VoIP-Telefonanlagen für Unternehmen

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VoIP-Telefonie sorgt für zukunftsfähige Telekommunikation

Die Umstellung auf All-IP bringt nachhaltige Veränderungen in der betrieblichen Telekommunikation mit sich. Während sich mit Voice over IP-Telefonie eine internetbasierte Form der Telefonie etabliert hat, ermöglicht Cloud-Telefonie außerdem ein externes Hosting der betrieblichen Telefonanlage und stellt somit effiziente Telekommunikationslösungen für Unternehmen jeder Größe bereit. Durch die Abschaltung des ISDN-Netzes kristallisiert IP-Telefonie sich als einzig zukunftsfähige Form der Telefonie heraus, welche zudem eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt. Wir helfen Ihnen, sich im Begriffs-Dschungel zurechtzufinden und eine VoIP-Telefonanlage zu finden, die passgenau auf Ihr Unternehmen und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

VoIP-Telefonie als wertvoller Schritt hin zum Next Generation Network

Spätestens mit dem Beginn der Abschaltung von ISDN im Jahr 2018 ist der Begriff der VoIP-Telefonie in aller Munde. Doch was bedeutet VoIP überhaupt? Der Begriff VoIP steht für Voice over IP und beschreibt die Übertragung von Sprachdaten über das Internet. IP steht für Internet Protocol und verdeutlicht die zentrale Rolle des Internets in der modernen Telekommunikationslösung.

ip-telefonie
VoIP-Telefonanlagen sind aufgrund der digitalen Übertragung von Daten flexibel und dynamisch.

VoIP-Telefonie löst die Telefonie über das ISDN-Netz ab und steht ganz im Zeichen der Umstellung auf All-IP, welche die Zentralisierung von Übertragungstechniken auf das Internet Protocol (IP) beschreibt.

Wo ehemals mit Mobilfunk oder Kabelfernsehen unterschiedliche Wege zur Übertragung von Daten eingesetzt wurden, beschreibt All-IP die zusammengefasste Übertragung aller Daten über das Internet. Die Zukunft der Telekommunikation liegt damit im Next Generation Network (NGN), welches eine übergreifende digitale Infrastruktur für die Übertragung von Daten über das Internet darstellt.

Im Gegensatz zu ISDN-Telefonanlagen kommt bei der IP-Telefonie kein ISDN-Telefonanschluss zum Einsatz, da die Telekommunikation über das Internetnetz abgewickelt wird. Somit sind ISDN-Telefonanschlüsse sowie die hier benötigten Telefondosen schon bald überflüssig, da bei der Voice over IP-Telefonie das Internet zur Übertragung von Sprachdaten verwendet wird.

SIP-Protokolle sorgen für den Auf- und Abbau von Gesprächsverbindungen in der Internettelefonie

VoIP-Telefonie nutzt das Internet zur Übertragung von Sprachdaten. Damit diese Daten sicher und ordnungsgemäß übertragen werden können, spielt das SIP-Protokoll eine zentrale Rolle. SIP steht für Session Initiation Protocol und ist für den Auf- und Abbau von Gesprächsverbindungen zuständig. Im Rahmen des SIP-Protokolls wird jedem Gesprächsteilnehmer eine SIP-Adresse zugewiesen, welche im Aufbau einer E-Mail-Adresse ähnelt und mehrere relevante Daten enthält. Wird über VoIP ein Anruf getätigt, wird - vereinfacht gesagt - über das SIP-Protokoll eine SIP-Anfrage (auch SIP-Request genannt) verschickt. Im Falle einer positiven SIP-Antwort des Gesprächsteilnehmers (auch SIP-Response genannt), wird eine Sprachverbindung zwischen den Gesprächsteilnehmern aufgebaut.

Was ist ein SIP-Trunk?

Ein SIP-Trunk ist ein IP-basierter Telefonanschluss, welcher VoIP-Telefonanlagen mit dem Anbieter der Internettelefonie verbindet. Über den SIP-Trunk stellen die Telekommunikationsanbieter Ihren Kunden mehrere Rufnummern zur Verfügung, wobei SIP-Trunks auf diese Weise ebenfalls das Führen von parallelen Gesprächen auf mehreren Nebenstellen erlauben. Ein SIP-Trunk bündelt also mehrere Ruf­nummern an einem Internetanschluss. Davon leitet sich auch der Name ab, denn “Trunk” heißt auf deutsch Strang oder Bündel. Wie der Name “SIP-Trunk” schon vermuten lässt, ist das SIP-Protokoll zentral für die Telekommunikation, da es auch hier für den Auf- und Abbau von Gesprächsverbindungen sorgt. Ein SIP-Trunk dient demnach vor allem dazu, Telefonanlagen an das Internet anzubinden und so die Internettelefonie zu ermöglichen. Hierfür muss die VoIP-TK-Anlage lediglich den SIP-Standard unterstützen.

Essenziell für den erfolgreichen Aufbau einer Sprachverbindung sind die SIP-Server der jeweiligen Gesprächsteilnehmer, welche die SIP-Anfragen bzw. -Antworten bearbeiten. Ist die Verbindung zwischen den Endgeräten der Gesprächspartner auf Basis des SIP-Protokolls hergestellt, erfolgt die Übertragung der Sprachdaten. Die akustischen Signale werden verschlüsselt und in digitale Datenpakete umgewandelt, bevor sie über das Internet versendet werden. Sind die Datenpakete beim Gesprächsteilnehmer angekommen, werden diese wieder entschlüsselt und als akustische Signale ausgegeben.

Umwandlung der Sprache in digitale Datenpakete & Verschlüsselung.

Übermittlung der Sprachdaten über das Internet.

Entschlüsselung der Datenpakete & Umwandlung in Sprache.

Übertragung von Daten in der Internettelefonie

Je höher die gewünschte Sprachqualität des Gesprächs, desto größer sind auch die digitalen Datenpakete, die versendet werden. Wünschen Sie eine hohe Sprachqualität in der Internettelefonie, bietet sich eine Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite an. Eine Aufstockung der Bandbreite Ihres Internetanschlusses können Sie unkompliziert bei Ihrem Internetbetreiber beantragen. Mit 64 MBit/s - 150 MBit/s gibt es unterschiedliche Informationen, welche Bandbreite für eine leistungsfähige IP-Telefonie nötig ist. Es empfiehlt sich jedoch auf Nummer sicher zu gehen und ca. 100 MBit/s pro Gespräch (im Up- und Download) als Richtlinie zu nehmen. Um die benötigte Bandbreite für Ihren Betrieb zu errechnen, sollten Sie zunächst die Anzahl der maximal möglichen parallelen Gespräche erfassen. Anschließend wird diese mit den pro Gespräch benötigen 100 MBit/s multipliziert. Davon ausgehend ergibt sich für ein Unternehmen mit 12 Mitarbeitern eine benötigte Bandbreite von 1200 MBit/s im Up- und Download. Neben der benötigten Bandbreite für die VoIP-Telefonie wird das Netz ebenfalls durch die normale, betriebliche Internetnutzung belastet. Um ein stabiles Netz zu garantieren, sollte aus diesem Grund immer etwas mehr Bandbreite eingeplant werden, als für die bloße Internettelefonie benötigt wird.

VoIP-TK-Anlagen als moderner Standard der Telefonie: Vorteile & Gewinne

Die Etablierung der IP-Telefonie verändert die Landschaft der Telekommunikation nachhaltig, wobei VoIP-Telefonie mittlerweile zu den modernsten Kommunikationsstandards zählt. Die Integration einer VoIP-Telefonanlage bringt Ihr Unternehmen nicht nur technisch auf den aktuellsten Stand, sondern hebt sich ebenfalls durch eine Reihe von Vorzügen gegenüber altmodischen ISDN-TK-Anlagen ab.

Kosteneinsparungen

VoIP-TK-Anlagen ermöglichen eine internetbasierte Kommunikation. Für die Integration von virtuellen Telefonanlagen auf VoIP-Basis in Betriebsstrukturen muss in der Regel keine neue Hardware angeschafft werden - hier können Sie einfach PC oder Smartphone verwenden. Zudem entfallen die Kosten für einen analogen Telefonanschluss, da für IP-Telefonie der betriebseigene Internetanschluss verwendet werden kann. Für weitere Kosteneinsparungen sorgen der Wegfall von Lizenz- und Wartungskosten für ISDN-TK-Anlagen sowie die günstigen Gesprächskosten in der Voice over IP-Telefonie. Hier gibt es viele Anbieter in der IP-Telefonie, die unterschiedliche Flatrate-Modelle anbieten.

Skalierbarkeit & Flexibilität

VoIP-Telefonanlagen ermöglichen eine nie dagewesene Flexibilität. Wächst Ihr Unternehmen, können Nebenstellen in Cloud-basierten Telefonanlagen bequem mit einem Klick hinzugefügt werden - die Beschränkung von Rufnummern ist demnach endgültig passé. Zudem lassen sich viele Einstellungen - wie bspw. die Weiterleitung von Anrufen oder die Anrufsperre - einfach online einstellen oder bearbeiten. Auch Faxgeräte oder Anrufbeantworter lassen sich problemlos in VoIP-TK-Anlagen integrieren.

Standortunabhängigkeit

IP-Telefonie ist standortunabhängig. Somit sind Nutzer von virtuellen TK-Anlagen nicht mehr an den Standort des Telefons gebunden, sondern können quasi von überall auf der Welt telefonieren. Hierfür muss lediglich die entsprechende Software auf Smartphone, Tablet oder PC installiert sein. Die Ortsunabhängigkeit der VoIP-Telefonie ist vor allem bei mehreren Unternehmensstandorten oder im Homeoffice praktisch. Um die Standortunabhängigkeit der VoIP-TK-Anlage problemlos zu ermöglichen, sollte auf eine Cloud-basierte Telefonanlage zurückgegriffen werden.

Erhöhter Funktionsumfang

VoIP-Telefonanlagen punkten im Vergleich zu ISDN-TK-Anlagen mit einem erhöhten Funktionsumfang. Neben klassischen Funktionen wie Halten, Makeln oder Heranholen bieten VoIP-TK-Anlagen ebenfalls Ausstattungen wie automatische Rufweiterleitung, die Möglichkeit zum Telefonieren in besonders hoher Sprachqualität, ein zentrales Telefonbuch oder die Vernetzung mehrerer Standorte. Unterschiedliche Lösungen zur Ausfallsicherheit sind ebenfalls weit verbreitet.

Mit welchen Geräten ist die VoIP-Telefonie möglich?

Die Einrichtung und Bedienung von VoIP-TK-Anlagen ist zudem denkbar einfach: Die entsprechende Software kann in den meisten Fällen unkompliziert auf den Endgeräten installiert werden. Ein Kundenkonto kann bequem online eingerichtet werden, welches einen kompakten Überblick über getätigte Anrufe, gebuchte Rufnummern oder Flatrates bietet. Auf diese Weise behalten Sie stets den Überblick über Ihre betriebliche Kommunikation. Neben der Nutzung der Internettelefonie auf mobilen Endgeräten wie Smartphone, Tablet oder Laptop, gibt es ebenfalls eine Reihe von IP-fähigen Tischtelefonen. So bieten beispielsweise Telefonanlagen von Auerswald (COMfortel 2600 IP), Gigaset (Gigaset Maxwell-Reihe) oder Agfeo (Agfeo ST 42 IP / DECT 60 IP) unterschiedliche Modelle an IP-Telefonen, welche die Kommunikation über Voice over IP auf stationären Geräten ermöglichen.

Fünf Probleme der IP-Telefonie und wie Sie diesen entgegenwirken können

  • Absicherung gegen Stromausfall: Zwar sind Stromausfälle in Deutschland relativ selten, jedoch können Unfälle oder Stürme zu zeitweisen Unterbrechungen in der Stromversorgung führen. Anders als noch bei der analogen Telefonie über das ISDN-Netz wirkt sich ein Stromausfall in der IP-Telefonie auf die Funktionsweise der VoIP-TK-Anlage aus. Kommt es zu einem Stromausfall, wird der Router nicht mehr mit Strom versorgt, wodurch die Telefonie nicht mehr möglich ist. Um IP-Telefonanlagen auch im Falle eines Stromausfalls weiter verwenden zu können, bieten sich VoIP-TK-Anlagen mit USV an. USV steht für unterbrechungsfreie Stromversorgung und sorgt auch im Falle eines Stromausfalls für eine funktionierende VoIP-Telefonanlage.
  • IP-Telefonie erschwert Ortung im Notfall: In Notsituationen ist der digitale Charakter der Internettelefonie mehr Fluch als Segen, da dieser eine genaue Ortung des Anrufes erschwert. Während bei ISDN-TK-Anlagen der Anruf im Notfall problemlos geortet werden konnte, wird die Aufteilung der Datenpakete auf verschiedene Router und Gateways in der IP-Telefonie zum Problem, da diese eine eindeutige geografische Ortung unmöglich machen. Wird der Notruf gewählt, kann der Provider für eine Ortung lediglich auf die bei der Installation angegebenen Daten zurückgreifen, welche häufig nicht ausreichen, um adäquate Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Anbieter wie Sipgate haben jedoch Möglichkeiten gefunden das Problem zu umgehen. Während die Notrufnummern regulär über den Telefonanschluss erreicht werden können, besitzen Telefone von Sipgate eine Notruffunktion. Zusätzlich ist hier das Hinterlegen einer Adresse möglich, welche Polizei und/oder Feuerwehr im Falle eines Notfalls ansteuern können. Sind Sie im Notfall nicht mehr in der Lage ihre Adresse durchzugeben, werden Polizei und/oder Feuerwehr zu der von Ihnen hinterlegten Adresse entsendet. Sipgate weist jedoch darauf hin, die hinterlegte Adresse regelmäßig zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren.
  • Hohe Sprachqualität erfordert hohe Bandbreite: Die Sprachqualität in der IP-Telefonie ist von der Bandbreite des Internetanschlusses abhängig. Daher empfiehlt es sich in der Umstellung auf All-IP das gebuchte Leistungspaket bei Ihrem Internetanbieter zu evaluieren. In den meisten Fällen lohnt sich eine Aufstockung der Bandbreite. Die betriebliche Internetverbindung sollte so groß und stabil sein, dass jedem Sprachkanal mindestens 100 MBit/s zu Verfügung stehen. Gerade in ländlichen Regionen verläuft der flächendeckende Ausbau von High-Speed-Internet schleppend. Damit die Sprachqualität Ihrer Telefonate nicht unter der geringen Bandbreite Ihres Internetanschlusses leidet, ist es möglich auf der Basis der “Quality of Service” (Dienstgüte) eine Priorisierung von Datenpaketen vorzunehmen. Demnach lassen sich im Router Datenpakete mit Sprachdaten priorisieren. Das heißt, dass Voice over IP-Telefonie in der Übertragung immer bevorzugt behandelt wird, während zeitgleich andere Übertragungen gedrosselt werden. Das QoS-Verfahren sorgt für Qualitätssicherung in der Internettelefonie, da hierdurch Sprachdaten in gleichbleibend guter Qualität beim Empfänger ankommen.
  • Beeinträchtigung der Sprachqualität durch Jitter: Während eine unzureichende Bandbreite zu den größten Störfaktoren in der IP-Telefonie zählt, gibt es ebenfalls weitere Faktoren, welche die Sprachqualität beeinflussen können. Hierzu gehört auch die Beeinträchtigungen der Sprachqualität durch Jitter, welches die zeitverzögerte oder unvollständige Übertragung von Gesprächsabschnitten beschreibt. Das Problem kann häufiger in der VoIP-Telefonie auftreten, da Datenpakete über das Internet nicht immer in der Reihenfolge versendet werden, in der sie gesprochen werden. Kommen einige Datenpakete nun schneller beim Empfänger an als andere, ist die Reihenfolge der Datenpakete durcheinander gebracht. Dies sorgt für eine holprige und mitunter abgehackte Konversation, wobei die Problematik unter dem Namen “Jitter” (zu Deutsch: zittern) bekannt ist. Jitterpuffer lösen das Problem, da sie dafür sorgen, dass Datenpakete in chronologischer Reihenfolge zwischengespeichert und in regelmäßigen Abständen an den Empfänger versendet werden. Dies sorgt dafür, dass die Reihenfolge der Pakete intakt bleibt und Gesprächsmaterial vollständig übertragen wird. Es ist zu beachten, dass Jitterpuffer die Gesamtlaufzeit von Daten erhöhen. Hierdurch können leichte Verzögerungen im Gesprächsablauf entstehen. Beispielsweise kann es nach Beendigung eines Satzes etwas dauern, bis auch das letzte Wort bei Ihrem Gesprächspartner ankommt. Zusätzlich können ausreichende Bandbreite sowie QoS-Verfahren dafür sorgen, dass Jitter in der IP-Telefonie weniger häufig auftreten.
  • Mangelhafte Sprachqualität durch Paketlaufzeiten & Paketverlust : Hohe Netzwerkauslastung resultiert in hohen Paketlaufzeiten. Dies führt wiederum dazu, dass die Echtzeitübertragung in der IP-Telefonie gestört wird. So kann es passieren, dass Sie die Worte Ihres Gesprächspartners verzögert hören und vice versa. Des Weiteren treten in überlasteten Netzwerke häufiger Paketverluste auf. Diese treten auf, da Gespräche in kleine Datenpakete zerlegt werden, die über das Internet versendet werden. Gehen einige dieser Pakete verloren, wirkt sich dies auf die Qualität des Gespräches aus und es entstehen holprige und abgehackte Telefonate, da Pakete mit Sprachdaten verloren gehen. Im besten Fall sollte der Paketverlust unter 1% liegen. Fehlen nur gelegentlich Audiosequenzen, kann unser Gehirn die fehlenden Sequenzen erkennen und ausgleichen, was wir in den meisten Fällen gar nicht merken. Steigt jedoch die Prozentzahl des Paketverlustes, merken wir die fehlenden Sprachsequenzen deutlich. Ein Paketverlust unter 5% ist noch akzeptabel, während alles darüber hinaus zu einer mangelhaften Sprachqualität führt. Um eine Überlastung des Netzwerkes zu vermeiden, kann der Breitbandanschluss aufgestockt werden. Paketverluste treten häufig in VoIP-TK-Anlagen auf, wenn es Probleme bei der verwendeten Hard- oder Software gibt. Auch hier kann eine Aufstockung der Bandbreite helfen.

To host or not to host - On-premise vs. Cloud-Hosting in IP-Telefonanlagen

Zwar ist die Entscheidung für eine moderne VoIP-Telefonanlage aufgrund der ISDN-Abschaltung alternativlos, jedoch weisen VoIP-TK-Anlagen Unterschiede in der Form des Hostings auf. Hier grenzen sich On-premise-TK-Lösungen von virtuellen Telefonanlagen ab, wobei beide Optionen mit individuellen Vorteilen für Ihr Unternehmen einhergehen.

Lokal gehostete VoIP-Telefonanlagen bieten Kontrolle & Komfort

Der Begriff des “On-premise-Hostings” klingt komplizierter, als er eigentlich ist: On-premise beschreibt eine lokal installierte Telefonanlage, wobei die Bezeichnung “lokal” das Hosting der TK-Anlage durch das eigene Firmennetz beschreibt. Eine On-premise-Telefonanlage wird demnach direkt vor Ort auf den Servern des jeweiligen Unternehmens installiert und bereitgestellt.

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VoIP-Telefonanlagen lassen sich auf verschiedene Arten hosten.

Somit liegt die komplette Verantwortung für Verwaltung der VoIP-TK-Anlage in der Hand des Betriebes. Um die Funktionalität von lokal gehosteten IP-Telefonanlagen sicherzustellen, sollten Firmen, die sich für On-premise-Hosting entscheiden, über eine entsprechende Infrastruktur verfügen.

Hierzu gehören beispielsweise Server, Netzwerk und Hardware sowie eine IT-Abteilung, die sich um die Wartung und Funktionalität der VoIP-TK-Anlage kümmert. Alternativ gibt es eine Reihe von Anbietern, die Wartungs- und Serviceverträge anbieten. So übernehmen die Anbieter der IP-Telefonie für Sie die Wartung und Instandhaltung der VoIP-TK-Anlage. Dies ist oftmals auch von externen Standorten möglich - so können die Dienstleister sich von extern auf die VoIP-Telefonanlagen einloggen und diese warten und konfigurieren.

Die hierfür anfallenden Kosten sollten in der (Kauf-) Entscheidung für eine betriebliche Telefonanlage berücksichtigt werden. Aufgrund der Notwendigkeit einer umfangreichen Infrastruktur kommen lokal gehostete Telefonanlagen eher in großen Unternehmen zum Einsatz. Diese Art der IP-Telefonie geht jedoch mit einigen Vorteilen einher. Dazu gehört, dass Sie stets die Kontrolle über die Telefonanlage behalten und Daten und Einstellungen nicht an Dritte weitergeleitet werden. Dies ist vor allem in Branchen, in denen ein hohes Maß an Sicherheit und Vertraulichkeit erforderlich ist, ein wichtiger Punkt. Außerdem können interne Gespräche über das lokale Firmennetz geführt werden und erfordern daher keine zusätzliche Bandbreite.

VoIP-Anbieter wie Auerswald, Cisco oder Gigaset bieten eine Reihe von leistungsfähigen, stationären IP-Telefonen für den betrieblichen Rahmen an. Sie haben noch nicht den passenden Anbieter für Ihre Telefonanlage gefunden? Wir stehen Ihnen mit kostenlosen und unverbindlichen Angeboten von namhaften Herstellern zur Seite.

Standortunabhängigkeit in lokal gehosteten VoIP-TK-Anlagen

„Da On-premise-Telefonanlagen im lokalen Firmennetz gehostet werden, ist die standortunabhängige Telefonie - im Gegensatz zu virtuellen Telefonanlagen - nicht automatisch gegeben. Da jedoch auch On-premise-Telefonanlagen mit Voice over IP-Technologie funktionieren, lassen sich auf Basis des SIP-Trunks Rufnummern eines Rufnummernblocks an externe Mitarbeiter (bspw. im Homeoffice) zuweisen. Anstelle einer neuen Nummer wird den Anrufern hier lediglich die bereits bekannte Nummer des Unternehmens angezeigt. So ist es möglich, auch in lokal gehosteten VoIP-TK-Anlagen standortunabhängige Telefonie zu gewährleisten. Auch die Nutzung eines VPN ist in der Regel möglich: Virtual-Private-Network-Verbindungen ermöglichen die Einwahl in eine lokal gehostete Telefonanlage von einem externen Standort aus. Dies ist durchaus eine praktikable Lösung, wenn einzelne Mitarbeiter im Homeoffice oder an anderen Standorten arbeiten. Beschäftigt Ihr Unternehmen jedoch eine Vielzahl von Mitarbeitern an verschiedenen Standorten bzw. im Homeoffice, lohnt sich eher die Investition in eine virtuelle Telefonanlage, die durch ihren Cloud-basierten Charakter deutlich flexibler und standortunabhängiger ist.“

Anna

Anna

Online Redaktion

Virtuelle Telefonanlagen - Moderne IP-Telefonie aus der Cloud

Outsourcing ist heutzutage ein zentraler Bestandteil von modernen und effizient arbeitenden Unternehmen. Anders als bei lokal gehosteten Telefonanlagen steht Outsourcing im Zentrum der Cloud-Telefonie, wobei Cloud-TK-Anlagen eine leistungsfähige und kostengünstige Alternative zu On-premise-Hosting bilden. Virtuelle Telefonanlagen verlagern ihre Funktionalität in die Cloud und setzen so auf eine extern-gehostete Form der Telefonie: Anstelle von firmeninternen Servern im betrieblichen Netzwerk werden virtuelle Telefonanlagen auf den externen Servern eines Dienstleisters gehostet. Per Client ist es den Benutzern möglich, sich über verschiedene Endgeräte (PC, Smartphone, Tablet) mit der Cloud-TK-Anlage zu verbinden. Demnach entfällt mit der Entscheidung für die Nutzung einer Cloud-basierten Telefonanlage die Anschaffung stationärer Hardware, da bereits vorhandene mobile Endgeräte problemlos für die Cloud-Telefonie aufgerüstet werden können. Hierfür muss lediglich die entsprechende Software des Anbieters installiert werden. Der Servicedienstleister der Cloud kümmert sich zudem um Wartung, Reparatur und etwaige anfallende Updates - virtuelle Telefonanlagen gehen daher mit einem besonders geringen Wartungsaufwand einher.

On-premise-Telefonanlage (lokal)

On-premise-Telefonanlagen sind VoIP-TK-Anlagen, die im internen Firmennetz des Unternehmens installiert sind.


  • Lokal installierte Telefonanlagen erlauben die volle Kontrolle über die VoIP-Telefonanlage
  • Daten und Einstellungen bleiben vertraulich im Firmennetzwerk - Dritte haben keine Einsicht
  • Interne Gespräche werden über das lokale Netzwerk geführt und erfordern keine zusätzliche Bandbreite
  • Integration von lokaler Software möglich (bspw. CRM-Systeme)
  • Laufende Kosten für Wartung, Reparatur und Hardware
  • Techniker für die Installation der On-premise VoIP-TK-Anlage benötigt
  • Infrastruktur benötigt (Server, Netzwerk, Hardware, IT-Abteilung)
  • Aufwändig skalierbar: Das Hinzufügen von neuen Nebenstellen setzt den Kauf neuer Hardware voraus und sollte durch einen Techniker durchgeführt werden

Optimal für größere Unternehmen bzw. Unternehmen mit einer ausgebauten und leistungsfähigen Infrastruktur.

Virtuelle Telefonanlage (Cloud)

Cloud-TK-Anlagen sind in Rechenzentren eines externen Anbieters installiert und können über die Cloud genutzt werden.


  • Kostengünstig: Kosten für Hardware, Reparatur und Wartung entfallen
  • Virtuelle Telefonanlagen sind leicht skalierbar: Unkompliziertes Hinzufügen von Nebenstellen
  • Hohes Maß an Flexibilität: Einfache Aufstockung von Rechenleistung & Nebenstellen
  • Cloud-TK-Anlagen ermöglichen eine standortunabhängige Nutzung
  • Virtuelle TK-Anlagen können selbständig im Betrieb installiert werden
  • Virtuelle Telefonanlage erfordern eine hohe Bandbreite, welches ggf. mit Kosten für die Aufstockung des Internetvertrages verknüpft ist
  • Da der Dienstleister Sicherheits- und Softwareupdates übernimmt, geben Sie Verantwortung an Dritte ab
  • Kein Service vor Ort → Anbieter virtueller TK-Anlagen bieten meist keinen lokalen Service oder Hilfe bei der Installation vor Ort an.

Optimale für kleine und mittelständische Unternehmen. Auch größere Unternehmen können von der Investition in eine Cloud-TK-Anlage profitieren.

Eine virtuelle Telefonanlage ersetzt stationäre Hardware durch eine gemietete Softwarelösung und punktet damit durch Flexibilität und Skalierbarkeit. Wächst Ihr Unternehmen, können über die Weboberfläche der Cloud-TK-Anlage problemlos neue Nebenstellen hinzugefügt und Rufnummern vergeben werden. Cloud-Telefonanlagen fallen unter den Begriff “Software as a Service” (SaaS), da die Software nicht gekauft, sondern lediglich als ein (temporärer) Service in Anspruch genommen wird. Zudem punkten Cloud-basierte Telefonanlagen mit einer kurzen Vertragslaufzeit.

Abgerechnet wird in Cloud-TK-Anlagen in der Regel über ein Kosten-nach-Nutzen-Modell: Sie zahlen also lediglich für Leistungen, die Sie auch in Anspruch nehmen. Die Kosten setzen sich aus der Anzahl der Nebenstellen, Rufnummern und der Telefonie zusammen. Während Ortsrufnummern und Mobilrufnummer meist günstig sind, sind 0800er-Servicenummern teurer. Diese werden gebührenpflichtig bei der Bundesnetzagentur beantragt, wobei hier Kosten von 25 Euro entstehen. In der IP-Telefonie werden Anrufe in Ortsnetze in der Regel per Flatrate abgerechnet. Dem gegenüber stehen Anrufe über Voice over IP ins Ausland oder in mobile Netze, welche meist pro Minute abgerechnet werden. Viele Anbieter von virtuellen Telefonanlagen wie Sipgate, 3CX oder Starface bieten hier unterschiedliche Cloud-basierte Telefonanlagen und Flatrate-Modelle an. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen eignen sich Cloud-TK-Anlagen gut, da weder in Hardware noch in die Wartung der VoIP-Telefonanlage investiert werden muss. So wird die IT entlastet und Sie haben Zeit, sich auf die wichtigen Dinge in Ihrem Unternehmen zu konzentrieren. Virtuelle Telefonanlagen sind zudem äußerst flexibel und lassen sich so bequem an Ihren betrieblichen Bedarf anpassen.

Mit welchen Kosten ist bei VoIP-Telefonanlagen zu rechnen?

Die Frage nach den Kosten für eine VoIP-TK-Anlagen für betriebliche Bereiche ist pauschal schwer zu beantworten, da die Kosten und Preise stark von der gewünschten Form des Hostings der IP-Telefonanlage abhängen. Entscheiden Sie sich für eine stationäre VoIP-Telefonanlage, die im internen Firmennetz gehostet wird, kommen zunächst einmalige Anschaffungskosten für Hardware auf Sie zu.

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Cloud-Telefonie ist durch die obsolete stationäre Hardware die günstigste Art der IP-Telefonie.

Hier unterscheiden sich Kauf- und Mietoptionen für VoIP-TK-Anlagen. Einige IP-Telefonie-Anbieter, wie bspw. Wirecloud, bieten Endgeräte bereits ab 2,50 Euro pro Monat zur Miete an. Zusätzlich anfallende Kosten für Installation und Wartung der VoIP-Telefonanlage sollten hier ebenfalls mit einkalkuliert werden.

Im Gegensatz dazu entfallen in virtuellen Telefonanlagen Kosten für Installation, Wartung und Hardware. Während der externe Dienstleister der Cloud-TK-Anlage sich um die regelmäßige Wartung kümmert, kann die Installation der virtuellen TK-Anlagen eigenständig durchgeführt werden. Kosten für Hardware entfallen, da in virtuellen Telefonanlagen bequem mobile Endgeräte für die IP-Telefonie ausgerüstet werden können. Hier müssen lediglich die monatlichen Kosten für die Nutzung der Nebenstellen (inklusive Kosten für Telefonie und Rufnummer) beachtet werden.

Kosten für Nebenstellen und Flatrates in der IP-Telefonie

Neben etwaigen Kauf- oder Mietpreisen für stationäre VoIP-Telefone ist ebenfalls mit Kosten pro verwendeter Nebenstelle zu rechnen. Die Kosten pro Nebenstelle in VoIP-Telefonanlagen liegen bei 3 - 9 Euro. So bepreisen Anbieter wie Placetel oder fonial ihre Nebenstellen mit 2,90 Euro pro Monat, wobei auf diesen Preis zusätzlich die Verbindungsentgelte draufgerechnet werden müssen. NFON bietet zudem 3 frei wählbare Endgeräte pro Nebenstelle an, wobei monatlich hier 8,80 Euro pro Nebenstelle (zzgl. Verbindungsentgelte) anfallen. Um Kosten zu reduzieren, bieten viele IP-Telefonie-Anbieter Flatrates an. In der Regel können je Nebenstelle entsprechende Flatrates hinzugebucht werden, welche die IP-Telefonie über das Festnetz, Mobilfunknetz oder auch ins Ausland abdecken. So fallen monatlich gleichbleibende Kosten an, egal, wie viel Sie letztendlich telefonieren. So ermöglichen Placetel und fonial beispielsweise das Hinzubuchen von einer Flatrate für das deutsche Festnetz für 4 Euro im Monat pro Nebenstelle. Für 9,90 Euro im Monat pro Nebenstelle bietet fonial zudem eine Telefonie-Flatrate in deutsche Fest- und Mobilfunknetze.

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Kundenurteil Gesamtbewertung

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