötigen. Kündigen Sie hier nicht Ihren Internetanschluss, da dieser zentral für die Integration einer virtuellen Telefonanlage ist. Gegebenenfalls kann hier eine Aufstockung der Bandbreite Ihres Internetanschlusses sinnvoll sein.
  • Internetverbindung: Da VoIP- und Cloud-Telefonie über das Internet laufen, ist eine Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite unerlässlich. Da im Sinne des Next Generation Network (NGN) immer mehr Dienste über das Internet abgewickelt werden, lohnt sich die Investition in eine stabile und leistungsfähige Internetverbindung. Eine belastbare Internetverbindung ist in der betrieblichen Telekommunikation Pflicht. Um dies zu garantieren, sollte die Bandbreite Ihres Internetanschlusses mindestens 64 kBit/s betragen. Hier ist zu beachten, dass die Bandbreite oftmals über die Anzahl der verfügbaren Nebenstellen entscheidet. Haben Sie also eine große Firma mit mehreren Mitarbeitern, lohnt sich die Investition in einen hochwertigen Internetanschluss.
  • IP-fähiger Router: Wie der Name schon sagt, ist in der IP-Telefonie nichts wichtiger als ein IP-fähiger Router. Wenn Sie bereits einen modernen, IP-fähigen Router verwenden, ist dieser für die All-IP Telefonie geeignet und Sie müssen keinen neuen Router anschaffen. Sind Sie noch nicht in dem Besitz eines IP-fähigen Routers, müssen Sie diesen nachrüsten, um VoIP- bzw. Cloud-Telefonie in Anspruch zu nehmen zu können.
  • Mitnahme der Rufnummer: Falls Sie bei Ihrem Umstieg auf virtuelle Formen der Telefonie Ihre Rufnummer mitnehmen möchten, sollten Sie zeitnah die Mitnahme dieser beantragen. Bei Ihrem aktuellen Anbieter können Sie im Vorfeld die Freigabe der Rufnummern zum Vertragsende beantragen, während Sie Ihren neuen Anbieter mit der Portierung der alten Rufnummern beauftragen.
  • Migration zu VoIP bzw. Cloud-Telefonie: Als Unternehmen müssen Sie durchgängig erreichbar bleiben und sich auf Ihre TK-Infrastruktur verlassen können. Damit es beim Wechsel von ISDN zu VoIP nicht zu einem „harten Cut” mit technischen Schwierigkeiten kommt, sollten Sie auf die sanfte Migration der neuen VoIP-Telefonanlage setzen. Sprechen Sie Ihren IT-Dienstleister gezielt darauf an, er wird Lösungen für eine reibungslose Umstellung präsentieren können.

Von ISDN-Telefonie auf All-IP - so meistern Sie die Umstellung!

Die Neuausrichtung der ISDN-Telefonie im Sinne der All-IP und die Umstellung auf VoIP- und Cloud-Telefonie ist unausweichlich. Zwar ist es sinnvoll die Kommunikation in Unternehmen früher oder später komplett auf Internettelefonie umzulagern, jedoch gibt es auch einige Geräte, die einen schrittweisen Wechsel gewährleisten können. Hier gibt es mit SIP-Trunks sowie VoIP-Gateways (auch VoIP-Adapter genannt) leistungsfähige Übergangslösungen, die eine sanfte Migration in Richtung All-IP gewährleisten können. Von einer sanften Migration spricht man, wenn der Wechsel auf IP-Telefonie nicht in einem Schritt, sondern etappenweise vollzogen wird. Bei einem Wechsel von ISDN-TK-Anlagen hin zu VoIP-Telefonie kann beispielsweise der Festnetzanschluss zunächst weiterverwendet werden. Eingehende Telefonate können so noch eine Zeit lang über ISDN laufen, während ausgehende Gespräche bereits über Voice over IP abgewickelt werden.

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VoIP-TK-Anlagen eignen sich besonders für Telefonie in Büro & Betrieb

Telekommunikationslösungen wie SIP-Trunks oder VoIP-Gateways sind ebenfalls zentraler Bestandteil von Hybrid-Telefonanlagen. Unter Hybrid-Telefonanlagen versteht man ISDN-basierte Telefonanlagen, die durch die Integration von SIP-Trunks oder VoIP-Adaptern für die Internettelefonie aufgerüstet werden.

So gibt es zwar einige sinnvolle Übergangslösungen, jedoch ist eine zeitnahe Auseinandersetzung mit dem Thema All-IP unvermeidbar. Virtuelle Telefonanlagen sind die Zukunft der Telekommunikation, wobei die Nutzung von VoIP- oder Cloud-Telefonie einige nützliche Vorteile mit sich bringt. In der Regel sollte der Anbieter Ihrer ISDN-TK-Anlage bereits mit einer Vertragsumstellung bzw. neuen Angeboten auf Sie zugekommen sein. Falls dies nicht der Fall sein sollte, erkundigen Sie sich aktiv nach Angeboten von Telefonanlagen mit Voice over IP.

SIP-Trunks ermöglichen eine sanfte Migration in Richtung All-IP

Wenn Sie noch nicht den richtigen Anbieter für Ihre All-IP-Umstellung gefunden haben oder eine sanfte Migration wünschen, bieten SIP-Trunks, VoIP-Gateways oder S0-Busse optimale Übergangslösungen. SIP-Trunks erlauben die Anbindung einer ISDN-Telefonanlage an das Internet, wodurch die Nutzung von VoIP- und Cloud-Telefonie ermöglicht wird. Dies funktioniert mithilfe eines SIP-Trunks, welcher per SIP (Session Initiation Protocol) den Auf- und Abbau von Kommunikationsverbindungen im Internet sicherstellt. Vereinfacht gesagt: Der SIP-Trunk sorgt dafür, dass Gespräche in ISDN-Telefonanlagen in einzelnen Datenpaketen über das Internet versendet werden können.

Durch die Integration von SIP-Trunks werden ISDN-TK-Anlagen internetfähig gemacht, wobei hier das Führen von mehreren parallelen Gesprächen über einen einzigen Internetanschluss ermöglicht wird. Die Anzahl der möglichen parallelen Sprachverbindungen ist maßgeblich von der Bandbreite des Internetanschlusses sowie von den Einstellungen der Telefonanlage abhängig. Eine größere Bandbreite ermöglicht hier die Nutzung von mehreren Nebenstellen, während eine geringe Bandbreite mit einer reduzierten Anzahl von Nebenstellen einhergeht. SIP-Trunks ähneln den Anlagenanschlüssen in ISDN-Telefonanlagen, wobei sie als moderne, IP-basierte Form von Primärmultiplexanschlüssen bezeichnet werden können. Zu den großen Vorteilen in der Nutzung eines SIP-Trunks zählt vor allem, dass Sie die bestehende Hardware Ihrer ISDN-TK-Anlage weiterverwenden können.

Unser Experten-Tipp: SIP-Trunks als nachhaltige Elemente der Telekommunikation

„SIP-Trunks ermöglichen den Anschluss einer ISDN-TK-Anlage an das Internet. Damit sind sie wichtige Kernelemente, die für eine graduelle Migration in Richtung IP-basierter Telefonie sorgen. Entscheiden Sie sich in Zukunft für einen vollständigen Umstieg auf VoIP- oder Cloud-Telefonie, können SIP-Trunks auch in virtuellen Telefonanlagen verwendet werden. Hier sorgen sie für die Vernetzung von dem VoIP-Provider mit einer VoIP-fähigen Telefonanlage und stellen so die Übertragung von Telefongesprächen über das Internet sicher. Einem SIP-Trunk können sowohl ganze Rufnummernblöcke als auch einzelne Ruf- oder Durchwahlnummern zugeordnet werden. Der Vorteil hierbei ist, dass für alle Endgeräte nur ein Account erforderlich ist und, wenn nötig, alle Endgeräte über diesen Account angewählt werden können. Ein SIP-Trunk erleichtert zudem den Wechsel auf eine virtuelle TK-Anlage, welches vor allem in Hinblick auf die kommende Abschaltung des ISDN-Netzes sinnvoll ist. Hier sollte in Betracht gezogen werden, dass nach der ISDN-Abschaltung die Service- und Wartungsangebote für Telefonanlagen mit ISDN-Komponenten drastisch sinken werden. Die Integration eines SIP-Trunks stellt demnach eine perfekte Übergangslösung für eine sanfte Migration zur virtuellen Telefonie dar, da er im Falle eines kompletten Umstiegs auf All-IP problemlos weiterverwendet werden kann.“

Anna

Anna

Online Redaktion

VoIP-Adapter und S0-Busse als leistungsstarke Übergangslösungen

Ähnlich wie SIP-Trunks bieten auch VoIP-Adapter die Möglichkeit zur Weiterverwendung einer ISDN-Telefonanlage nach Abschaltung des ISDN-Netzes. VoIP-Gateways sind elektronische Geräte, die Sprach- und Datensignale der klassischen Kommunikation in VoIP-Datenpakete umwandeln. Sowohl analoge als auch ISDN-Signale fallen hier unter den Begriff der klassischen Kommunikation. Durch die Einbindung von VoIP-Adaptern in ISDN-Anlagen werden die Telefonanlagen IP-fähig gemacht, welches durch eine Protokollumwandlung passiert. Das funktioniert wie folgt: Der VoIP-Adapter konvertiert Signale der ISDN-TK-Anlage und wandelt diese in digitale Datenpakete um, welche dann über das Internet übertragen werden können. Durch diese Umwandlung der Datenpakete ermöglichen VoIP-Gateways eine temporäre Weiterverwendung von ISDN-Telefonanlagen, auch nach der Abschaltung des ISDN-Netzes.

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Der Umstieg auf eine virtuelle Telefonanlage bringt zahlreiche Vorteile mit sich.

Neben einem VoIP-Adapter erlaubt auch ein S0-Anschluss (auch S0-Bus genannt) den Weiterbetrieb einer ISDN-Anlage im Sinne des Next Generation Networks. Hierfür benötigen Sie lediglich einen IP-fähigen Router mit einem S0-Anschluss, über welchen der Router dann Ihre ISDN-TK-Anlage mit dem traditionellen Telefonnetz verbindet.

Durch die Verwendung des S0-Busses werden die Signale der ISDN-Telefonanlage digital verfügbar gemacht und in einem Netzwerk vereint. Somit kann ein S0-Bus eine gute Alternative zu der Nutzung eines VoIP-Gateways darstellen. Anbieter wie Cisco (z. B. Cisco Spa 112), Gigaset (z. B. Gigaset DX800A) oder Auerswald (z. B. Auerswald COMpact 3000 ISDN) bieten zahlreiche Möglichkeiten, Ihren alten ISDN-Anschluss vorübergehend auch nach der Abschaltung von ISDN weiter zu verwenden.

VoIP-Gateway und S0-Bus als Interim

ISDN-TK-Anlagen lassen sich durch vielfältige Möglichkeiten auch nach der Abschaltung von ISDN weiter verwenden. Jedoch sollte Ihnen bewusst sein, dass Sie so nur eingeschränkt von den Vorteilen einer virtuellen Telefonanlage profitieren können. Zudem ist die Nutzung von Übergangslösungen wie VoIP-Adaptern oder S0-Bussen problematisch, da sie schlecht erweiterbar sind. Wächst Ihr Unternehmen, ist der Ausbau einer Telefonanlage mit Media-Gateways kompliziert. Insbesondere, da mit der Abschaltung von ISDN in vielen Fällen ebenfalls der technische Support sowie die Möglichkeiten zur Wartung enden bzw. deutlich reduziert werden. Kommt es zu technischen Problemen, wird es nach der ISDN-Abschaltung 2022 schwer sein, den passenden Service sowie die richtigen Ersatzteile für eine Reparatur zu finden. Daher sind Möglichkeiten wie VoIP-Gateways oder S0-Busse eher als eine Übergangslösung als eine langfristige Alternative zu VoIP-TK-Anlagen zu verstehen. SIP-Trunks haben hier eine besondere Position inne: SIP-Trunks unterscheiden sich von VoIP-Adaptern und S0-Anschlüssen insoweit, als dass sie problemlos in VoIP-Telefonanlagen integriert werden können und so auch noch nach der Umstellung auf All-IP verwendet werden können.

Virtuelle Telefonanlagen sorgen für effiziente Telekommunikation

Während die Abschaltung von ISDN vielerorts als ein lästiges Ärgernis gesehen wird, bietet die Umstellung auf All-IP jedoch auch eine einmalige Chance. Die Orientierung hin zum Next Generation Network sorgt für eine Zentralisierung der Telekommunikationsnetze. Wo ehemals verschiedene Wege zur Übertragung von Datenströmen eingesetzt wurden, werden im NGN alle Daten über das Internet übertragen. Somit sorgt das Next Generation Network für eine universale Infrastruktur, in der verschiedene Datenströme gebündelt über das Internet übertragen werden. Für virtuelle Telefonanlagen - wie Voice over IP-Telefonie oder Cloud-Telefonie - ist das NGN unverzichtbar, da es die Basis für die Übertragung der Sprachinformationen in Form von digitalen Datenpaketen bildet.

Kosteneinsparungen

All-IP sorgt für eine internetbasierte Telekommunikation. Somit kann der bereits bestehende Internetanschluss Ihres Betriebes verwendet werden, während Kosten für einen ISDN-Anschluss entfallen. Für weitere Kosteneinsparungen sorgen der Wegfall von Lizenz- und Wartungskosten für ISDN-TK-Anlagen sowie die günstigen Gesprächskosten in der IP-Telefonie.

Flexibilität

VoIP-TK-Anlagen ermöglichen eine nie dagewesene Flexibilität. Wächst Ihr Unternehmen, können Nebenstellen hier einfach mit einem Klick hinzugefügt werden. Zudem lassen sich viele Einstellungen - wie bspw. die Weiterleitung von Anrufen oder die Anrufsperre - bequem online einstellen oder bearbeiten.

Standortunabhängigkeit

IP-Telefonie ist standortunabhängig. Somit sind Nutzer von virtuellen Telefonanlagen nicht mehr an den Standort des Telefons gebunden, sondern können quasi von überall telefonieren. Hierfür muss lediglich die entsprechende Software auf Smartphone, Tablet oder PC installiert sein. Die Ortsunabhängigkeit der IP-Telefonie ist vor allem bei mehreren Standorten oder im Homeoffice praktisch.

Erhöhter Funktionsumfang

Virtuelle Telefonanlagen punkten im Vergleich zu ISDN-TK-Anlagen mit einem erhöhten Funktionsumfang. Neben klassischen Funktionen wie Halten, Makeln oder Heranholen bieten VoIP-TK-Anlagen ebenfalls Ausstattungen wie automatische Rufweiterleitung, die Möglichkeit zum Telefonieren in besonders hoher Sprachqualität, ein zentrales Telefonbuch oder die Vernetzung mehrerer Standorte. Unterschiedliche Lösungen zur Ausfallsicherheit sind ebenfalls weit verbreitet.

All-IP ist die Technologie der Zukunft, wobei die Telekommunikation durch Techniken wie VoIP- oder Cloud-Technologien bereits nachhaltig verändert wurde. Digitale Innovationen sind quasi an der Tagesordnung, wodurch der Gedanke der All-IP und die Technik dahinter konstant verbessert und ergänzt werden. Als Unternehmen sind Sie in der Pflicht, für Ihre Kunden stets ein erreichbarer und zuverlässiger Ansprechpartner zu sein. Vor allem in Hinblick auf die Zukunft und die Abschaltung von ISDN können nur virtuelle Telefonanlagen das Maß an Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit gewährleisten, welches von serviceorientierten Unternehmen präsentiert werden sollte. Aus diesem Grund sind IP-basierte Telefonanlagen die einzig zukunftsfähige Form der Telefonie.

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Hätten Sie es gewusst? Auswirkungen der Umstellung auf All-IP auf Alarmanlagen

Auf den ersten Blick haben die Umstellung auf All-IP und Alarmanlagen relativ wenig miteinander zu tun. Jedoch sollte im Zuge der Abschaltung von ISDN der Übertragungsweg Ihrer Alarmanlage überprüft werden, da einige Alarmsysteme Signale noch mittels ISDN oder analoger Telefonnetze an die Notrufzentrale weiterleiten. Wird nun der ISDN-Anschluss im Sinne der All-IP auf Voice over IP umgestellt, kommt es zu Problemen in der Alarmweiterleitung, da diese nicht mehr funktioniert. Folglich läuft der Notruf wortwörtlich ins Leere, welches fatale Konsequenzen haben kann. Läuft die Übertragung des Alarmsignales noch über ISDN oder analoge Telefonnetze, ist eine Umrüstung oder Erneuerung der Schnittstelle erforderlich. Hier wenden Sie sich am besten an den Anbieter Ihrer Alarmanlage, welcher mit den notwendigen technischen Neuerungen vertraut sein sollte. Von Problemen in der Umstellung auf All-IP sind nur Alarmanlagen betroffen, die das ISDN-Netz zur Alarmierung nutzen. Viele Geräte sind hier bereits IP-fähig. Jedoch kann unter Umständen die Anschaffung neuer Hardware nötig sein. Kommen in Ihrem Unternehmen Brandmeldeanlagen zum Einsatz, sollten ebenfalls die Übertragungswege dieser kontrolliert werden, da je nach Modell auch BMAs per ISDN auf Notrufzentralen aufgeschaltet sind.

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